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Jürgen Trabant

    Logos semantikos 1
    Logos semantikos V
    Wilhelm von Humboldt (1767-1835)
    Über die Sprache. Reden vor der Akademie. Reden vor der Akademie. Hrsg., komment. u. Nachw. v. Jürgen Trabant
    Mithridates im Paradies
    Sprachdämmerung
    • Sprachdämmerung

      Eine Verteidigung

      Sprache ist die menschliche Weise, sich die Welt denkend zu erschließen. Diese Einsicht wird jedoch in der europäischen Sprachkultur oft missachtet oder gar bekämpft. Deswegen ist die Sprache heute von vielen Seiten durch die Übertreibung ihrer bloß kommunikativen Funktion, durch die Vernachlässigung der alten Kultursprachen, durch einen falschen Purismus und durch die Abkehr von der Mehrsprachigkeit. Das neue Buch des Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant ist eine leidenschaftliche Verteidigung der welterhellenden Kraft der Sprache und ihrer inneren wie äußeren Vielfalt.Die vielen Sprachen Europas und der ganzen Welt sind – das wusste schon Wilhelm von Humboldt – ebenso vielfältige Weisen, die Welt zu erfassen. Will man also die kognitive Funktion der Sprache verteidigen, muss man auch den Reichtum der vielen Sprachen erhalten. Wenn das Deutsche heute gegenüber dem globalen Englisch zunehmend in Not gerät, gilt das genauso für all die anderen europäischen Sprachen, die auf dem Rückzug sind, weil nur die globale Sprache Macht verspricht. Jürgen Trabant zeichnet höchst aufschlussreich die historischen und sprachgeschichtlichen Entwicklungen nach, die zu unserer heutigen Situation geführt haben. Sein Buch ist ein Lob der Sprache, ohne die der Mensch nicht zudenken ist, und eine Warnung vor der heranrückenden Sprachdämmerung.

      Sprachdämmerung
    • Mithridates im Paradies

      Kleine Geschichte des Sprachdenkens

      • 380 pages
      • 14 hours of reading

      Im Paradies wurde eine einzige Sprache gesprochen, während Mithridates, der letzte Gegner Roms, mit seinen zweiundzwanzig Sprachen scheiterte. Diese beiden Konzepte bilden die Pole des europäischen Sprachdenkens, dessen jahrhundertelanger Konflikt in diesem Buch nachgezeichnet wird. Sprache wurde oft als störend betrachtet, sei es als Mittel der Verführung oder als Hindernis zur wahren Erkenntnis. Die Vielfalt der Sprachen wurde als zusätzliche Strafe für die Menschheit angesehen. Diese Sichtweise hat sich bis heute kaum verändert; Sprachlosigkeit bleibt eine Sehnsucht der westlichen Welt. Dennoch entwickelte sich im Laufe der Geschichte eine Gegenbewegung, die seit der Renaissance eine Freude an sprachlicher Kreativität und eine Liebe zu den Sprachen förderte. Besonders seit Leibniz wird die sprachliche Vielfalt als Reichtum des menschlichen Geistes erkannt. Das Projekt der Sprachwissenschaft entstand aus der Erkundung dieser Unterschiede im Denken. Dennoch wird es letztlich wieder von der alten Sprachkritik der Philosophie vereinnahmt. Der Fokus auf die angeborene Sprachfähigkeit und die politisch-ökonomische Vereinheitlichung schränkt den Raum für die Wertschätzung sprachlicher Vielfalt im Denken und Fühlen der Menschen zunehmend ein.

      Mithridates im Paradies
    • Viele Ideen und Anregungen für kreative Unterrichtsstunden, darunter vieles, was sich auch ohne großen Aufwand verwirklichen lässt, sowie Vorschläge für fächerübergreifende Projekte. 'Die inhaltliche Vielfalt des Buches ist kaum zu überbieten, und abgesehen von einigen Evergreens haben die Autoren unglaublichen Einfallsreichtum bewiesen. Allein die Erprobung aller hier vorgestellten Ideen würde für einen Kunstlehrer Jahre dauern.' bdk-info

      Die Fundgrube für den Kunst-Unterricht