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Gonçalo M. Tavares

    January 1, 1970

    Gonçalo M. Tavares is celebrated for his profound exploration of science, art, and the human condition. His diverse body of work consistently pushes the boundaries of narrative, engaging readers with complex ideas and intricate prose. Tavares's distinctive style is characterized by its intellectual rigor and poetic sensibility, making him a significant voice in contemporary literature. His writings invite contemplation on the nature of reality and knowledge.

    In Amerika, sagte Jonathan
    Herr Valéry und die Logik
    The Friends * Los amigos
    VOYAGE TO INDIA
    Jerusalem
    Joseph Walser's Machine
    • 2025

      Jeruzalém

      • 196 pages
      • 7 hours of reading

      Jeruzalém (2004) je součástí cyklu Království, který Gonçalo M. Tavares označuje jako „černé knihy“ – prózy určené k pohřbívání iluzí. V nelineárním vyprávění s dovedně propojenou mozaikou postav autor krouží kolem dvou zásadních témat: bolesti a paměti. Bolest zde nabývá podob ničivých i posilujících, zatímco paměť a zapomínání přinášejí možnost záchrany, ale i hrozbu opakování minulých hrůz. Hlavní postava Mylia, pacientka psychiatrické léčebny, je zosobněním teze, že zapomínat nelze – i bolestné vzpomínky jsou varováním před návratem lidské krutosti. Temná atmosféra románu, jíž prostupují odkazy k holokaustu i diktátorským režimům, podtrhuje jeho závažnost a aktuálnost.

      Jeruzalém
    • 2024

      Herr Breton ist einer der eigenwilligen Bewohner im »literarischen Viertel« von Gonçalo M. Tavares. In seinem Zimmer, vor einem riesigen Spiegel sitzend, führt er mit sich selbst ein Interview, um das Wesen von Poesie zu ergründen. Er stellt bohrende Fragen, auf die sein Gegenüber nicht zu antworten weiß. Dazwischen, um sich die Beine zu vertreten, macht Herr Breton einen Spaziergang durch das Viertel und trifft dabei auf so manchen Bewohner, den wir aus den anderen Büchern aus der Reihe bereits kennen: die Herren Kraus, Valéry, Juarroz … und auch die zierliche Frau Woolf aus dem Haus nebenan tritt mit einem lauten Türknallen auf die Straße.

      Herr Breton und das Interview
    • 2023

      Herr Walser ist besessen vom Willen, einen Ort zu schaffen, an dem er zwanglos mit anderen Menschen ins Gespräch kommen kann, in einer Atmosphäre des gemütlichen und einträchtigen Miteinanders, abseits vom Getöse der Stadt. Sein Haus steht abgeschieden, schwer zugänglich inmitten des Waldes, als ein Zeichen des Triumphs der Zivilisation über die Barbarei. Überall noch der Geruch von Farbe und Lack, alles ist neu. Herr Walser hegt große Erwartungen. Doch am Tag des Einzugs, kaum ist das erste Einladungsschreiben aufgesetzt, klingelt es an der Tür und das Haus bevölkert sich immer mehr mit Handwerkern, die da und dort noch etwas zu tun haben. Risse und undichte Stellen werden entdeckt, die Verkabelung muss neu überprüft werden – wer wollte Fachleuten da widersprechen? Plötzlich verkomplizieren sich die Dinge, und die so fleißigen Arbeiter bringen nun vollends Chaos und Unruhe ins Haus. Gonçalo M. Tavares hat mit diesem siebten Band aus der zehnteiligen Reihe »Das Viertel« eine hinreißend komische Parabel über Utopie und Wirklichkeit verfasst, die in ihrer bitteren Groteske anschaulich macht, warum er immer wieder als »portugiesischer Kafka« bezeichnet wird.

      Herr Walser und der Wald
    • 2022

      Herr Calvino ist jemand, der gerne lange Spaziergänge unternimmt und sich dabei existenziellen Herausforderungen stellt, wie z.B. eine Metallstange parallel zum Boden durch die Stadt zu tragen oder zehn Kilo Erde mit einem Teelöffel von einem Ort zum anderen zu befördern, um die Geduld zu trainieren. Er führt einen blinden Hund spazieren, er erfindet Fenstervorhänge zum Zuknöpfen, damit die Wirklichkeit nicht mehr etwas »zu jeder Zeit frei Verfügbares« sei, und er praktiziert allerlei Übungen, um seine besonderen technischen und metaphysischen Fähigkeiten zu vervollkommnen. Der sechste Band aus dem faszinierenden zehnteiligen Zyklus »Das Viertel« von Gonçalo M. Tavares ist – nach Büchern über die Herren Valéry, Henri, Brecht, Juarroz und Kraus – eine spielerische Hommage an den italienischen Autor Italo Calvino. In einer der Kürzestgeschichten beschließen Herr Calvino und Herr Duchamp, dass das unklare Spiel, das sie gerade gespielt haben, Regeln haben soll. Sie kommen überein, jeweils abwechselnd zehn Regeln vorzuschlagen, damit der Gewinner ermittelt werden kann. »Und jeder versuchte, es so auszulegen, dass er selbst, wenn auch im Nachhinein, Sieger wäre.«

      Herr Calvino und der Spaziergang
    • 2021

      Mr. Valéry is short and smart, but he thinks that to have friends, he must be on their level. Find out what happens when he tries to measure up. Bilingual children's story in English and Spanish.

      The Friends * Los amigos
    • 2021

      Jonathan und sein Scrivener Tavares durchqueren eine wie vor dem Abgrund stehende Kultur der Dekadenz, die für Aphorismen wie geschaffen ist. Keine erste, keine erschaffene Welt ist anzutreffen - sie scheint wie ein Pathos. Ein Souvenir aus dem alten Europa, ein Bild von Franz Kafka, passt nicht ins Bild, lässt sich nicht in die Landkarte einfügen, die eine kulturelle Wüste ohne geistigen Kompass ist.

      In Amerika, sagte Jonathan