Suggested in the Stars
- 240 pages
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Yōko Tawada writes in both Japanese and German, with her works frequently exploring themes of identity, language, and cultural exchange. Her unique style, fluidly navigating between different languages and cultural contexts, investigates how our perception of the world is shaped by the way we communicate about it. Tawada brings a playful and often absurd perspective to everyday life, uncovering the hidden poetry within ordinary occurrences. Her writing compels readers to reconsider their own assumptions about reality and communication.







The highly anticipated, exquisite new novel from the award-winning, critically acclaimed Yoko Tawada, following our protagonist Patrik as he attempts to find connection in a world that constantly overwhelms him.[Bokinfo].
"Tawada's slender accounts of alienation achieve a remarkable potency."--Michael Porter, The New York Times
A dreamlike story of filial love and glimmering hope, set in a future where the old live almost-forever and children's lives are all too brief.
A tale of passion and romance between a Japanese schoolteacher and a doglike man, from the prize-winning author of The Last Children of Tokyo Mitsuko, a schoolteacher at the Kitamura school, inspires both rumour and curiosity in the parents of her students because of her unconventional manner - not least when she tells the children the fable of a princess whose hand in marriage is promised to a dog she is intimate with. And when a young man with sharp canine teeth turns up at the schoolteacher's home and declares he's 'here to stay', the romantic - and sexual - relationship that develops intrigues the community, some of whom have suspicions about the man's identity and motives. Masterfully turning the rules of folklore and fable on their head, The Bridegroom Was a Dog is a disarming and unforgettable modern classic.
Three generations (grandmother, mother, son) of polar bears are famous as both circus performers and writers in East Germany. They are polar bears who move in human society, stars of the ring and of the literary world. In chapter one, the grandmother matriarch in the Soviet Union accidentally writes a best-selling autobiography. In chapter two, Tosca, her daughter (born in Canada, where her mother had emigrated) moves to the DDR and takes a job in the circus. Her son - the last of their line - is Knut, born in chapter three in a Leipzig zoo, but raised by a human keeper in relatively happy circumstances in the Berlin zoo, until his keeper, Matthias, is taken away.Happy or sad, each bear writes a story, enjoying both celebrity and "the intimacy of being alone with my pen."
Welcome to the not-too-distant future. Japan, having vanished into the sea, is now remembered as ‘the land of sushi’. Hiruko, a former citizen and a climate refugee herself, has a job teaching immigrant children in Denmark with her invented language Panska (Pan-Scandinavian): ‘homemade language. no country to stay in. three countries I experienced. no time to learn three different languages. might mix up. insufficient space in brain. so made new language. homemade language most Scandinavian people understand’.Hiruko soon makes new friends to join her in her travels searching for anyone who can still speak her mother tongue: Knut, a graduate student in linguistics, who is fascinated by her Panska; Akash, an Indian man who lives as a woman, wearing a red sari; Nanook, an Eskimo from Greenland, first mistaken as another refugee from the land of sushi; and Nora, who works at the Karl Marx House in Trier. All these characters take turns narrating chapters, which feature an umami cooking competition; a dead whale; an ultra- nationalist named Breivik; Kakuzo robots; uranium; and an Andalusian bull fight. Episodic, vividly imagined and mesmerising, Scattered All Over the Earth is another sui generis masterwork by Yoko Tawada.
Yoko Tawada-winner of the National Book Award-presents three terrific new ghost stories, each named after a street in Berlin
Bilder auf transparenten Zwischenblättern, edichte auf farbiger Fläche
Japonia ze snu. Risui, bohaterka tej przedziwnej, onirycznej powieści, trafia do szkoły dla dziewcząt prowadzonej przez charyzmatyczną mistrzynię, Kikyo. Ma tam zgłębiać mądrość Księgi i podążać Drogą Tygrysa. Wiedziona intuicją i tajemniczymi znakami Risui najpierw poddaje się surowym i niezrozumiałym regułom panującym w Szkole, ale z czasem zaczyna je łamać... Ambicja? Potrzeba spełnienia? Poszukiwanie prawdy?Fruwająca dusza Yoko Tawady to swoista gra z japońską tradycją ujmującą rzeczywistość w sztywny gorset przepisów i zasad. To także zabawa z naszymi czytelniczymi przyzwyczajeniami. Pisarka z żartobliwym dystansem odnosi się do własnej kultury i podkreśla wartość twórczej niezależności.
Das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, Alltagserfahrungen der kleinen Missverständnisse, sprachliche Verwirrungen, und die Begegnung mit „kleinen“ Dingen aus dem Alltag eines „neuen Landes“ wie Joghurt führen zu überraschenden Erkenntnissen. Vergnügt folgt man den erhellenden Beobachtungen Tawadas. Nach der Lektüre lässt sich, wie es ein Rezensent formulierte, „plötzlich wieder auf den Klang bestimmter Wörter hören, das, was man schon lange nicht mehr ansah, mit neuen Augen sehen.“ (Die Welt) Aus dem Inhalt: In einem neuen Land: Setzmilch – Zehn Tipps für eine „gelungene Integration“ – Transsibirische Rosen – Akzent-Freiheit – Ein ungeladener Gast – Brief an Olympia – Jeder Fisch mit Flossen hat auch Schuppen (Die Esskultur, das Fremde und die Moral) – Schreiben im Netz der Sprachen Nicht vergangen: Die unsichtbare Mauer – Wort, Wolf und Brüder Grimm – Ein Loch in Berlin – Halbwertzeit – Namida ...
Yoko Tawada denkt über Stimmen in verschiedenen Sprachen nach, sie erzählt vom Schreiben in unterschiedlichen Schriftsystemen und von Buchstabengespenstern im Computer und vielem mehr, auch von Gesichtern. Ein Mensch hat ein Gesicht, eine Stadt hat ein Gesicht, doch: Wo beginnt das Gesicht eines Fisches und wo endet es? Inhalt: 1 Stimme eines Vogels oder Das Problem der Fremdheit 2. Schrift einer Schildkröte oder Das Problem der Übersetzung E-Mail für japanische Gespenster 3. Gesicht eines Fisches oder Das Problem der Verwandlung Aus dem Nachwort: Ob Thunfischdose oder Tunneleinfahrt, Kernseife oder Computerbildschirm jedes anscheinend noch so banale Objekt wird unter dem zugleich ethnologischen und poetologischen Blick Yoko Tawadas zum Träger oder zum Medium einer verborgenen Botschaft, die es zu entschlüsseln gilt. Die Zeichen der Welt neu lesen lernen ... (Jürgen Wertheimer)
Die Autorin bewegt sich in einer poetischen Zwischenwelt, die zugleich ganz real und alltäglich ist. Ihr Prosatext, Bilderrätsel ohne Bilder, handelt von einer Bücherliebhaberin, die ein Puppentheater und eine Bücherausstellung besucht. Während sie über die Ausstellung - mit transparenten Bilderbüchern, duftenden Büchern und anderen Lustobjekten für Bücherfans schlendert, verwickelt sie sich zwischen Erinnerungen und Träumen in seltsame, auch erotische Begegnungen mit Puppen, mit K, mit Marianne und mit Eva. Die Gedichte bewegen sich ebenfalls in Zwischenwelten: einige Titel: Mond, meiner neben mir - Gebet - Erschreckendes Liebesgeflüster und Revolution - Der achte Tag. Dem Buch liegt eine Schablone bei, mit der sich die Gedichte "Hinterhof" und "Der achte Tag" variieren lassen.
Eine Annäherung an eine der spannendsten Literaturlandschaften der Moderne. In Europa sind aus der japanischen Dichtung vor allem die traditionellen Formen des Haiku und Tanka bekannt, doch gehören sie im engeren Sinne nicht zu dem, was in der japanischen Sprache als Gedichte bezeichnet wird und seit dem Beginn der Moderne eine eigenständige Tradition hat. Diese Anthologie präsentiert erstmals herausragende, stilistisch prägnante, schwungvolle Weltentwürfe einer jüngeren Generation von japanischen Lyriker*innen, die diese Tradition weiter pflegen. Diese Lyrik ist wild, leidenschaftlich, phantasievoll, radikal, um eine selbstverantwortete Wahrnehmung bemüht, sie stammt sehr oft von Frauen und ist erfrischend innovativ. Schmetterlingsflügel, Ananas-Boote, philosophische Wassertropfen: Namhafte deutschsprachige Dichter*innen haben sich der Herausforderung gestellt, über Sprachgrenzen hinweg dieser Eigentümlichkeit auf die Spur zu kommen und nähern sich einer der spannendsten Literaturlandschaften der Moderne an. Beteiligt waren u. a. Marcel Beyer, Ann Cotten, Daniela Danz, Harald Hartung, Ursula Krechel, Dirk von Petersdorff, Marion Poschmann, Monika Rinck, Lutz Seiler, Ulf Stolterfoht, Yoko Tawada und Jan Wagner.
Literarische Essays
Quer über die Welt geworfene Blicke und Laute, die Kommunikation in den verschiedensten Sprachen, "zwischen den Kulturen", mit Maschinen. Missverständnisse und Fehler ermöglichen neue Bedeutungen...Der Autorin gelingt es mit ihrer pointierten Wahrnehmung, dass wir Leser nach der Lektüre die Welt um uns herum anders betrachten können.
Ein junger Celan-Forscher in Berlin erlebt eine Lebenskrise und entwickelt eine ungewöhnliche Freundschaft mit einem mysteriösen Mann, der viel über ihn weiß. Im Hintergrund steht das Erbe des Großvaters des Freundes, der in den 50er und 60er Jahren chinesische Medizin praktizierte. Der Roman thematisiert Freundschaft, Krankheit und Sprache und verbindet verschiedene Welten.
"... Die neuen poetischen Texte (Gedichte und kurze Prosatexte) Yoko Tawadas versetzen Bilder, Denken, Sprache in tänzerische Bewegung, zwischen Zeichen, Existenzformen, Gegenden der Welt, Wörtern. Zusammenhänge springen heraus, verschwinden. Es geht um Flucht, Kriege, Dichterinnen, um Tiere und Pflanzen und mehr - im Text und 'zwischen den Zeilen'. Und es gibt eine Verbindung zu 'klassischen' Jahreszeiten-Gedichten, von der Autorin für dieses Buch übersetzt. Die teils auch politischene Texte spiegeln die Zeit und sind zugleich im Fluss zwischen Zeiten und Kulturen" -- Publisher's description
Die deutsche Grammatik sei schwer; eins der Klischee. Tawada nimmt Sätze, wie sie uns im Alltag begegnen, und nimmt sie wörtlich, zeigt dabei, wie leicht und spielerisch sich Grammatik auch "lesen" lässt. erhellende, überraschende, vergnügte Einblicke in die deutsche Grammatik. Weitere Gedichte und Kurzprosa zu Städten, Gärten und bekannten Autoren. Ihre Gedichte in diesem Band sind "bezaubernd und unverwechselbar". (literaturkritk.de)
Vom Aufeinanderprallen zweier Kulturen erzählt diese Prosa-Skizze der Japanerin Yoko Tawada, die in Deutschland lebt. Im Blick des Fremden erschließt sich die europäische Alltags-Welt als ein System von Zeichen, Gesten und Wörtern, das schließlich die Illusion der Tiefe, die sie von sich selbst hat, zerstört.
Berichte aus der unheimlichen Welt der Begegnung der Geschlechter, mit der Natur, und zwischen den Kulturen. Die Geschichten spielen in Städten. Yoko Tawada liebt Städte. "Der Nachtzug hielt um 9 Uhr 17 am Hauptbahnhof, vielleicht stand der Wagen schief, vielleicht war der Bahnsteig abschüssig, ich stolperte beim Aussteigen, stürzte und fiel dabei auf meine Reisetasche …" "Fersenlos:" Eine Frau reist in eine große Stadt, weil sie dort heiratet. Sie lebt in einem Haus und findet ihren Mann nicht, nur Spuren eines fremden Wesens … Sie stolpert von Beginn an über unheimliche Kleinigkeiten, wundert sich, daß die Straßen so leer sind, und es nicht nach Essen riecht, obwohl es Speisekarten gibt … "Hundebräutigam": Eine aufregende Liebesgeschichte zwischen einer Lehrerin und einem Tiermenschen, für die Yoko Tawada den angesehensten japanischen Literaturpreis Akutagawa-Sho erhielt. "Der Faltenmann vom Sumidafluß": In diesen Stadtteil geht man nicht, heißt es. Dennoch kann sich die Frau nicht zurückhalten, die Brücke zu überqueren. Enge Gassen, der Stadtteil ein Gesicht voller Falten, die Frau verirrt sich, Männer stehen an den Straßen …
Poetische Texte
Verwandlungen spielen eine große Rolle in Yoko Tawadas lyrischen Texten, unheimliche, seltsame, verzaubernde Verwandlungen, in denen wir uns staunend verlieren. Eine Berührung ergibt ein Bild und dieses wieder ein anderes &endash; einer geheimnisvollen und dennoch unwiderstehlichen Logik folgend. Körper, Städte, technische Gegenstände, Pflanzen werden gleichermaßen lebendig in ihren Texten … Aus dem Inhalt: Der Brunnen ohne Vater - Umzug - O Adana o Istanbul - Dialektüre - Kriminologie - Spiegelbild - Der Hafenpilz - Die Rosinenaugen - Ein Füllfederhalter ohne Herstellungsdatum - Die Orangerie - Hong Kong 1996 - Klug - Das Restaurant mit dem Vogelnamen - Ich wollte keine Brücke schlagen - Ges-ICH-ter - Feiern können wir auch morgen Aber die Mandarinen Müssen noch heute abend Geraubt werden
Roman
Nach einer Katastrophe hat Japan alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Yoshiro kümmert sich mit großer Liebe um seinem Urenkel Mumey. Die Kinder in der Zeit werden krank geboren, ihr Leben hängt am seidenen Faden, zugleich sind sie weise und fröhlich, ein Hoffnungsschimmer. Die Uralten leben immer länger. Viele. Tiere gibt es nicht mehr, Pflanzen mutieren, auch die Menschen
Yoko Tawada erzählt von 22 Frauen in einer Großstadt, die in loser Verbindung zueinander stehen und sich ständig verwandeln. Ihre Verwandlungen werden als sinnliche Bewegungen und nicht als Verluste erlebt. Die Icherzählerin entdeckt im Rauschzustand die transformative Kraft des Alltags und feiert eine fröhliche Weiblichkeit.
Roman japanisch-deutsch
Japonia ze snu. Risui, bohaterka tej przedziwnej, onirycznej powieści, trafia do szkoły dla dziewcząt prowadzonej przez charyzmatyczną mistrzynię, Kikyo. Ma tam zgłębiać mądrość Księgi i podążać Drogą Tygrysa. Wiedziona intuicją i tajemniczymi znakami Risui najpierw poddaje się surowym i niezrozumiałym regułom panującym w Szkole, ale z czasem zaczyna je łamać... Ambicja? Potrzeba spełnienia? Poszukiwanie prawdy?
Kluge, überraschende und genaue Beobachtungen und neue Sichtweisen rund um die Themen „Geschlecht“, „Gender“, „Jenseits von Geschlecht“. Yoko Tawada betrachtet Sprache und Wörter, den Alltag, literarische Werke, die Körper (doch was ist der Körper, was die Seele?) und Historisches aus verschiedenen Kulturen. Ihre Perspektive ist die einer „poetischen Ethnologin“. Nichts bleibt diesem Blick selbstverständlich, kleinste Dinge werden aufmerksam betrachtet und so beschrieben, dass unser Alltagsverständnis in Frage gestellt ist, wir die „Welt mit neuen Augen sehen“. Yoko Tawada hat sich immer wieder mit Verwandlungen beschäftigt, mit Zwischenwesen, Zwischenzuständen jenseits von Geschlecht. Ihr Buch wirft erfrischende, erweiternde Lichter auf die teils polemisch geführte Gender-Debatte und auf vieles aus dem Leben mehr.
Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren wird die essentielle Rolle der Literatur für das öffentliche und private Leben hervorgehoben. Sie ist entscheidend für die (Charakter-)Bildung, das Verständnis von Kultur und die menschliche Identität. Die alarmierende Marginalisierung der Literatur in Schulen, Hochschulen und der populären Kultur führt zu einem drohenden Verlust von Wissen, freiheitlichem Denken und gesellschaftlicher Orientierung. Anstatt elitäre Bildungstraditionen zu bewahren, wird auf die Gefahren hingewiesen, die mit der Reduktion auf „das Wesentliche“ und der Vermeidung von Überforderung einhergehen. Die Flut kontextloser Bilder trägt zur Verarmung des Denkens und zur politischen Sterilisierung bei. Besonders besorgniserregend ist der Verlust von Text- und Lesekompetenz sowie der Fähigkeit, in komplexen und ambivalenten Zusammenhängen zu denken und zu empfinden. Auch das, was man als „Möglichkeitssinn“ bezeichnet, ist durch den Verzicht auf Literatur bedroht, was eine wichtige Waffe im Kampf gegen Fundamentalismen gefährdet. Der Band diskutiert sowohl die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung als auch mögliche Vorschläge zum Widerstand.
Long-awaited by teachers and students, Read Real Japanese Fiction presents short works by six of todays most daring and provocative Japanese writers. The spellbinding world of Hiromi Kawakami; the hair-raising horror of Otsuichi; the haunting, poignant prose of Banana Yoshimoto; even the poetic word-play of Yoko Tawada whatever a readers taste, he or she is sure to find something of interest and value in this book, suitable for students at the intermediate level and above. As in real Japanese novels, the text on each page runs from top to bottom and from right to left. Each double-page spread features translations of all the difficult passages. In the back of the book, moreover, is a built-in Japanese-English learners dictionary and a notes section covering issues of nuance, usage, grammar and culture that come up in each story. Best of all, the books comes with a free audio CD containing narrations of the stories, performed by a professional voice actress.