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Julian Witte

    Kinder- und Jugendreport 2023
    Kinder- und Jugendreport 2022
    AMNOG-Report 2020
    AMNOG-Report 2024
    • AMNOG-Report 2024

      Blinde Flecken im AMNOG-Markt - Einblicke in die Ausgabendynamik bei Arzneimitteln

      Die Sicherstellung einer stabilen und nachhaltigen Finanzierung sowie einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung stellt eine zentrale Herausforderung für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dar. Um akute Finanzierungsengpässe zu bewältigen, wurde im Jahr 2022 das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) verabschiedet, das grundlegende Änderungen am AMNOG-Verfahren zur frühen Nutzenbewertung und Preisverhandlung neuer Arzneimittel beinhaltete. Trotz dieser Maßnahmen zeigen die jüngsten Ausgabenanstiege bei patentgeschützten Arzneimitteln, dass die Kostendämpfungsmaßnahmen des GKV-FinStG nur bedingt wirksam waren. Bisher wurden lediglich einige Aspekte des Maßnahmenpakets umgesetzt. Der AMNOG-Report 2024 beleuchtet die Ausgabendynamik und zeigt, dass die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel im Krankenhaus 2023 über 1,2 Milliarden Euro betrugen, ein neuer Höchstwert. Analysen deuten darauf hin, dass der Vorschlag des Bundesministeriums für Gesundheit zur Umsetzung des Kombinationsabschlages die Einsparziele von 2022 verfehlen wird. Die Ausgabendynamik auf dem Arzneimittelmarkt stellt eine Herausforderung für die Finanzstabilität der GKV dar. Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, betont die Notwendigkeit wirksamer Mechanismen zur Ausgabenbegrenzung. Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Mitautor des Reports, weist darauf hin, dass die Neuregelungen im AMNOG die Einsparziele nicht erreichen,

      AMNOG-Report 2024