Sprecht ihr mit anderen Menschen über Sex? Über euren eigenen? Eher nicht? Dann seid ihr nicht alleine. Sex ist in unserer Kultur einerseits allgegenwärtig und andererseits eines der am konsequentesten totgeschwiegenen Themen überhaupt. Nadia Fernández und Monica Bürki haben sich getraut und 17 Frauen gefunden, die offen und ehrlich über ihr Liebesleben, ihre Sexualität und ihren Lebensweg sprechen wollten. Ihre Geschichten zeugen von überraschend grosser Erzählfreude und bilden eine Vielfalt möglicher Erfahrungswege ab. Wo stehen sie in der Liebe, im Sexuellen? In diesem Buch sprechen die Frauen darüber, was ihnen gefällt, was weniger. Was sie hinter sich gelassen haben, was sie neu entdeckt haben und wovon sie träumen. Interviews mit Expertinnen und Experten runden das Buch ab, das die Leserin dazu ermutigen will, ihren eigenen Weg zu suchen und zu gehen. «Dieses Buch macht Lust, sich offen und neugierig mit der eigenen Sexualität zu beschäftigen.» Felizitas Ambauen, Psychotherapeutin. Podcast und Buch «Beziehungskosmos» «Mein Sex - Frauen erzählen» hat mich beeindruckt, weil es die verschiedenen Facetten, die Sexualität haben kann, so wunderbar aufzeigt. Die Message: Wir müssen den Ist-Zustand nicht hinnehmen, sondern dürfen uns im Leben und in unserer Sexualität stets weiterentwickeln.» Dania Schiftan, Psychotherapeutin und klinische Sexologin, Autorin von «Coming Soon» und «Keep It Coming»
Monica Bürki Books


«MEIN SEX. Frauen erzählen» stand 2024 mehrere Wochen in der Bestsellerliste. Jetzt erzählen auch die Männer! Über Sex spricht man nicht – man tut es. Dieses ungeschriebene Gesetz kennen viele Männer noch aus ihrer Kindheit. Doch was passiert, wenn man es bricht? Monica Bürki hat sich mit Männern zusammengesetzt und ihnen zugehört. Da ist Ernst, 95, der in einer Zeit aufwuchs, in der Homosexualität als Pathologie galt, und der heute gelassen über Eifersucht und Liebe sinniert. Da ist zum Beispiel Gabriel, 29, der sexuelle Begegnungen am schönsten findet, wenn sie ziellos sind, oder Marius, 70, der nach einem Missbrauch seinen eigenen Körper neu entdecken musste. Sie und viele weitere Männer aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen sprechen über ihre Intimität. Ergänzt werden die Erzählungen durch Gespräche mit vier Fachpersonen – einem Experten für Slow Sex, einem Gleichstellungsfachmann, einem Urologen und einem Traumaexperten –, die das Gehörte in einen grösseren Zusammenhang setzen, ohne es zu kommentieren oder zu bewerten.