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Wilfried Metsch

    ZUR KRITIK DER „KRIEGSKUNST“
    Friedrich II. (der Große)
    Die Kunst des Aufstands
    • Die Kunst des Aufstands

      Studien zu Revolution, Guerilla und Weltkrieg bei Friedrich Engels und Karl Marx

      Erstaunlicherweise existiert bisher keine umfassende Darstellung der militärischen Aufstandstheorie bei ­Engels und Marx. Wilfried Metsch zeichnet deshalb ihre ausführlichen Analysen von ­Revolutionsversuchen der Arbeiterbewegung nach und kommt zu einem über­raschenden Ergebnis: Engels entwickelt in seinen ­letzten Lebensjahren eine »neue revolutionäre Taktik«, um angesichts der asymmetrischen Kampfbedingungen die Revolution erfolgreich durchzuführen. Er fordert nicht nur, dass die Revolutionierung der Armee/Streitkräfte unbedingte ­Voraussetzung der proletarischen Insurrektion ist, ­sondern dass der Anstoß zum Aufstand direkt vom revolutionierenden Militär ausgehen muss. So erst wird der Weg frei für Demonstrationen und Generalstreik – ohne Gefahr zu laufen, brutal niedergeschossen zu werden. Die Oktoberrevolution 1917, aber auch die Novemberrevolution 1918 bestätigen Engels’ Ansichten. Ebenso zeigt Metsch, dass Engels und Marx – lange vor Lenin und Mao Tse Tung – eine umfassende Guerilla-Theorie für antiimperialistische Befreiungskriege entwickelten. Nicht zuletzt wird gezeigt, wie hellsichtig Friedrich Engels die Bedingungen und Revolutionsfolgen eines drohenden Weltkrieges antizipiert.

      Die Kunst des Aufstands
    • ZUR KRITIK DER „KRIEGSKUNST“

      • 392 pages
      • 14 hours of reading

      „Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit“ – dieser zweitausend Jahre alte Satz von Aischylos ist heute von besonderer Aktualität, denn Politiker/Minister fordern in Deutschland unverblümt „Kriegstüchtigkeit“ und eine militärische „Zeitenwende“! Die Bundeswehr wird milliardenschwer mit „Sondervermögen“ aufgerüstet und Generale halten sogar einen Krieg gegen Russland für wahrscheinlich. Das Buch warnt eindringlich vor diesen Entwicklungen/Gefahren und der fortschreitenden Militarisierung der Gesellschaft. Es hinterfragt kritisch u.a. „Kriegslegitimationen“, „Rüstungsspiralen“, „Feindbilder“ und beleuchtet – anhand historischer Beispiele – sogenannte Maximen/Prinzipien und Mythen der „Kunst der Kriegsführung“! Es soll den BürgerInnen eine argumentative Hilfe gegen die Zumutungen der „Zeitenwende“ sein und warnt – wie Aischylos – vor Nebel/Unwahrheiten/Manipulationen in gewaltgeprägten Zeiten.

      ZUR KRITIK DER „KRIEGSKUNST“