Ein Lichtstrahl im Geviert: Eine Erzählung aus Zürich (Caracol Prosa)
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Im Herbst 2009 treffen sich Sven, ein Mathematiker, und die Journalistin Esther nach 40 Jahren wieder. Ihre frühere Zuneigung entwickelt sich zu einer ernsthaften Beziehung. Während eines Aufenthalts in Japan wird Esther krank, und Sven erlebt das Erdbeben von Fukushima im Fieberwahn. Viviane Egli verbindet persönliche Erlebnisse mit historischen Momenten.
Auf dem Yberg über Wattwil lebt eine Wirtin, die kennen zu lernen sich lohnt. Silvia Lameraner, die aus Altersgründen nicht mehr für die Gäste kocht, diese dafür notfalls psychologisch betreut oder ihnen Lebenshilfe leistet, ist ein Unikat im besten Sinn. Sie hat viel gelesen und in ihrem bisherigen Leben allerlei erlebt. Während vier Tagen in der Woche empfängt sie mit ihren Hunden und Katzen Gäste in der von Antiquitäten überquellenden Wirtschaft, redet mit jedem, der will, höckelt mit ihm, eine Zigarette zwischen den Lippen, in der herrlichen Gartenwirtschaft, die einen eindrücklichen Blick nach Wattwil hinunter, zu den Gipfeln der Churfirsten und zum Köbelisberg erlaubt. Mit einem Interview von Werner Bucher.