Die Unfähigkeit zu trauern
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Grundlegende psychoanalytische Studie (von 1967) zum Prozess der Verleugnung und Verdrängung unserer Vergangenheit in der Bundesrepublik.
Margarete Mitscherlich was a pioneering psychoanalyst and author whose work delved deeply into the psychological impacts of post-war trauma and societal shifts. Her writings, often provocative and thought-provoking, explored themes such as collective guilt, the role of women in society, and the challenges of emancipation. Mitscherlich was known for her analytical approach and her drive to understand complex human emotions and their influence on the collective psyche. Her contributions continue to resonate for their insights into enduring aspects of human experience and social evolution.






Grundlegende psychoanalytische Studie (von 1967) zum Prozess der Verleugnung und Verdrängung unserer Vergangenheit in der Bundesrepublik.
eine psychoanalytische Untersuchung zur Aggression der Geschlechter
Das Buch behandelt die Problematik der Idealisierung von Vorbildern aus der kollektiven Psychose Hitlerdeutschlands. Aus dem Inhalt: Probleme der Idealisierung - Idealismus und Terror - Sexualität und Unterdrückung der Frau - Konflikt - Narzisstische Neurose, Grundstörung und Trauma - Wiederholungszwang oder Neubeginn - Psychoanalytische Bemerkungen zu Karl Kraus und Franz Kafka.
Margarete Mitscherlich ist zweifellos eine der prägendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Generation. Anhand ihres eigenen Lebensweges verdeutlicht sie das Verhältnis zwischen Leben, Lebenssinn und Lebenswerk. Die Beziehung zu ihrer Mutter begreift sie als wegweisend für ihre persönliche Entwicklung und ihr berufliches Schaffen, gelangte sie doch erst durch die Aufarbeitung dieser komplexen Beziehung selbst zur Beschäftigung mit der Psychologie. Mitscherlich analysiert die Bedeutung ihrer deutsch-dänischen Herkunft sowie den Einfluss der NS-Diktatur auf ihr privates Leben und ihren beruflichen Werdegang. Unermüdlich und uneitel verfolgt sie ihre Erinnerungsarbeit, durchleuchtet dabei ihr eigenes Leben mit den Mitteln der Psychoanalyse.