Alexander Lange Kielland stands as one of 19th-century Norway's most prominent realistic writers, celebrated for his incisive social commentary. Despite his affluent background, he consistently championed the less fortunate and fearlessly critiqued societal hypocrisies, particularly within the clergy. Kielland masterfully employed satirical comedies and short stories, alongside his significant novels, to expose prevailing injustices and cultural follies of his era. His enduring works offer a sharp, often humorous, lens through which to view the complexities of Norwegian society and the human condition.
Set in 19th century Norway, the narrative revolves around a wealthy family from Stavanger whose poor choices lead to a mix of love and tragedy. The author, known for his compassion towards the less fortunate, critiques societal norms, particularly through the portrayal of a villainous priest. Kielland's storytelling captures the complexities of human relationships and moral dilemmas, making it a compelling exploration of wealth and its consequences.
Das Meisterstück des großen Stilisten Alexander L. Kielland, sein reifstes und zugleich sein letztes Werk, denn es wurde zum literarischen Skandal: Ein kleiner Bauernsohn kommt in die große Stadt und wird sprichwörtlich vom Tellerwäscher zum Millionär. Der Prototyp des Selfmademan. So weit, so gut. Der geborene Erzähler Alexander L. Kielland porträtiert diesen Selfmademan aber in einer Weise, dass dem Leser am Ende der Mund offenstehen bleibt, denn was er gerade gelesen hat, ist tatsächlich die Geschichte unserer Zeit. Ein Schelm, wer dabei zum Beispiel an einen amerikanischen Präsidenten denkt, auch wenn dieser nicht ganz so selfmade ist, wie er es gerne hätte.
Der Weihnachtsklassiker aus Norwegen Die Geschichte des Waisenmädchens Else, dessen Schicksal an einem Weihnachtsabend sein trauriges Ende findet, kennt in Norwegen jedes Kind. Die anrührende Schilderung Elses und ihrer skurrilen Weggefährten ist ein Kabinettstück realistischen Erzählens und trug dem Autor zu Recht den Ruf eines skandinavischen Charles Dickens ein. Mit Ibsen, Bjørnson und Lie zählt er zu den 'vier Großen' der norwegischen Literatur des 19. Jahrhunderts.
Alexander Lange Kielland (1849-1906) zählt zu den "Großen Vier" der norwegischen Literatur und prägte die Moderne in Skandinavien. Zunächst Jurist, wurde er ab 1879 Schriftsteller. Seine sozialkritischen Romane, beeinflusst von Dickens und Turgenjew, sind oft satirisch. Seine Napoleon-Biografie zeichnet sich durch erfrischende Subjektivität aus.
Alexander Lange Kielland (1849-1906) war Jurist und Unternehmer, bevor er 1879 Schriftsteller wurde. Er gilt als einer der großen Erneuerer der norwegischen Literatur. Seine Napoleon-Biografie bietet eine unkonventionelle Sicht auf den Kaiser und eine prägnante Beurteilung historischer Ereignisse.
Die Heimkehr des Kapitän Worse nach Sansgaard steht unter keinem guten Stern. Seit er den Fuß an Land gesetzt hat, scheint alles gegen ihn zu kehren. Die Beteiligung an der ehrwürdigen Firma seines Prinzipals und die von Madame Torvestad arrangierte Heirat mit ihrer Tochter Sarah sollen ihm kein Glück bringen. Wie Sarah, die von der lieblosen Mutter zu dieser Ehe gezwungen wurde, fällt auch Worse dem Einfluß der ehrgeizigen und machthungrigen Frau zum Opfer, die ihre Ambitionen durch pietistische Frömmigkeit tarnt und gnadenlos die Gefühle anderer einer angeblichen religösen Pflicht unterordnet.
A. L. Kielland, jehož román „Jacob“ z r. 1891 vychází u nás po prvé, patří mezi nejpokrokovější spisovatele Norska 2. pol. 19. stol. Jako v ostatních dílech, i v tomto románu bojuje A. L. K. proti kapitalismu, kritisuje dravčí politiku lidí přišlých většinou z venkova a ženoucích se zaprospěchem a kořistí, poukazuje na rozdíl mezi životem bohatých lidí a bídou dělníků. Hlavním hrdinou jeho příběhu je selský synek Törres, který se vypraví do města za zlatem. Žádný prostředek k jeho získání mu není dost špatný: dopouští se stejně lehce drobných krádeží jako rafinovaných, promyšlených intrik. Brzy se zmocní výsledku práce všech lidí ve svém okolí, především norských kupců ze starých patricijských rodů, jež autor, sám z podobné rodiny vyšlý, líčí ve světle celkem sympatickém a příznivém. Svou bezohledností dosáhne Törres bohatství, postavení, ženy, jež ho kdysi odmítla a kterou může nyní podle své vůle pokořit. On a jemu podobní tvoří vrstvu kapitalistů, kteří se zmocňují vlády nejen v obchodě a společnosti, ale i v politice a dostávají svět do krisí.