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Konrad Paul Liessmann

    April 13, 1953
    Konrad Paul Liessmann
    Die Freiheit des Denkens
    Lauter Lügen
    Über Gott und die Welt
    Philosophie des verbotenen Wissens
    Philosophie der modernen Kunst
    Erwin Wurm, De profundis
    • Erwin Wurm, De profundis

      • 143 pages
      • 6 hours of reading

      The Austrian artist Erwin Wurm (born 1954 in Bruck an der Mur) gained entry into the international art scene many years ago with his One Minute Sculptures, staged and for the most part absurd situations captured on film, and his sculptures that distort objects, such as Fat Car. The heart of this publication is a group of works on a new theme: De profundis. Availing himself of a variety of media, Wurm confronts the actual appearance of the human body in the 21st Century with the Gothic language of the body, a body which arose from an internalised, ascetic spirit.

      Erwin Wurm, De profundis
      3.0
    • Philosophie der modernen Kunst

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      In den klassischen ästhetischen Konzeptionen bei Kant und Hegel werden die wichtigsten Stationen der ästhetischen Theorie des 19. und 20. Jahrhunderts beschrieben und analysiert: die Romantik, Schopenhauer und Nietzsche, das Fin de siècle, Lukacs, Benjamin, Adorno - aber auch Ortega y Gasset, Gehlen und Sedlmayr. Die Untersuchung mündet in einer Auseinandersetzung mit aktuellen Kunsttheorien, die sich vor allem um den Begriff der 'Postmoderne' und die Entwicklung der 'Medienwelt', um die Kategorie des 'Neuen' und die Renaissance der 'Naturästhetik' rankt.

      Philosophie der modernen Kunst
      4.7
    • Ich weiß etwas, was du nicht weißt. Die ist der Kindervers, der neckisch damit lockte, dass Zurückgehaltenes die Neugier weckt. Ich weiß etwas, was du nicht wissen darfst: Dies ist die Formel, nach der Wissen sich in Macht verwandelte und die einstmals die Grundfigur pädagogischen Schutzdenkens wurde – es ist nicht gut, in jungen Jahren zu viel zu wissen. Ich weiß etwas, was ich nicht wissen darf: Das war Nietzsches Problem, das in Philosophie des verbotenen Wissens ausarbeiten wollte. Dazu ist er nicht mehr gekommen. Inspiriert von Notizen aus Nietzsches Nachlaß, entwirft Konrad Paul Liessmann mit diesem Buch eine Philosophie, die gerade nicht um das Wahre, Gute und Schöne kreist, sondern eine Theorie des Unwahren, eine Ästhetik des Unschönen und eine Ethik des Bösen ins Zentrum drückt.

      Philosophie des verbotenen Wissens
      4.5
    • Über Gott und die Welt

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Über „Gott und die Welt“ zu sprechen, klingt auf den ersten Blick beliebig. Auf den zweiten Blick verbergen sich dahinter entscheidende Fragen der Gesellschaft. Fragen, denen sich auch die Philosophie seit mehr als zwei Jahrtausenden widmet. In einer Zeit voller Widersprüche und Differenzen, in einer Zeit des technologischen Fortschritts, in einer Zeit, in der wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer Wiederkehr von Religion Hand in Hand gehen, lohnt es sich, wieder einmal grundsätzlich über Gott und die Welt nachzudenken. Beim 20. Philosophicum Lech stellten sich renommierte Vertreter der Philosophie, Soziologie und anderen Wissenschaften diesen fundamentalen Fragen.

      Über Gott und die Welt
      5.0
    • Lauter Lügen

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Die Lügen unserer Zeit – Konrad Paul Liessmann liefert einen pointierten und provokanten Beitrag zu den Themen der Gegenwart. Halbwahrheiten, Meinungsblasen, Propaganda, Euphemismen, Fake News, Verschwörungstheorien – lauter Lügen. Schrill, unüberseh- und unüberhörbar dominieren sie die Medien und die Diskurse. Um in diesem Gewirr und auch abseits davon die Wahrheit zu erhaschen, bedarf es eines scharfen Blicks und Ohrs. Konrad Paul Liessmann seziert die Gegenwart, sowohl aus der Distanz und mit sanfter Ironie als auch engagiert und mit großem Ernst. Hinter den pathetischen Formeln unserer Kultur erkennt er deren beengte Verhältnisse, in den Alltäglichkeiten unseres Denkens entdeckt er die Signaturen der Epoche. Pointiert entwirft der Philosoph ein facettenreiches Panorama unserer Gesellschaft und ein Mosaik ihrer Irrtümer und Selbsttäuschungen.

      Lauter Lügen
      5.0
    • Die Selbstverantwortung und Autonomie des Menschen, seine Freiheit im Denken und Handeln werden spätestens seit der Aufklärung allseits behauptet. Gleichermaßen mangelte es zu keiner Zeit an Versuchen, diese Freiheit wieder in Frage zu stellen. Milieutheorie, Psychoanalyse und Hirnforschung sahen und sehen im Menschen ein von seiner Umgebung, seinen Trieben oder seinen Hirnaktivitäten gesteuertes Wesen. Trotzdem hören Menschen nicht auf, nach Freiheit und Selbstbestimmung zu streben und die Freiheit des Denkens angesichts der globalen Meinungsindustrie einzufordern. Der Band versammelt Beiträge namhafter Philosophen und Wissenschaftler, die sich am 10. Philosophicum Lech den differenzierten Fragen nach der Freiheit und ihrer Grenzen stellten.

      Die Freiheit des Denkens
      5.0
    • Theorie der Unbildung

      • 174 pages
      • 7 hours of reading

      Alle reden von der Wissensgesellschaft. Debatten um die mangelnde Qualität von Schulen und Studienbedingungen – PISA! –, um Spitzenforscher und potenzielle Nobelpreisträger haben heute die Titelseiten der Zeitungen erobert. Aber wie ist es tatsächlich bestellt um das Wissen? Meint die Wissensgesellschaft es wirklich ernst mit der Bildung? Konrad Paul Liessmann entlarvt vieles, was unter dem Titel Wissensgesellschaft propagiert wird, als rhetorische Geste. Eine fesselnde Streitschrift wider den Ungeist der Zeit.

      Theorie der Unbildung
      4.3
    • Die großen Philosophen und ihre Probleme

      Vorlesungen zur Einführung in die Philosophie

      • 199 pages
      • 7 hours of reading

      Philosophie ist vom Leben und von der Zeit des Philosophierenden nicht zu trennen. Was in den Lehrbüchern als philosophisches Problem auftaucht, war in der Tat nur allzu oft das Problem eines Philosophen. Ziel dieses Buches ist es, mit einem biographischen, mitunter auch anekdotischen Ansatz, den Zugang zu den zentralen Konzepten und Fragestellungen der Philosophie zu eröffnen. Porträtiert werden: Sokrates, Platon, Augustinus, Spinoza, Kant, Hegel, Marx, Kierkegaard, Nietzsche, Wittgenstein, Popper, Heidegger, Adorno, Anders und Arendt.

      Die großen Philosophen und ihre Probleme
      4.3
    • Alle Lust will Ewigkeit

      Mitternächtliche Versuchungen

      • 317 pages
      • 12 hours of reading

      „Liessmann denkt, und er denkt laut; und es gibt in unserer Republik niemanden, dem ich lieber zuhöre.“ (Michael Köhlmeier) In seinem neuen Buch holt der Philosoph zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches ‚Zarathustra‘ in die Gegenwart. Die zentralen Fragen des menschlichen Lebens innerhalb der zwölf mitternächtlichen Glockenschläge: Nietzsches „O Mensch! Gib Acht!“ nähert sich in nachtschwarzen Gedanken den Abgründen des Menschseins, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte und dem bis zur Unerträglichkeit gesteigerten Spannungsfeld von Schmerz und Lust, von Leben und Tod. Welch zentrale Dimension für unser politisches und kulturelles Selbstverständnis dieser geheimnisvolle Text darstellt, zeigt Konrad Paul Liessmann, indem er Nietzsches Denkbewegungen und Sprachfiguren auf überraschende, auf provozierende Weise in unsere Gegenwart und in unser Leben weiterführt – von der Mitternacht bis zur Ewigkeit.

      Alle Lust will Ewigkeit
      4.0
    • Geisterstunde

      Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift

      Niemand weiß mehr, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform. Ein Markt hat sich etabliert, auf dem Bildungsforscher und -experten, Agenturen, Testinstitute, Lobbys und nicht zuletzt Bildungspolitiker ihr Unwesen treiben. Nach der „Theorie der Unbildung“ nun also ihre Praxis: Das, was sich aktuell in Klassenzimmern und Hörsälen, in Seminarräumen und Redaktionsstuben, in der virtuellen Welt und in der realen Politik abzeichnet, unterzieht Konrad Paul Liessmann einer scharfen Kritik. Hinter der Polemik steht ein ernstes Anliegen: der Bildung und dem Wissen wieder eine Chance zu geben.

      Geisterstunde
      4.0
    • Günther Anders

      • 180 pages
      • 7 hours of reading

      Konrad Paul Liessmann verdeutlicht die Aktualität von Günther Anders, dessen Philosophie angesichts drängender Fragen der Gegenwart - von Biotechnologien über Medien bis zu Gewalt und Krieg - unverzichtbar ist. Anders (1902 - 1992) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der modernen technischen Zivilisation. Er stellte sich früh dem Phänomen einer vollständig technisierten Welt und untersuchte das Verhältnis des Menschen zur von ihm geschaffenen Technik. Anders diagnostizierte ein fundamentales „prometheisches“ Gefälle zwischen dem unvollkommenen Menschen und seiner immer perfekter werdenden Technik, was zu seiner These von der „Antiquiertheit des Menschen“ führte. Seine Philosophie ist jedoch alles andere als antiquiert. Seine Analysen des Fernsehens gewinnen im Zeitalter von Reality-TV und CNN-Nachrichten an Relevanz. Sein Kampf gegen totalitäre Systeme und die atomare Bedrohung bleibt in einer Zeit, die die Gefahr von Tausenden Atomsprengköpfen und anderen Massenvernichtungswaffen vergessen hat, hochaktuell. Zudem können seine Reflexionen zu Auschwitz und Hiroshima als provokanter Kommentar zur gegenwärtigen Erinnerungskultur gelesen werden. Schließlich bieten seine Überlegungen zum Verhältnis von Moral und Technik wichtige Impulse für die gegenwärtige gen- und bioethische Diskussion.

      Günther Anders
      4.0
    • Alle reden von Bildung. Sie wurde zu einer säkularen Heilslehre für die Lösung aller Probleme – von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Migranten, vom Klimawandel bis zum Kampf gegen den Terror. Während aber „Bildung“ als Schlagwort in unserer Gesellschaft omnipräsent geworden ist, ist der Gebildete, ja jeder ernsthafte Bildungsanspruch zur Provokation geworden. Die Gründe dafür nennt Konrad Paul Liessmann in seinem neuen Buch. Dafür begibt er sich sowohl in die Niederungen der Parteienlandschaft als auch in die Untiefen der sozialen Netzwerke, er denkt über den moralischen Diskurs des Zeitgeists nach und darüber, warum es so unangenehm ist, gebildeten Menschen zu begegnen.

      Bildung als Provokation
      4.2
    • Konrad Paul Liessmann untersucht die Ursprünge der philosophischen Ästhetik im 18. Jahrhundert und analysiert die Vielfalt ästhetischer Empfindungen. Er kritisiert moderne Kunsttheorien und die Ansicht, dass Geschmacksfragen rein subjektiv und gleichwertig seien.

      Ästhetische Empfindungen. Eine Einführung
      3.5
    • Lauter Lügen

      Vielfach gepriesene, provokante Professoren-Kolumne auf Halbwahrheiten, Fake-News und Verschwörungstheorien, die unsere Diskurse dominieren.

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Ein reflektierter Blick auf eine überreizte Zeit Halbwahrheiten, Meinungsblasen, Propaganda, Euphemismen, Fake News, Verschwörungstheorien – lauter Lügen. Schrill, unüberseh- und unüberhörbar dominieren sie die Medien und die Diskurse. Um in diesem Gewirr und auch abseits davon die Wahrheit zu erhaschen, bedarf es eines scharfen Blicks und Ohrs. Konrad Paul Liessmann seziert die Gegenwart, sowohl aus der Distanz und mit sanfter Ironie als auch engagiert und mit großem Ernst. Pointiert entwirft der Philosoph ein facettenreiches Panorama unserer Gesellschaft und ein Mosaik ihrer Irrtümer und Selbsttäuschungen. »Konrad Paul Liessmann erforscht die eher halbdunklen Zonen unseres Selbstverständnisses. Dabei mobilisiert er die besten Kräfte der abendländischen Philosophiegeschichte, um sie sorgfältig gezielt gegen Großsprecher und Wichtigtuer zu richten.« Der Standard

      Lauter Lügen
      3.0
    • Geisterstunde: die Praxis der Unbildung

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Niemand weiß, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform. Ein Markt hat sich etabliert, auf dem Bildungsforscher und -experten, Agenturen, Testinstitute, Lobbys und nicht zuletzt Bildungspolitiker ihr Unwesen treiben. Nach der »Theorie der Unbildung«, dem Bestseller von Konrad Paul Liessmann, wendet er sich nun der Praxis zu: Das, was sich aktuell in Klassenzimmern und Hörsälen, in Seminarräumen und Redaktionsstuben, in der virtuellen Welt und in der realen Politik abzeichnet, unterzieht er einer scharfen Kritik. Hinter der Polemik steht ein ernstes Anliegen: der Bildung und dem Wissen wieder eine Chance zu geben.

      Geisterstunde: die Praxis der Unbildung
      3.7
    • Das Universum der Dinge

      Zur Ästhetik des Alltäglichen

      Einst schuf man mit den eigenen Händen die Dinge, die zum Leben notwendig waren. Schneider, Schlächter, Schmiede und Gerber arbeiteten um die Ecke, waren sichtbar und hörbar. Dann brachten Mechanisierung und Industrialisierung zuerst das Handwerk zum Verschwinden, später zogen die Fabriken weg; in der heutigen Gesellschaft bewirken Automatisierung und Globalisierung, dass niemand mehr zu sagen weiß, wie die Dinge unseres täglichen Bedarfs überhaupt zustande kommen. Der durch seine „Theorie der Unbildung“ bekannt gewordene Philosoph Konrad Paul Liessmann beschreibt in seinem neuen Buch das Universum der Dinge in unserem Alltag - eine Philosophie der Alltagserfahrung.

      Das Universum der Dinge
      4.1
    • Sören Kierkegaard zur Einführung

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      Gut verständliche Einführung in das Leben und Denken des Philosophen und Schriftstellers Sören Kierkegaard (1813-1855)

      Sören Kierkegaard zur Einführung
      3.3
    • Geld regiert nicht nur den Finanzmarkt, sondern bestimmt auch die Kultur, den Sport, die Wissenschaft und die Künste, die Politik und die Moral, die Forschung und die Gesundheit, die Hoffnungen und die Ängste der Menschen. Was aber ist Geld? Eine Konvention, ein Symbol, eine Allegorie, ein Fetisch? Woher rührt sein Wert, und wie verhält er sich zu anderen Werten? Wie ist das Geheimnis zu entschlüsseln, dass dieses stoffliche Nichts eine derartige Macht über die Menschen gewinnen kann, dass sie für Geld alles tun? Wieso die Gier danach auch dort, wo es im Überfluss vorhanden ist? Und was lässt sich für die Perspektiven unserer Welt aus der Tatsache ablesen, dass sich immer mehr Geldvermögen in immer weniger Händen ansammelt? Antworten auf diese und ähnliche Fragen versammelt der zwölfte Band der Reihe „Philosophicum Lech“.

      Geld. Was die Welt im Innersten zusammenhält?
      3.0
    • Lob der Grenze

      Kritik der politischen Unterscheidungskraft

      Ohne Grenzen gibt es kein Miteinander, ohne Differenz keine Erkenntnis: Wer als Mensch wissen will, wer er ist, muss wissen, von wem er sich unterscheidet. Und wer das Risiko sucht, muss wissen, wann er die Sicherheit verlässt. In seinem neuen Buch spürt der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann den Grenzen und Unterscheidungen nach, ohne die weder der Einzelne noch eine Gesellschaft überlebensfähig wären. Immer geht es Liessmann dabei um den Menschen in seiner Zeit, um jene entscheidenden Fragen in Philosophie, Politik und Gesellschaft, die durch die herrschende Ideologie der grenzenlosen Grenzüberschreitungen erst gar nicht gestellt werden. Ein eloquentes Plädoyer für die Kraft der Unterschiede.

      Lob der Grenze
      3.9
    • Vom Denken

      Einführung in die Philosophie

      • 352 pages
      • 13 hours of reading

      Die fundierte Einstiegslektüre in die Philosophie in überarbeiteter und gestraffter Neufassung: Die Substanz des bewährten Lehrbuches ist erhalten geblieben. Struktur, Aufbau und Abfolge der Kapitel wurden überarbeitet, der Text durchgängig gestrafft und im Hinblick auf die zur Verfügung stehende Stundenzahl sowie im Sinne größerer Benutzerfreundlichkeit in mehreren Passagen gekürzt. Aktuelle Abschnitte sind hinzugekommen.

      Vom Denken
      3.9
    • Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?

      Mythologisch-philosophische Verführungen

      Wer bin ich? Was bedeutet Freiheit? Was ist Schönheit? Immer wieder stoßen wir im Leben auf ganz grundsätzliche Fragen und suchen in der Literatur und in der Philosophie nach Antworten. Michael Köhlmeier ist ein großer Erzähler und Konrad Paul Liessmann ein brillanter Philosoph, der sehr anschaulich erklären kann. Zu zwölf Schlüsselbegriffen unseres Lebens erzählt Michael Köhlmeier eine Geschichte, inspiriert von antiken Mythen oder Volksmärchen – anschließend zeigt Konrad Paul Liessmann in seiner Interpretation, was er daraus über die Spielregeln und Möglichkeiten unserer Welt herausliest. Ein großartiger Dialog, ein wunderbares Denk- und Lesevergnügen.

      Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?
      3.7
    • Der Band 23 des Philosophicum Lech, herausgegeben von Konrad Paul Liessmann, untersucht das Verhältnis von Eliten und Demokratie. Während Eliten oft als selbstgerecht wahrgenommen werden, betonen Gegenstimmen ihren Beitrag zum Fortschritt und zur Stabilität der Demokratie. Die Fragen nach ihrer Bildung und den zugrunde liegenden Werten stehen im Fokus.

      Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie
    • Konrad Paul Liessmann beleuchtet das Schreiben als Denkprozess und die Entstehung von Gedanken während des Schreibens. Er betont die Bedeutung stilistischer Offenheit für eine bessere Debattenkultur und analysiert, für wen und wie man schreibt, um sowohl Informationen zu vermitteln als auch Wirkung zu erzielen.

      Das alles sind bösartige Übertreibungen und Unterstellungen. Text. Stil. Polemik
    • Alles wird gut

      Zur Dialektik der Hoffnung (Philosophicum Lech 26)

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Dürfen wir überhaupt noch hoffen? Darüber referieren Wissenschaftler beim 26. Philosophicum Lech. Was dürfen wir hoffen? Immanuel Kants berühmte Frage müsste heute umformuliert werden: Dürfen wir überhaupt noch hoffen? Angesichts einer krisengeschüttelten Welt, in der sich Nachrichten über Klimakatastrophen, Kriege, zusammenbrechende Versorgungssysteme und Pandemien überbieten, scheint kein Platz mehr für jene Hoffnungen, die sich in optimistischen Erwartungen, lichtvollen Utopien und Visionen vom ewigen Frieden zeigten. Alles wird gut. Ob dieser Satz seine Berechtigung hat oder ironisch verstanden werden muss – darüber referierten beim 26. Philosophicum Lech Vortragende aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften und benachbarten Disziplinen. Mit Beiträgen u.a. von Christine Abbt, Philipp Blom, Christian Dries, Karl Gaulhofer, Fred Luks, Catrin Misselhorn, Hartmut von Sass, Renée Schroeder, Peter Strasser, Francesca Vidal, Harald Welzer und Konrad Paul Liessmann.

      Alles wird gut
    • Als ob!

      Die Kraft der Fiktion

      In der Zeit von Fake News und Verschwörungstheorien stellt Konrad Paul Liessmann die Kraft der Fiktion in den Mittelpunkt des 24. Philosophicum Lech Fake News, Verschwörungstheorien, virtuelle Welten, digitale Fälschungen: Unsere Welt scheint durchdrungen vom Verdacht, dass ein Netz aus Fiktionen und Illusionen unser Denken und Handeln zunehmend bestimmt, und dass die Wirklichkeit immer schwerer zu fassen ist. Woher aber rührt diese Faszination der Fiktionen? Und ließe sich ein Leben ohne sie überhaupt denken? Das 24. Philosophicum Lech widmete sich dieser Kraft der Fiktionen. Wie wirken Fiktionen in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens, von der Kunst bis zur Wissenschaft, von der Liebe bis zur Bildung, von der Moral bis zur Politik, wann und warum benötigen wir diese Fiktionen, und wann werden sie gefährlich?

      Als ob!
    • Der Geist im Gebirge

      25 Jahre Philosophicum Lech. Reflexion - Kritik - Aufklärung

      Das Buch zum Jubiläum: 25 Jahre Philosophicum Lech mit Beiträgen von Jan Assmann, Barbara Bleisch, Heinz Bude, Lisa Herzog, Rüdiger Safranski, Peter Sloterdijk u.v.a. Von der Faszination des Bösen bis hin zu den Abgründen des Menschlichen: Nachdenken auf höchstem Niveau – 1500 Meter über dem Meer. In Lech am Arlberg treffen seit einem Vierteljahrhundert die großen Fragen der Philosophen auf die Entwicklungen, Krisen und Konflikte unserer Zeit. Der Einzelne wird ebenso zum Thema wie der Staat, die Natur ebenso reflektiert wie die Kunst. Eindringliche und kontroverse Standortbestimmungen werden vorgenommen mit kritischem Blick auf die Vergangenheit und ohne Angst vor einer offenen Zukunft. Dieser Band gibt Einblick in die Geschichte einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe, in der sich die Konturen unserer Epoche spiegeln. Mit Beiträgen von Rüdiger Safranski, Cora Stephan, Rudolf Burger, Lisa Herzog, Peter Sloterdijk, Richard David Precht, Robert Pfaller, Norbert Bolz, Wolfgang Ullrich, Karin Harrasser, Martin Seel, Jan Assmann, Heinz Bude, Barbara Bleisch, Herfried Münkler, Lambert Wiesing u. a.

      Der Geist im Gebirge
    • Grenzen (in) der Kunst

      • 41 pages
      • 2 hours of reading

      Die naturwissenschaftlich-technisch orientierte Wissenschaft hat die Lösung konkreter Probleme zu ihrem Programm gemacht. Die praktische Verwertung ihrer „Antworten“ erfolgt über Produkte, welche die Wirtschaft ankurbeln. Diese globale „Erfolgsgeschichte“ hat die geisteswissenschaftliche Erklärung der Welt und die wissenschaftliche Reflexion der dabei auftretenden Probleme in den Hintergrund gestellt. Anders beim „Produkt“ künstlerischer Arbeit: Eröffnet nicht das Kunstwerk gerade dadurch, dass es sich gleichsam als Gegenentwurf von der gelebten Wirklichkeit abgrenzt, einen anderen Blick darauf und ermöglicht somit individuelle und kollektive Selbstreflexion?

      Grenzen (in) der Kunst
    • Vom Zauber des Schönen

      • 283 pages
      • 10 hours of reading

      „Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang.“ So umreißt Rilke in seiner ersten Duineser Elegie mit wenigen Worten das Spannungsfeld der Ästhetik: Vom Reizvollen über das leidenschaftlich Begehrenswerte bis hin zum Riskanten, Übermächtigen, Zerstörerischen. Gehört das Schöne gemeinsam mit der Wahrheit und dem Guten noch zu den Fundamenten des abendländischen Denkens? Oder ist es zu einem begehrten Erfolgsfaktor in der Wettbewerbsgesellschaft geworden? Über die Reize und Verlockungen des Schönen, aber auch über seine Tücken und Gefahren diskutierten renommierte Größen aus Philosophie, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaft beim 13. Philosophicum Lech.

      Vom Zauber des Schönen
    • Der listige Gott

      Über die Zukunft des Eros

      • 237 pages
      • 9 hours of reading

      Hat der Sex die Erotik endgültig verdrängt? Zwölf prominente Intellektuelle fragen nach Sinn, Sinnlichkeit und der Idee des Schönen. Mit Beiträgen von Norbert Bolz, Anne-Marie Bonnet, Ursula Pia Jauch, Gustav Jirikowski, Mariam Lau, Wolfgang Pauser, Rüdiger Safranski, Hannelore Schlaffer, Wilhelm Schmid, Nike Wagner und Konrad Paul Liessmann.

      Der listige Gott
    • Im Rausch der Sinne

      Kunst zwischen Animation und Askese

      • 311 pages
      • 11 hours of reading

      Im September 1998 fand in Lech am Arlberg das zweite Philosophicum statt. Unter dem Titel „Im Rausch der Sinne“ stand diesmal die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Kunst unter den Bedingungen der modernen Medien- und Erlebnisgesellschaft im Mittelpunkt. In allen ihren Ausprägungen galt die Kunst früher als Fest der Sinne. Seit Beginn der Moderne verstand man sie zunehmend auch als asketisches Unternehmen. Die in diesem Band versammelten Beiträge nähern sich dem Problem aus unterschiedlichen Perspektiven, sie dokumentieren den Stand der Kunstdiskussion und setzen wesentliche Impulse für die Debatte. Mit Beiträgen von Konrad Paul Liessmann, Rudolf Burger, Jörg Salaquarda, Cornelia Klinger, Robert Kudielka, Oskar Bätschmann, Boris Groys, Anne-Marie Bonnet, Elmar Budde, Ulf Poschardt, Ulrich Pothast, Martin Seel.

      Im Rausch der Sinne
    • Gedankenspiele über die Verantwortung

      • 48 pages
      • 2 hours of reading

      Ist ein Autor eigentlich verantwortlich für das, was er schreibt? Natürlich nicht! Bücher sind wie Kinder, die man ihrem Schicksal überlassen muss. Bücher müssen sich bewähren und Menschen irgendwann einmal Eigenverantwortung übernehmen. Doch halt: Seit wann tragen wir Verantwortung für das, was wir tun? Liegt die Verantwortung nicht immer bei den anderen? Wenn das stimmt: Ist nicht derjenige im Wortsinn »verantwortungslos«, der jede Verantwortung für sein eigenes Leben weit von sich, am besten gleich auf die Gesellschaft schiebt? Zum Ausgleich kann man ja dann gerne die Verantwortung für die großen Übel dieser Welt auf sich nehmen. Man sieht: Es ist gefährlich, mit der Verantwortung zu spielen. Gut, dass man dafür keine Verantwortung übernehmen muss.

      Gedankenspiele über die Verantwortung
    • Der Hass

      Anatomie eines elementaren Gefühls

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Der 25. Band des Philosophicum Lech widmet sich einem drängenden Thema unserer Zeit: Hass. Herausgegeben von Konrad Paul Liessmann Der Hass ist allgegenwärtig. „Hate Speech“ ist zu einem beunruhigenden Phänomen geworden. In der Ablehnung von Hass und Hetze sind sich alle einig. Aber selten wird gefragt, was Hass eigentlich für ein Gefühl ist, was das Aggressive, Verletzende und Verstörende daran ausmacht, aber auch, was das Befriedigende, vielleicht sogar Lustvolle am Hass sein kann. Wer hasst eigentlich wen, wer oder was kann zu einem Objekt des Hasses werden? Gibt es plausible Gründe? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Kritik, Abneigung, Antipathie, Missbilligung und Hass? In welchem Verhältnis steht der Hass zu Neid und Eifersucht, Angst und Demütigung? Und nur allzu oft wird die alte Einsicht vergessen, dass der Hass die Kehrseite der Liebe ist.

      Der Hass
    • Alles wird besser. Auch der Mensch. Schon vor der Geburt beginnen die Optimierungsprogramme, die für spätere Höchstleistungen sorgen sollen. Der Körper wird trainiert und modelliert, Defizite werden durch die ästhetische Chirurgie, künstliche Implantate und intelligente Prothesen korrigiert. Das Hirn wird umfassend gefördert, die Seele wird durch Psychopharmaka stabilisiert. Am Ende dieser Prozesse steht die Version eines perfekten transhumanen Wesens, das reibungslos funktioniert und dem alles Menschliche fremd geworden ist. Über die Konzepte eines „neuen Menschen“ und ihre Fragwürdigkeit diskutierten beim 19. Philosophicum Lech Vertreter aus Philosophie, Soziologie und anderen Wissenschaften.

      Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren
    • Das Zusammenspiel von Hand und Kopf hatte für die evolutionäre und zivilisatorische Entwicklung des Menschen eine zentrale Rolle gespielt und zu ungeahnter handwerklicher und künstlerischer Entfaltung geführt. Die Hände wurden nicht nur zu Kommunikationsorganen, sondern schufen auch Werkzeuge als Fortsetzung der Hand mit anderen Mitteln. In unserer industriellen bzw. virtuellen Gesellschaft scheint die Arbeit der Hände zunehmend überflüssig zu werden, und auch im modernen Kunstbetrieb legen manche Künstler selbst gar nicht mehr so sehr Hand an ihre Werke.

      Vom Kopf zur Hand, ... und dazwischen eine ganze Welt
    • Unsere Gegenwart ist von einem Widerspruch gekennzeichnet: Auf der einen Seite beklagen wir einen zunehmenden Egoismus: Das „Selbst“ muss verwirklicht werden, der Konkurrenzdruck lässt einem kaum eine andere Wahl, als die imaginären Ellbogen einzusetzen. Hedonismus und Konsum triumphieren. Auf der anderen Seite scheint die Individualität der Menschen zu verschwinden: Der Gruppendruck nimmt zu, wer nicht gut vernetzt ist, gilt zunehmend als Außenseiter. Was also ist dieses Ich, wie erleben sich Menschen in dieser Welt, wie gestalten sich Beziehungen in virtuellen Netzen? Diesen Entwicklungen sind beim 17. Philosophicum Lech Philosophen, Naturwissenschaftler und Soziologen nachgegangen.

      Ich
    • Sackgassen der Bildungsreform

      Ökonomisches Kalkül – Politische Zwecke – Pädagogischer Sinn

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Der Band zu den aktuellen, hochbrisanten Debatten der Bildungsreform bietet allen bildungspolitisch Interessierten kritische Einblicke, Hintergrundinformationen, kontroversielle Positionen und die Möglichkeit, die maßgeblichen Argumente differenziert zu prüfen. Mit Beiträgen von: Andreas Gruschka, Bernd Hackl, Hans Peter Klein, Andrea Liesner, Konrad Paul Liessmann, Georg Neuweg, Roland Reichenbach, Christoph Türcke und Anke Wegner.

      Sackgassen der Bildungsreform
    • Tiere

      • 379 pages
      • 14 hours of reading

      Sind wir Tiere? Sind uns Tiere ähnlicher, als wir lange glaubten? Müssen Tieren Rechte zugeschrieben werden? Können Tiere denken? Darf man Tiere züchten, um sie dann zu töten und zu essen? Steht der Mensch außerhalb der Natur, oder ist er Teil von ihr? Oder gehört es zur Natur des Menschen, seine natürliche Umwelt zu verändern, ja zu zerstören? Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so viel Erregung, Aufsehen und Erbitterung hervorgerufen wie die Frage nach dem Umgang des Menschen mit dem Tier. Vertreter von Philosophie, Biologie, Ethik, Verhaltensforschung und Kulturwissenschaft haben beim 16. Philosophicum Lech diese Frage in unterschiedlichen Facetten diskutiert.

      Tiere
    • Seit der Antike wird darüber nachgedacht, was ein gutes, gelingendes, "glückliches“ Leben ausmacht. Macht Geld glücklich? Oder Sex? Die Philosophie hat ein gespaltenes Verhältnis zum Glück, hegt den Verdacht, dass der Mensch womöglich nicht dafür bestimmt sei, glücklich zu sein. Die Ungerechtigkeiten des Lebens, die ungleiche Verteilung von Wohlstand und Gesundheit wirken als dauernder Affront gegen die Glückserwartungen der Moderne. Beim 15. Philosophicum Lech haben sich Philosophen und Kulturwissenschaftler, Mathematiker und Soziologen über die Fragen rund um die Jagd nach dem Glück ausgetauscht.

      Die Jagd nach dem Glück
    • Der Staat

      Wie viel Herrschaft braucht der Mensch?

      Der Staat - eine Institution, die von vielen nur mehr als aufgeblähter Störfaktor im freien Spiel der Kräfte betrachtet wurde und deren Ende deshalb absehbar schien, erwies sich ausgerechnet in der Krise als Retter in der Not. Die Verabschiedung des Staates zugunsten des Marktes erscheint vielen als etwas vorschnell. Von der Renaissance des Staates ist die Rede. Beim 14. Philosophicum Lech im September 2010 haben sich namhafte Philosophen, Historiker, Kulturwissenschaftler und Politologen über die Idee des Staates, seine Aufgaben, Funktionen und Grenzen in einer unübersichtlich gewordenen Welt Gedanken gemacht.

      Der Staat
    • Schönheit

      • 119 pages
      • 5 hours of reading

      Der Band über „Schönheit“ beleuchtet den Begriff historisch und systematisch, zeichnet seine Bedeutungsvielfalt in der philosophischen Ästhetik und in den Theorien der schönen und nicht mehr schönen Künste nach und thematisiert vor allem die alltagspraktische Dimension von Schönheit. Konrad Paul Liessmann liefert so eine spannende und konzise Einführung in die Geschichte und Aktualität eines höchst ambivalenten und bis heute faszinierenden Begriffs.

      Schönheit
    • Gretchens berühmte Frage an Faust zeigte in der von Goethe verfassten Tragödie scharf den Konflikt zwischen Gottesgläubigkeit und einer aufgeklärten Haltung, die in der Religion kaum mehr sehen kann als eine unspezifische Stimmung. Für die moderne Welt schien diese Frage schon erledigt, doch sie ist als drängende politische Herausforderung in die Gegenwart zurückgekehrt. Wie ist zwischen Religiosität, Dogmatismus, Fanatismus und Fundamentalismus zu unterscheiden? Welche Rolle spielen die alten Konflikte zwischen den Religionen für das Zusammenleben in der globalisierten Welt? Diesen und ähnlichen Fragen stellten sich beim elften Philosophicum in Lech renommierte Philosophen, Religions- und Kulturwissenschaftler, Theologen und Physiker.

      Die Gretchenfrage "Nun sag' wie hast du 's mit der Religion?"
    • Der Wert des Menschen

      • 297 pages
      • 11 hours of reading

      Humankapital! Kostenfaktor! Belastung für das Sozialbudget! Wo beginnt und wo endet die Würde des Menschen? Wer das fragt, stellt fest, dass es keine scharfen Grenzen dafür gibt, was „das Menschliche“ ist. Die Evolutionsbiologie erforscht die genetische Nähe des Menschen zu verwandten Tierarten, die Medizin stößt in Unschärfen vor, wo und wie lange ein Organismus als Mensch mit menschlichen Rechten gelten kann. Und doch sind es diese Grenzen, an denen das Humane am klarsten zu diskutieren ist: Embryonenforschung und Euthanasie zeigen am Anfang und am Ende des Lebens, wie unterschiedlich die Würde des Menschen bewertet werden kann. Namhafte Philosophen und Wissenschaftler aller Richtungen diskutieren die fundamentale Frage, worin der Wert des Menschen gründet.

      Der Wert des Menschen
    • In der modernen Welt haben sich die Strategien, der Endlichkeit zu trotzen, gewandelt. Der religiöse Glaube an ein Leben nach dem Tod hat Kraft verloren, die Versuche, eine unsterbliche Seele zu „beweisen“, sind misslungen, das Streben nach Ruhm dagegen ist stärker geworden. Namhafte Philosophen, Theologen, Kultur- und Naturwissenschaftler haben beim siebten „Philosophicum Lech“ erkundet, wie Menschen im technischen Zeitalter mit der Endlichkeit umgehen und was dies für unser Leben und unsere Zukunft bedeutet.

      Ruhm, Tod und Unsterblichkeit
    • Was ist gemeint, wenn heute von Bildung die Rede ist? Konrad Paul Liessmann, Philosoph, Publizist und einer der einflussreichsten Intellektuellen Österreichs, verteidigt einen anspruchsvollen Bildungsbegriff gegen die Vereinfachungen von Wirtschaft und Politik. Liessmanns jüngste Essays öffnen die Perspektive auf eine neue Vorstellung dessen, was ästhetische Bildung bedeuten könnte: die Fähigkeit nämlich, sich souverän in ganz unterschiedlichen Sphären der Welt zu bewegen und trotzdem als unverwechselbare Person erkennbar zu bleiben.

      Spähtrupp im Niemandsland
    • Das Verhältnis von Wahrheit und Lüge zählt seit jeher zu den bestimmenden Themen der Philosophie. Ist die Lüge moralisch erlaubt? Wann ist sie vielleicht sogar geboten? Das achte Philosophicum Lech ging den Spuren der Lüge in unserer Gesellschaft nach: von der Frage nach der Zulässigkeit der Lüge in der Politik über die Fakes und Fälschungen in Kunst und Wissenschaft bis hin zur Bedeutung der Wahrheitsfrage in den Medien.

      Der Wille zum Schein
    • Der Plattenspieler

      • 64 pages
      • 3 hours of reading

      Im Zeitalter der Digitalisierung erleben Plattenspieler und gute, alte Vinylscheiben eine beispiellose Renaissance. Für Konrad Paul Liessmann ist dies wenig verwunderlich. Er ist dem Plattenspieler stets treu geblieben. Immer noch üben der drehende Teller, die zarte Nadel und die feinen Rillen eine starke Faszination auf ihn aus. Wenn er sich seinem geliebten Plattenspieler widmet, verbindet der Philosoph Konrad Paul Liessmann persönliche Musikerfahrungen mit einer kleinen Kulturgeschichte des Hörens. Er erzählt die Geschichte der Speicherung und Wiedergabe von Schall, vom ersten Grammophon bis zu modernen Streaming-Diensten und fragt, wie sehr sich unser Verhältnis zur Musik durch ihre technische Reproduzierbarkeit verändert hat.

      Der Plattenspieler
    • Nachsitzen

      Österreichisches Bildungssystem am Pranger

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Wer heute von Bildung spricht, spricht von ihrer Reform. Aber nichts scheint so reformbedürftig wie die Bildung, und diese Bedürftigkeit steigt mit jeder Reform. Eine warnende Stimme aus der Praxis. Der Pädagoge Herbert Molzbichler beleuchtet konstruktiv-kritisch das österreichische Bildungssystem, die Bildungspolitik, das ausufernde Expertentum und die in aller Regel wenig nachhaltigen Reformversuche im heimischen Schulwesen. Anachronismen, Schieflagen, Schwächen, Fehlentwicklungen werden sachkundig aufgezeigt - nicht ohne Korrektur- oder Lösungsvorschläge zu entwickeln. Vorhandene Stärken und richtige Ansätze werden betont. Zudem wird ein aufschlussreicher Insider-Blick auf das Lehrpersonal sowie auf Widersacher und Hemmschuhe passionierter Lehrkräfte gegeben. Das Buch ist ein Plädoyer für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung, das dem Leser ein umfassendes, detailliertes, facettenreiches Bild vom österreichischen Schul-und Bildungsgeschehen präsentiert und darauf hinweist, dass es so nicht weitergehen kann.

      Nachsitzen
    • Bildung ist ein Lebensprojekt

      Im Gespräch mit Konrad Paul Liessmann

      • 40 pages
      • 2 hours of reading

      Das Buch bietet in aller Kürze die wichtigsten Antworten des bekannten österreichischen Philosophen Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann auf die brennendsten Bildungsfragen und die aktuelle Wissenschaftsdiskussion. Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor für Philosophie an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Bücher, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde (u. a. Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln 2003, Donauland Sachbuchpreis "Danubius" 2010). Im Jahre 2006 war er "Wissenschafter des Jahres" und 2010 wurde ihm der "VIZE 97" der Dagmar und Vaclav Havel Foundation Prag verliehen. Zuletzt sind erschienen: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft (2006); Grundbegriffe der europäischen Geistesgeschichte. Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit, Eros, Schönheit, Glück, Arbeit, Macht, Krieg, Tod (2009); Das Universum der Dinge. Zur Ästhetik des Alltäglichen (2010).

      Bildung ist ein Lebensprojekt
    • Was nun?

      Eine Philosophie der Krise

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      Wir leben in einer Zeit der Krisen. So weit, so schlecht. Aber wie zeigen sich diese Krisen? Welche Bereiche unseres Lebens, Denkens und Handelns sind davon betroffen? Und stecken in den Krisen auch tatsächlich die viel beschworenen Chancen? Eines ist klar: Krise bedeutet kein »Weiter wie bisher«. Konrad Paul Liessmann entfaltet ein Panorama unserer krisengeschüttelten Welt und wirft einen unbestechlichen Blick auf Einrichtungen, Vorstellungen, Überzeugungen, Emotionen und Denkweisen, die nun zur Disposition stehen. Von der Krise der Freiheit bis zur Krise der Moral reichen seine Themen, beunruhigend und aufregend zugleich – denn in jeder Krise geht es zentral um eine Frage: Wird über uns entschieden, oder entscheiden wir selbst?

      Was nun?
    • Hodina duchů. Praxe nevzdělanosti

      • 136 pages
      • 5 hours of reading

      Nikdo už neví, co vzdělání znamená, ale všichni požadují jeho reformu. Etabluje se řádný trh, na němž tropí své řády i neřády výzkumníci vzdělání a experti na vzdělání, agentury, testující instituty, lobbisté a v neposlední řadě vzdělanostní politici všech frakcí. Po Teorii nevzdělanosti nyní tedy její praxe. To, co se aktuálně rýsuje ve třídách a posluchárnách, v seminářích a redakcích, ve virtuálním světě i v reálné politice, je podrobeno ostré a pointované kritice. Za potěšením z polemiky však stojí vážná naléhavá prosba: dát vzdělání a vědění opět šanci.

      Hodina duchů. Praxe nevzdělanosti
      4.5
    • Práce Konrada Liessmanna, profesora na Institutu pro filosofii vídeňské univerzity, autora řady vědeckých a esejistických knih o otázkách estetiky, filosofie a kulturologie, vychází ze zamýšleného, ale neuskutečněného záměru Friedricha Nietzscheho napsat knihu Filosofie zakázaného vědění, ve které chtěl nastavit zrcadlo evropské kultuře a jejím ideálním hodnotám pravdy, krásy a dobra a v němž by se neobjevilo nic jiného než vůle ke lži nenávisti a zkáze. Liessmann rekonstruuje z Nietzscheho odkazu jeho filosofii zakázaného vědění a staví ji do kontrastu s těmi koncepty filosofické tradice, které opatrně krouží kolem zapovězených zón nepravdy, špatnosti a zla. Přitom se ozřejmuje, co Nietzscheho mnohokrát zmiňované přehodnocení všech hodnot značí: zproštění skrytých a zakázaných pravd evropského myšlení jeho stinných stránek.

      Filosofie zakázaného vědění. Friedrich Nietzsche a černé stránky myšlení
      4.5
    • Kniha dalšího držitele prestižní ceny Nadace Dagmar a Václava Havlových VIZE97 pro rok 2010. Rakouský filosof a esejista, který je u nás znám především díky své Teorii nevzdělanosti, přináší neotřelý pohled na základní, aktuální až naléhavé problémy současné evropské společnosti. Tato kniha je výborem textů mapující autorovu tvorbu a širším představením autora českému čtenáři, tak jak je pro Knihovnu ceny VIZE97 obvyklé. Publikace nutí čtenáře zamyslet se nad proměnou obsahu evropských hodnot, jako jsou společenství, důstojnost, morálka, stát, peníze, důvěryhodnost, stáří atp. Ukazuje tím nejen na proměnu chápání klíčových pojmů, ale také upozorňuje na vyprazdňování jejich obsahů, jež jsou čím dál více podřizovány silným ekonomickým a politickým zájmům.

      Hodnota člověka : filosoficko-politické eseje
      4.5
    • Ve své nové knize vídeňský filozof Konrad Paul Liessmann sleduje hranice a rozlišování, bez nichž by ani jednotlivec ani společnost nebyli schopni přežít. Jeho jasné úvahy a reflexe se pnou od hranic mezi bytím a nicotou až k hranicím mezi zvířetem a člověkem, od politických a topografických hranic až k rozdílu mezi mládím a stářím, od diference mezi placenou prací a lidským jednáním až ke krizi, jež zachvacuje vše. Liessmannovi přitom jde vždy o člověka v jeho době, o rozhodující otázky politiky a společnosti, které si panující ideologie bezmezného překračování hranic vůbec neklade.

      Chvála hranic. Kritika politické rozlišovací schopnosti
      3.6
    • Rakouský filozof Konrad Paul Liessmann proslul knihou Teorie nevzdělanosti. Omyly společnosti vědění, která vyvolala lavinu diskusí v evropských zemích. V Univerzu věcí předkládá k úvaze další pronikavé postřehy o současné společnosti. Kniha je souborem dvanácti esejů, v nichž autor s výsostnou filozofickou erudicí zkoumá každodennost našeho života z úhlů, které otvírají nečekané pohledy a odhalují skryté souvislosti. Víme v době automatizace a globalizace, odkud se berou předměty, jež denně používáme? Jaká je nejvražednější droga světa? Jak zacházíme s hudbou? Jaké jsou objekty naší touhy? Mají peníze charakter? A podle čeho se pozná umění? K těmto a mnoha dalším otázkám dospívá autor, jenž své úvahy věnuje zdánlivě nevinným a všedním věcem, které nás běžně obklopují.

      Universum věcí. K estetice každodennosti
      3.6
    • Rakouský filozof Konrad Paul Liessmann proslul knihou Teorie nevzdělanosti. Omyly společnosti vědění, která vyvolala lavinu diskusí v evropských zemích. V Univerzu věcí předkládá k úvaze další pronikavé postřehy o současné společnosti. Kniha je souborem dvanácti esejů, v nichž autor s výsostnou filozofickou erudicí zkoumá každodennost našeho života z úhlů, které otvírají nečekané pohledy a odhalují skryté souvislosti. Víme v době automatizace a globalizace, odkud se berou předměty, jež denně používáme? Jaká je nejvražednější droga světa? Jak zacházíme s hudbou? Jaké jsou objekty naší touhy? Mají peníze charakter? A podle čeho se pozná umění? K těmto a mnoha dalším otázkám dospívá autor, jenž své úvahy věnuje zdánlivě nevinným a všedním věcem, které nás běžně obklopují.

      Univerzum věcí. K estetice každodennosti