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Michael Kühnlein

    Exodus, Exilpolitik und Revolution
    Gott und Sinn
    Vermisste Tugend?
    Religion als Quelle des Selbst
    Versuche über das Absolute
    Charles Taylor: ein säkulares Zeitalter
    • 2024

      Versuche über das Absolute

      Festschrift für Ludwig Nagl zum 80. Geburtstag

      • 301 pages
      • 11 hours of reading

      Wer sich mit dem religionsphilosophischen Erbe des amerikanischen Pragmatismus und neuen Tendenzen in der Religionsphilosophie auseinandersetzen möchte, kann in dieser Festschrift viele Anregungen erhalten. Ergänzt wird der Band durch Ludwig Nagls autobiografischen Rückblick auf seinen philosophischen Werdegang. Die Beiträge dieses Buches spannen einen Bogen von den religionsphilosophischen Reflexionen im amerikanischen Pragmatismus bis zum Diskurs über Religion im nachmetaphysischen Zeitalter. Der religionsphilosophische Diskurs hat durch die Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Pragmatismus wichtige Impulse erhalten. Bevor es dazu kommen konnte, musste die in der Rezeption der Klassiker des Pragmatismus lange vorherrschende Fixierung auf die wissenschaftstheoretischen und ethischen Aspekte überwunden werden. Der österreichische Philosoph Ludwig Nagl hat entscheidend zur Neubewertung der religionsphilosophischen Ansätze im Pragmatismus beigetragen. Dieser Band ist eine Hommage an Ludwig Nagl. Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern und Kontinenten bewegen sich in ihren Texten innerhalb zweier sich überschneidender Themenkreise, die im Werk des Jubilars einen zentralen Raum einnehmen: Religionsphilosophie und amerikanischer Pragmatismus.In den Texten dieses Bandes, die sich allgemeinen religionsphilosophischen Themen widmen, wird auch die Notwendigkeit deutlich, westliche Philosophien mit philosophischen Traditionen in anderen Kulturräumen zu konfrontieren und in einen globalen Diskurs über Religion einzubinden.

      Versuche über das Absolute
    • 2023

      Religionsphilosophie nach Kant

      Im Angesicht des Bösen

      Kants Verhältnis zur Religionsphilosophie ist von faszinierender Komplexität: Erkenntnistheoretisch ist Gott eine Leerstelle, praktisch hingegen nicht zu vermeiden. Was Gott an normativer Voraussetzbarkeit genommen wird, lässt Kant aus Gründen praktischer Nachhaltigkeit der Vernunft wieder zukommen: Denn die Vernunft muss Sinn ergeben, und dieser Sinn muss auch unter Bedingungen des radikal Bösen gedacht werden können. Diese Gottes-Resonanz in der Stimme der autonomen Vernunft hat die Kant-Forschung nicht wenig irritiert, sagt sie doch aus, dass die Vernunft zum Glauben führt, wenn das Gute nicht nur erkannt, sondern auch das Böse überwunden werden soll. Im Blick auf die Renaissance politischer Theologien und der von vielen begrüßten 'Wiederkehr Gottes' ist eine kritische Relektüre von Kants Religionsphilosophie daher dringend angezeigt. Ausgewiesene Expertinnen und Experten diskutieren deshalb den von Kant aufgezeigten Mehrwert des Glaubens im Kontext seiner hermeneutischen Entstehungsgeschichte und systematischen Anschlussfähigkeit.

      Religionsphilosophie nach Kant
    • 2022

      Gottloser Staat?

      Im interdisziplinären Gespräch mit Horst Dreier

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      In seiner elegant geschriebenen Monographie Staat ohne Gott. Religion in der säkularen Moderne wirbt der renommierte Staatsrechtler Horst Dreier für die Errungenschaften des säkularen Rechtsstaates, ohne dabei einseitig einer laizistischen Wertediktatur das Wort zu reden. In rechtshistorisch fundierten und gesellschaftspolitisch entschiedenen Analysen beschreibt Dreier die Säkularisierung des Staates eben nicht nur als einen heillosen Vorgang der Verrechtlichung, sondern auch als einen Ort des religiösen Freiheitsgewinns, der die Demokratie in ihrem Demokratischsein stärken kann. Ein Staat ohne Gott ist deshalb kein Vorgriff auf eine gottlose Gesellschaft, sondern das vielleicht stärkste Argument dafür, dass auch Religionen unter postmetaphysischen Bedingungen der Moderne überleben können.

      Gottloser Staat?
    • 2019

      konservativ?!

      Miniaturen aus Kultur, Politik und Wissenschaft.

      • 495 pages
      • 18 hours of reading

      Kaum ein Begriff polarisiert die Debatten mehr als der des Konservativen; er lässt niemanden kalt. Dieser Essayband taucht tief in die Erfahrungswelten von Künstlern, Politikern und Wissenschaftlern ein und versammelt persönliche (und nicht immer konservative) Geschichten, die abseits der großen Öffentlichkeit kunstvoll erzählt werden. Entstanden sind literarische Vignetten – mal berührend und witzig, mal polemisch und pointiert, stets lehrreich und klug. Sie verdeutlichen, dass die Frage nach dem Konservativen nicht eine, sondern viele gute Geschichten verlangt. Die Beiträge stammen von einer Vielzahl von Stimmen, darunter Hubert Aiwanger, Robin Alexander, Franz Alt, Philipp Amthor, Jörg Baberowski, Dorothee Bär, Dietmar Bartsch, Nicola Beer und viele mehr. Diese Vielfalt an Perspektiven zeigt die Komplexität des Themas und regt zum Nachdenken über die verschiedenen Facetten des Konservativen an. Der Band bietet somit nicht nur Einblicke in individuelle Sichtweisen, sondern auch einen breiten Diskurs über Werte, Traditionen und gesellschaftliche Entwicklungen.

      konservativ?!
    • 2019

      Der Westen und die Menschenrechte

      Im interdisziplinären Gespräch mit Hans Joas

      Die Geltung der Menschenrechte kann verteidigt werden. Wer zwischen der imperialen Behauptung, die Menschenrechte seien ein triumphales Produkt des „Westens“, und der relativistischen Beteuerung, sie seien „bloß“ westlich, nicht wählen möchte, tut gut daran, die Debatte um die „affirmative Genealogie“, die Hans Joas in seiner Apologie der Menschenrechte entwickelt hat, genau zu verfolgen. In „Der Westen und die Menschenrechte“ plausibilisiert Joas noch einmal seinen Standpunkt und reagiert scharfsinnig auf die Debatte, die in diesem Buch durch namhafte Wissenschaftler geführt wird. Wer mit menschenrechtlichen Fragen zu tun hat – sei es akademisch, politisch oder in anderen Engagements – und diese gegen ihre Ideologisierung oder Relativierung in Schutz nehmen will, wird zu diesem Buch greifen müssen. Mit Beiträgen von Heiner Bielefeldt, Daniel Bogner, Bernd Irlenborn, Christian Hillgruber, Hans Joas, Michael Kühnlein, Hans Maier, Christoph Möllers, Matthias Sellmann, Ludwig Siep, Tine Stein, Jean-Pierre Wils und Rolf Zimmermann.

      Der Westen und die Menschenrechte
    • 2018

      Religionsphilosophie und Religionskritik

      Ein Handbuch

      • 946 pages
      • 34 hours of reading

      Die Wiederkehr der Religion ist in aller Munde. Darin artikuliert sich auch ein Unbehagen an den Entwicklungen einer Moderne, in der die wissenschaftlich-technische Vernunft an ihre Grenzen zu stoßen scheint. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Handbuchs, die gegenwärtig viel diskutierten Chancen, aber auch die Gefahren, die mit einer Rückkehr der Religion verbunden sind, aus der Perspektive der Religionsphilosophie zu reflektieren. Vorgestellt werden 80 Werke aus fast 2500 Jahren westlicher Geistesgeschichte von Platon bis Charles Taylor, die von ausgewiesenen Experten in ihren historischen Kontext gestellt und in ihrer Wirkungsgeschichte analysiert werden. Ein Handbuch für alle, die an Religionsgeschichte, Religionswissenschaft, Theologie und Philosophie interessiert sind.

      Religionsphilosophie und Religionskritik
    • 2018

      Das Risiko der Freiheit

      Im interdisziplinären Gespräch mit Otfried Höffe

      Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe legt in seinem opus magnum ein engagiertes Plädoyer für die Freiheit vor. Im interd

      Das Risiko der Freiheit
    • 2017

      Exodus, Exilpolitik und Revolution

      Zur Politischen Theologie Michael Walzers

      Michael Walzer zählt zu den bedeutendsten politischen Theoretikern der Gegenwart. Gleichwohl weist die weltweite Aufmerksamkeit einen 'blinden' Fleck auf, wenn es darum geht, Walzers kommunitaristische Gerechtigkeitsphilosophie vor dem Hintergrund der jüdischen politischen Theorie zu situieren. Diese Lücke will der Sammelband schließen, indem erstmals im deutschsprachigen Raum die vielschichtigen Interdependenzen zwischen Religion und Politik in Walzers Werk unter dem Stichwort der Politischen Theologie systematisch interpretiert werden. Mit Beiträgen von:Edmund Arens, Thomas Bedorf, Micha Brumlik, Martin Hartmann, Michael Haus, Otto Kallscheuer, Joachim J. Krause, Skadi Krause, Michael Kühnlein, Jürgen Manemann, John Milbank, Peter Nitschke, Henning Ottmann, Rolf Schieder, Christoph Seibert, Michael Walzer, Jean-Pierre Wils und einer Replik von Michael Walzer

      Exodus, Exilpolitik und Revolution
    • 2017

      Im 21. Jahrhundert erleben wir die Wiederkehr von Religiosität – bis hin zum radikalen Fundamentalismus. Erschreckend, dass dies vielfach mit Hass, Gewalt und Terror einhergeht. Theologen und Moralphilosophen fragen sich angesichts dieser herausfordernden Situation, ob Glauben und vernunftgeleitetes Handeln einander ausschließen oder in Versöhnung zusammenwirken können. Michael Kühnlein diskutiert diese Problematik und gelangt zu dem Schluss: Nur gemeinsam und in offenem, kritischen Dialog halten Religion und Vernunft die Welt im Gleichgewicht.

      Wer hat Angst vor Gott?