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Adrian Kleinlosen

    Morphologie in der Musik
    • Morphologie in der Musik

      Struktur und Gestalt in der komponierten Kunstmusik, insbesondere seit 1950

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Musikmorphologische Untersuchungen sind rar. Im Vergleich zu den zahlreichen kontrapunktischen Lehrbüchern und Harmonie- sowie Formenlehren ist das Schrifttum zur musikalischen Morphologie eher spärlich. Zudem fehlen weitgehend Erklärungen ihrer theoretischen Grundlagen. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie zentrale Fragen behandelt: Was ist musikalische Morphologie? Was sind musikalische Strukturen und Gestalten? Aus welchen Elementen setzen sich diese zusammen, und wie lassen sich diese Elemente beschreiben? Zudem wird untersucht, wie diese theoretischen Überlegungen zu einer präzisen Analyse musikalischer Gestalten führen. Das Buch vereint Begriffsgeschichte, Theorie und Analyse und bietet einen Überblick über bestehende Begriffe, führt neue ein und skizziert Methoden zur Beschreibung musikalischer Gestalten. Ein zentraler Punkt ist, dass musikalische Morphologie sowohl das Hörbare als auch das Nicht-Hörbare, die musikalisch Subkutanen, berücksichtigen muss. Sie behandelt die musikalischen Gestalten und ihre abstrakten Gegenstücke, die musikalischen Strukturen. Besonderes Augenmerk gilt der posttraditionellen Musik, in der traditionelle Konzepte wie Motiv, Melodie oder Thema an Bedeutung verloren haben. Aus der Vielzahl an Gestalttypen der Musik nach 1950 werden zwei hervorgehoben: die Figur in der Musik Brian Ferneyhoughs und die Masse in der Musik von Iannis Xenakis.

      Morphologie in der Musik2022