This Element presents a systematic picture of how health communication
failures pose risks for patients and healthcare professionals. The problem
brings us back to a perennial question—what are good reasons for knowing one
is right? This title is also available as Open Access on Cambridge Core.
Eine kritische Theorie kapitalistischer Subjektivation
480 pages
17 hours of reading
Die meisten Menschen sind im Kapitalismus darauf angewiesen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen und auf Märkten erfolgreich zu handeln. Dazu müssen sie sich auf bestimmte Weise begreifen, ein bestimmtes Denken, Wahrnehmen und sogar Fühlen wird vorausgesetzt und zugleich produziert. Daher ist es kein Wunder, das Subjekte und ihre Formung eine bedeutende Rolle in den Kritiken am Kapitalismus seit Marx spielen – und dennoch liegt keine systematische Darstellung dieser kapitalistischen Subjektivation vor. Das Buch schließt diese Lücke. Es rekonstruiert, ausgehend von Marx, die Konzepte kapitalistischer Subjektivation im Marxismus von Lenin und Luxemburg, bei Korsch, Lukács, Rubin und Paschunkanis, bei den Freudomarxisten und in der Kritischen Theorie. Peter Schulz systematisiert ihre Ansätze und Konzepte und verortet sie im Sinne einer materialistischen Theoriegeschichte in ihrer Zeit und als kollektiven Diskussionsprozess. Daher werden auch weniger bekannte Texte und weniger prominente Autoren der Kritischen Theorie berücksichtigt.
Sie arbeiten im Verborgenen. In der Öffentlichkeit gelten sie wegen ihrer Maskierung als „Männer ohne Gesicht“. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn alle anderen polizeilichen Mittel am Ende sind. Wir verlassen uns darauf, dass diese Elitepolizisten für unsere Sicherheit sorgen. Eine trügerische Sicherheit, wie jetzt ein Insider berichtet. Ob Mörder, Geiselnehmer, Terrorist oder psychisch kranker Extremgewalttäter - mehr als zwanzig Jahre hat Peter Schulz als SEK-Beamter mit den schlimmsten Subjekten zu tun, die die Gesellschaft hervorbringt. Hier schildert er seine spektakulärsten Einsätze der letzten 25 Jahre.
Wie Leistungspotenziale von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern mobilisiert werden
168 pages
6 hours of reading
Motivation im Mannschaftssport ist nach wie vor ein zentrales Thema der Sportpsychologie. Trainer sollten wissen was zu beachten ist, um Mannschaften erfolgreich für einen Wettkampf zu motivieren. Wie kann man Spieler unterstützen, mit dem Leistungsdruck erfolgreich umzugehen. Spieler brauchen Hinweise, wie sie sich auf wichtige Spiele mental vorbereiten, ihr Selbstvertrauen stärken und übergroße Anspannung vor einem Spiel mildern können. Für Vereinsfunktionäre ist es wichtig zu verstehen, welche Auswirkungen der hohe Erfolgsdruck auf die Trainer hat. Eltern suchen Rat, wie sie ihren Kindern die Freude am Wettkampfsport erhalten und ihnen Rückhalt und Unterstützung bieten können. Für diese Anliegen hat der Autor Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie, der Stressforschung und der Sportpsychologie zusammengetragen, die helfen sollen, Lösungen für die angesprochenen Probleme zu finden.
Viele Häuser und Liegenschaften in Bremen haben eine bewegte Geschichte zu erzählen und sind Stein gewordener Teil der Stadtchronik. Einige von ihnen gehören der Bremer Heimstiftung, die sie in Stiftungsresidenzen umgewandelt hat. Seit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1953 setzt die Stiftung ihr Motto »Wohnen, wo das Leben weitergeht« konsequent um – mit der Schaffung von Wohnhäusern für ältere Menschen, die nicht isoliert auf der »grünen Wiese« stehen. Dafür hat die Bremer Heimstiftung in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur neu gebaut, sondern auch geschichtsträchtige Gebäude bezogen oder wiederbelebt. Dieses Buch erzählt mit vielen großformatigen Abbildungen die Geschichte von 17 Einrichtungen der Bremer Heimstiftung und blickt zurück auf eine bewegte Bremer Zeit. Ein Buch für Bremen-Freunde und neugierige Interessenten der Bremer Heimstiftung.
25 Jahre lang war Peter Schulz im Hamburger Rathaus tätig. Als SPD-Abgeordneter der Bürgerschaft von 1961 an, als Justiz- und als Bildungssenator, als Erster Bürgermeister und zuletzt als Präsident der Bürgerschaft bis 1986. Nicht als Mann der lauten Rede, sondern als Mann der lauteren Tat und als Politiker aus Leidenschaft und Überzeugung hat er viel für seine Heimatstadt Rostock und seine zweite Heimat Hamburg geleistet. Helmut Schmidt vergleicht in seinem sehr persönlichen Vorwort Schulz' Erinnerungen treffend mit einem Kaleidoskop. Sie enthalten spannende Stücke aus der NS- und der DDR-Diktatur, sie zeigen eine lebenslange Liebes- und Ehegeschichte und gewähren Einblicke in das Hamburger Rathaus und die deutsche Sozialdemokratie in Ost und West. Und darüber hinaus ist es der erfolgreiche Rechtsanwalt Peter Schulz, der in ungeschminkten Worten aber ohne Häme Rückschau hält. Im letzten Teil seiner Erinnerungen beschreibt Schulz, wie er buchstäblich über Nacht in das Zentrum der „Barschelaffäre“ geriet, führt den Leser ins abenteuerliche Rostock der Zeit des Mauerfalls und erzählt schließlich von seinen politischen und beruflichen Erfahrungen als westlicher Anwaltspionier in Peking und Hamburgs Partnerstadt Shanghai. Siegfried Lenz greift in seinen als Nachwort beigefügten Betrachtungen zur Darstellung von Vergangenheit auf, was dem Autor mit seinen Erinnerungen auf jeder Seite gelungen ist: Erzählen mit Kunst und Kenntnis.
Geschichte als Abfolge von Massentötungen aller Art und – im Gegensatz dazu – Geschichte als Konzert von leisen Stimmen, die den Frieden beschwören und Vernunft anmahnen: das sind zwei Leitmotive des Buches, die in verschiedenen Inhaltsvariationen thematisiert werden. Dabei finden die grauenhaften Tatsachen der Geschichte ebenso Berücksichtigung wie die kognitiv-emotionale Schwierigkeit, im historisch-politischen Schlachthaus-Geschehen (Kriege, Völkermorde) nicht die Augen zu verschließen, sondern vielmehr standzuhalten und existenziell für eine bessere Welt einzutreten. Was zur Zeit der ersten Auflage des Buches (2006) weit entfernt von realgeschichtlichen Möglichkeiten zu liegen schien, ein imperialistischer Eroberungskrieg, ist seit Februar 2022 bedrückende Wirklichkeit. Die veränderte weltpolitische Konstellation entwertet die früheren Reflexionen und Recherchen nicht, sondern taucht die Befunde in ein noch grelleres Licht. Das Buch wendet sich nicht nur an Personen, die Geschichte professionell erarbeiten und vermitteln, sondern an alle, die im Verhältnis zur Geschichte, wie es medienwirksam präsentiert und zelebriert wird, Probleme sehen.
Hartmut Rosa hat in seinen neueren Arbeiten den Begriff der Resonanz als Gegenbegriff und Lösungsvorschlag für das gesellschaftliche Problem der Beschleunigung ausgearbeitet. Resonanz ist dabei das ebenso analytische wie normative Fundament seiner kritischen Theorie. Die Beiträge des Bandes wollen die interdisziplinäre Diskussion um diesen Begriff eröffnen, indem sie ihn ausgehend von unterschiedlichen Perspektiven in der Soziologie und Sozialphilosophie in den Blick nehmen. In seinem Reply erhält Rosa deshalb selbst die Möglichkeit, auf die Diskussion zu reagieren. Der Sammelband leistet sowohl eine Einführung und Diskussion des Resonanzbegriffs als auch eine vertiefende kritische Analyse gegenwärtiger sozialwissenschaftlicher Schlüsselbegriffe.
Studien zur Psychohistorie des Geschichtsbewusstseins
216 pages
8 hours of reading
Das Buch versteht sich als kritische Fortsetzung und Erweiterung der Kulturtheorie Freuds, die den unterdrückten Aggressionstrieb für das „Unbehagen in der Kultur“ verantwortlich macht. Es verweist darüber hinaus mit zahlreichen kulturgeschichtlichen Belegen auf eine eklatante Lücke in der mentalitäts-, real- und psychohistorischen Forschung, die bisher keinen Sinn für das Thema einer historisch-politischen Trauer entwickelt hat – von sporadischen Ausnahmen abgesehen. Ein wesentlicher Antriebsfaktor für die Ausarbeitung des Themas lag in den Verbrechen der Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie den Wirrnissen ihrer „Aufarbeitung“, in die der Autor (geb. 1939) familiär und professionell eingebunden war.