A városalapító
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György Konrád was a Hungarian novelist and essayist. His works often explore themes of identity, guilt, and social oppression, set against the backdrop of historical and political events. Konrád's style is noted for its intellectual depth and keen observation of the human psyche and social structures. His writing offers readers a critical perspective on modern society and its complex challenges.







Wer ist Kalligaro? Ein Flaneur, ein Betrachter, ein Liebhaber seiner Stadt Budapest, ein Freund bestimmter Cafés und des Kognaks, ein Mann der Frauen. Ein sonderbares, zwiespältiges Individuum, sowohl in der Provinz als auch in der Großstadt beheimatet; ein Eremit und ein Erleidender historischer Verläufe. Er hat Krieg, Judenverfolgung, Diktatur und Reformdiktatur erlebt und die Wende zur Demokratie hinter sich gebracht. Gleichzeitig ist er ein Handelnder: Dissident, Stadtplaner, Politiker, Dichter, Wortführer und Präsident verschiedener Akademien; ein Reisender zwischen New York, Berlin und Ky? to. Kalligaro spiegelt György Konráds Lebensweg wider, jedoch in einer fragmentierten Form. Die Lebensgeschichte entfaltet sich in über 200 kurzen Erzählungen, Beobachtungen und Reflexionen und präsentiert sich als mosaikartige Autobiographie, künstlerischer Selbstversuch und Schatz an Aphorismen. Es ist ein Vademecum der stoischen Lebenskunst, eine Zeitreise zwischen Gestern und Morgen, ein Geschichts- und Geschichtenbuch des 20. Jahrhunderts, ein Buch der Epiphanien und eine musikalische Komposition. Ein Reflexionsepos in der europäischen Tradition von Rousseau, Rilke, Valéry, Pessoa und Benn. Vor allem jedoch ist es ein Buch des Lebens.
In Slingerbeweging beschouwt György Konrád de invloed van de Hongaarse geschiedenis op de loop van zijn eigen leven; de Duitse bezetting van 1944, de opstand van 1956, toen Hongarije zich probeerde te ontworstelen aan de Russische overheersing en de politieke omwenteling van 1989. In boeiende passages analyseert hij zijn herinneringen, waarbij hij eveneens luchtiger onderwerpen aanroert, zoals de vele reizen die hij maakte, het dagelijks leven in Boedapest en zijn liefde voor de literatuur. Met Slingerbeweging keert Konrád terug naar de jaren van onderdrukking en vrijheid.
Ein König, vom Herrschen angewidert, verspürt plötzlich Lust, sich unter sein Volk zu mischen. Ein bekanntes Märchenmotiv. Nur ist der "König" diesmal ein Fürsorgebeamter und sein "Volk" die Klientel des Sozialamtes. An einem scheinbar normalen Arbeitstag besucht der Beamte die Wohnung von Selbstmördern, die dort ein Kind hinterlassen haben. Er beschließt, Beruf und Familie den Rücken zu kehren und bei dem Kind zu bleiben. Die Sorge für dieses Kind soll ihm Eintritt verschaffen in die Gesellschaft, über der er bisher gestanden hat. Der das Elend verwaltete, entschließt sich, das Elend zu teilen. Seine Revolte währt indes nicht lange. Er bekommt Besuch von seinem Stellvertreter im Amt, der ihm schließlich mit geschlossener Anstalt droht. Der "König" kehrt heim: "Ich bin kein Märtyrer. Ich habe Angst." Sein mühsam kaschierter Rückzug verrät, daß hier jemand ein Besucher bleiben möchte, der sehr genau weiß, daß er eigentlich kein Besucher mehr sein darf, sondern zu handeln hat.
György Konrád wurde am 2. April 1933 in der Nähe von Debrecen als Sohn einer jüdischen Familie geboren. 1944 entging er nur knapp der Verhaftung durch Nationalsozialisten und ungarische Pfeilkreuzler, die ihn ins Konzentrationslager Auschwitz deportieren wollten. Mit seinen Geschwistern floh er zu Verwandten nach Budapest, wo sie unter dem Schutz der Helvetischen Konföderation lebten. Diese Erfahrungen schilderte er in seinen Büchern Heimkehr und Glück. Konrád studierte in Budapest Literaturwissenschaft, Soziologie und Psychologie bis zum Ungarnaufstand 1956. Von 1959 bis 1965 arbeitete er als Jugendschutzinspektor und veröffentlichte erste Essays. Ab 1965 war er Soziologe für Städtebau am Budapester Institut und Planungsbüro. Sein Romandebüt erschien 1969. Nach dem Erfolg seines Erstlingswerks widmete er sich der literarischen Arbeit und plädierte in seinen Essays für ein friedliches Mitteleuropa. Als Demokrat und Dissident zählte er neben Václav Havel und Milan Kundera zu den bedeutendsten Stimmen vor 1989. Zwischen 1978 und 1988 durfte er nicht publizieren und reiste stattdessen durch Westeuropa, Amerika und Australien. Das Publikationsverbot wurde 1989 aufgehoben.
In Tuinfeest trekt, tegen het decor van de geschiedenis van Hongarije en de Hongaarse joden, een stoet van levende maar vooral ook dode verwanten en bekenden, tegenstanders en naamloze passanten aan het geestesoog van de ik-figuur voorbij. Tragische gebeurtenissen worden afgewisseld met vrolijkheid en inkeer, humor en geluk. De doortocht van zijn familie door bezetting, deportatie en terreur is gruwelijk en ontroerend. Zijn betrekkingen met vrouwen geven aanleiding tot sterke erotische passages. Temidden van dit feestgedruis van geesten wordt hij geconfronteerd met zijn eigen afstandelijkheid en met de actieve politieke betrokkenheid van zijn alter ego, de hartsvriend uit zijn jeugd die tenslotte naar het Westen emigreert. De ik-figuur heeft zich minder gehecht, maar is wel gebleven.
Hungarian
«A las diez de la mañana del 18 de enero de 1945 salí por la puerta del edificio situado en el número 49 de la Pozsonyi út. Había dos soldados soviéticos en la acera, un poco sucios y con las parcas hechas jirones; exhaustos, pestañeaban en un gesto que denotaba más indiferencia que amabilidad. La gente les hablaba; ellos asentían sin entender nada. Se veía que no les interesábamos gran cosa. Los soldados me preguntaron por Hitler; querían saber si estaba en el edifi cio. Yo no tenía conocimiento de que Hitler viviera con nosotros, con los judíos de la Pozsonyi út protegidos por los suizos.» Viaje de ida y vuelta es un relato sobre las aventuras infantiles de la supervivencia. Después de que la Gestapo detuviera a mis padres en mayo de 1944, cuando yo tenía once años, conseguí sobornar a las autoridades locales para que los gendarmes nos dejaran marchar a mi hermana, a mis dos primos y a mí. Un día antes del encierro en el gueto y de la consiguiente deportación a Auschwitz [de todos los judíos de la localidad], logramos viajar de Berettyóújfalu a Budapest, donde nos esperaban nuestros parientes y donde había una pequeña esperanza. Sobrevivimos [en una casa refugio protegida por la embajada suiza] y luego regresamos a nuestro pueblo. En el ínterin, los hornos crematorios habían devorado a los otros niños judíos de Berettyóújfalu. Un año, la historia de un devenir adulto y, después, los sentimentales y amargos retornos.