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Julian Grigorʹevič Krejn

    "Notizen aus meinem musikalischen Leben"
    • Die jüdische Familie Krein war eine bemerkenswerte Erscheinung im Russland des 20. Jahrhunderts. Die sieben Brüder waren Musiker, darunter die herausragenden Komponisten Alexander und Grigori sowie der Geiger David Krein, der als Konzertmeister des Bolschoi Theaters international renommiert war. Grigoris Sohn Julian wurde in den 1920er Jahren als Wunderkind bekannt. Von 1927 bis 1934 lebte er mit seinem Vater in Paris und studierte bei Paul Dukas, wo er mit Kommilitonen wie Olivier Messiaen und Joaquín Rodrigo zusammentraf. 1934 kehrten sie nach Moskau zurück. Julian Krein war nicht nur Komponist, sondern auch ein talentierter Musikschriftsteller. In den 1960er Jahren verfasste er umfangreiche Memoiren, die einen wertvollen Überblick über die russisch-jüdische, französische und sowjetische Musikkultur bieten und Erinnerungen an bedeutende Musiker des 20. Jahrhunderts enthalten, darunter Alban Berg und Dmitri Schostakowitsch. Diese bis heute unpublizierten Memoiren werden nun in der Übersetzung von Antonina Klokova erstmals veröffentlicht.

      "Notizen aus meinem musikalischen Leben"