Explore the latest books of this year!
Bookbot

Oliver Zybok

    Nschotschi Haslinger, Zuflucht der Komplizierten
    Ralph Schuster, Peso
    Die Beiläufigkeit der Dinge
    Alle - Künstlerinnen und Künstler in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck 1918-2018
    Actual fact - factual fact
    Rowena Dring, Falls the shadow
    • Rowena Dring, Falls the shadow

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass ihre Bilder nicht gemalt, sondern genäht sind. Rowena Dring verwendet selbst gefertigte Fotografien, die sie auf ihren vielen Reisen macht, und bearbeitet diese mit diversen digitalen Filtern, um die Motive zu vereinfachen, gleichzeitig zu präzisieren und sie somit plakativ auf Konturen und Flächen zu reduzieren. Diese Überbleibsel des ursprünglich detailreichen Fotos näht die Künstlerin aus Baumwolleinzelfragmenten zusammen. Dadurch ergibt sich in der Fernwirkung immer noch ein reichhaltiges Ganzes, aber aus der Nähe betrachtet zerfallen die Bilder in grobflächige Abstraktionen, die lediglich Erinnerungen an allgemeine Bilder wachrufen. Rowena Dring hinterfragt die Wahrnehmung in Bezug auf Raum und Zeit. Im eigentlichen Sinn ist die Künstlerin eine Bildromantikerin, die nach den Momenten sucht, an denen die rationale Verfügbarkeit über das Bild erlischt. Diese Offenheit der Bildsprache gelingt Rowena Dring vor allem deswegen, weil jede ihrer bildnerischen Anordnungen wohl überlegt austariert sind.

      Rowena Dring, Falls the shadow
    • Anlässlich des 100. Jubiläums der Overbeck-Gesellschaft erscheint eine umfangreiche Publikation, die die Geschichte des Lübecker Kunstvereins im 20. und 21. Jahrhundert vorstellt. Zusammen mit den Werken der Jubiläumsausstellung, einer architekturhistorischen Untersuchung des für Norddeutschland bedeutenden Bauhaus-Pavillons, in dem seit 1930 die Ausstellungen der Overbeck-Gesellschaft ausrichtet werden, sowie einer vollständigen Chronologie der Ausstellungen und Veröffentlichungen entwirft die Festschrift ein eindrucksvolles Panorama der gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre.

      Alle - Künstlerinnen und Künstler in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck 1918-2018
    • Die Beiläufigkeit der Dinge

      • 87 pages
      • 4 hours of reading

      Sofas, door handles, soap, pickle pots and other everyday consumer items lie at the centre of this publication. Its gaze brings details into focus. Unusual focusing and angles reveal the artistic quality of ordinary objects, and open new ways of seeing which do not necessarily fit within the traditional motifs that are used in landscapes, still-lives and portraits. However, the artworks that have been assembled in this publication show how the apparently casual objects around us are well worth a second glance. Their significance as the integral components of our daily lives is revealed.

      Die Beiläufigkeit der Dinge
    • Pietro Sanguinetis Arbeiten, deren Sujet vorwiegend Sprache ist, erinnern an die grelle Ästhetik von Logos und Werbung, binden dabei jedoch den Blick gleichzeitig an die Kunstgeschichte und erinnern an René Magritte, Andy Warhol, Joseph Kosuth, Ken Lum und andere. Im Zusammenspiel mit den Bedeutungsfeldern von Begriffen wie 'LOST', 'paradise', 'EGO', '(now)' und 'beyond', die zum Bildmotiv werden, bergen die leuchtenden Oberflächen ein komplexes Referenzsystem, in welchem die Arbeiten ihren Grund haben. Die offensive Visualität, mit der Sprache hier in Erscheinung tritt, bringt der 'reinen' Bedeutung der Worte Differenzen bei, und 'verunreinigt' sie dadurch. Diese différances sind beabsichtigt: 'Ceci n'est pas une pipe'. Die Monografie stellt die Installationen, Videos, Wortbilder und Skulpturen von Pietro Sanguineti (*1965 in Stuttgart) vor; Essays von Oliver Zybok, Eva Huttenlauch und Karsten Löckemann erhellen die Hintergründe seines Werkes.

      Pietro Sanguineti
    • ''I am fascinated by dreams,'' says German artist Christof Mascher. ''For me the best thing is to combine simple stories with the feeling of a dream - with the abstractions that are possible in a dream.'' This small catalogue is the first solo publication for this young artist (born 1979). Mascher's dreamlike pictorial worlds are characterized by strangely fascinating yet threatening hybrid beings, which are linked to a psychically alarming sense of power. His colorful, foreboding pieces - some of which are miniatures meticulously drawn on veneer - conjure what his teacher, Walter Dahn, describes as a ''post-World War IV atmosphere.'' An exciting introduction to an important emerging artist.

      Christof Mascher 1979
    • Die Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum Montabaur, die vom 15. Juni bis 12. Oktober 2008 stattfindet, widmet sich der Melancholie und ihren vielfältigen Sehnsuchtsgehalten, die emotionale Befindlichkeiten einer Zeit widerspiegeln. Sie zeigt, wie Weltschmerz und starke Emotionalität sowohl Resignation als auch eine Aufbruchstimmung hervorrufen können. Die Ambivalenz des Melancholischen steht im Fokus, mit Werken von Künstlern wie Diana Al-Hadid, Matthew Barney, Walter Dahn und vielen anderen. Das traditionelle Genie-Konzept, das eng mit Melancholie verbunden war, wird in der Moderne relativiert. Der verzweifelte, in sich gekehrte Künstler wird durch einen aktiven, handlungsfreudigen Schöpfer ersetzt. Dieser Wandel betont das kreative Potenzial der Melancholie, ohne die bisherigen Ansichten zu negieren. Die präsentierten Künstler zeigen, dass es nicht nur um Perfektion oder Harmonisierung geht, sondern auch um das Misslingen und Unangenehme, das oft als negative Erfahrung gilt. Diese Diskrepanz zwischen angenehm und unangenehm, positiv und negativ, ist ein zentrales Merkmal der Melancholie. Zur Ausstellung erscheint ein 80-seitiger Katalog im Salon-Verlag Köln, der in deutscher und englischer Sprache Texte von Britta Stinn und Oliver Zybok enthält.

      Schwarze Galle, roter Saft