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Günther Kaip

    January 1, 1960
    Kurt
    Rückwärts schweigt die Nacht
    Lichterloh
    Novak. Eine Groteske
    Vademekum für Körper
    Andersland
    • Der dreizehnjährige Marco lebt mit seinem Vater Vittorio, einem erfolgreichen Ingenieur, in Venedig. Seine Mutter verschwand kurz nach seiner Geburt in Argentinien spurlos. Als Marco im Fernsehen einen Bericht über die politisch Verfolgten Südamerikas sieht, glaubt er, ein Foto seiner Mutter zu erkennen. Aufgeregt und nur von dem einen Gedanken besessen, Beatriz zu finden, fliegt er, ohne Vittorio zu benachrichtigen, nach Argentinien. Marco findet sich in einer Welt wieder, die für ihn nicht nur völlig neu, sondern auch sehr gefährlich ist. Anscheinend gibt es Widersacher in Argentinien, die ihn unbedingt loswerden wollen. Doch Marco findet auch Freunde, die an ihn glauben und ihm weiterhelfen. Trotz Gefahren und Enttäuschungen gibt er niemals die Hoffnung auf, seine Mutter zu finden ...

      Marco
    • Im Rhythmus der Räume

      Prosaminiaturen

      • 132 pages
      • 5 hours of reading

      Wörter haben einen Körper, einen Resonanzboden, der in permanenter Schwingung ist und in dieser Bewegung Räume erschafft, die sich ausdehnen, verengen und sich weiter potenzieren – in diesem Rhythmus der Worte entstehen Geschichten, werden Handlungen angerissen, abgebrochen und neu ausgerichtet. Wahrnehmungsfenster gehen nahtlos ineinander über. Die Innen- und Außenbetrach- tung fließen ineinander. In den Texten dieses Bandes geht es um die Vielfalt und Gleichzeitigkeit von Raumerlebnissen in der Sprache.

      Im Rhythmus der Räume
    • Der Schneemann

      • 28 pages
      • 1 hour of reading

      Der Schneemann, den es nicht mehr gibt: Susi, Erich und Georg eilen nach Hause und müssen den soeben fertig gebauten Schneemann alleine zurücklassen. Da bemerkt er, dass die Kinder all ihre Sachen liegen gelassen haben. Er ladet alles auf den Schlitten und bringt sie den Kindern nach Hause. Unterwegs entdeckt er überraschend einen weiteren Schneemann, der ihm lachend zuwinkt. Freudig nähert er sich ihm, und prompt prallt er gegen eine Glasscheibe. Er bleibt staunend stehen. Nun wird ihm heiss, und er wird plötzlich immer kleiner und kleiner. Ob die Kinder wohl noch an ihn denken? Am nächsten Morgen finden sie zwar ihren Schlitten, aber vom Schneemann fehlt jede Spur. Er ist durch die wärmende Sonne geschmolzen. Sie entschliessen sich kurzerhand, einen neuen zu bauen. Bedauerlich, dass kein bisschen Wehmut aufkommt für den verschwundenen Schneemann. Er wird auf nüchterne Art und Weise ersetzt. Die in Schülerschrift geschriebene Geschichte beginnt zwar spannend, ist kindgerecht illustriert, endet aber enttäuschend und oberflächlich. Zurückhaltend empfehlenswert. Ab 3 Jahren, möglich, Silvia Zanetti.

      Der Schneemann