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Jost Schilgen

    May 7, 1959
    Potsdam
    So schön ist Frankfurt
    So schön ist das Weserbergland
    So schön ist Nürnberg
    Am Meer
    Das alte Berlin heute
    • Am Meer

      • 190 pages
      • 7 hours of reading
      Am Meer
      4.0
    • „Des Heiligen Römischen Reiches Schatzkästlein“ hatte man Nürnberg früher genannt. Es war eine reiche Stadt und eine schöne dazu. Ihre Kaufleute, ihre Künstler, ihre Spezereien und ihre Spielzeuge waren in aller Munde. Als die neue Zeit anbrach und mit ihr die Technik in unser Leben einzog, versank die einstige Kaiserstadt nicht in Provinzialismus, sondern bewies ihre Lebenskraft aufs Neue mit dem Bau der ersten deutschen Eisenbahn (1835), mit der Ansiedlung bahnbrechender Industrien - MAN oder Schuckert - oder einem so wichtigen Gegenstand wie der Fabrikation von Bleistiften und Büroartikeln durch Faber. Hier entstand mit dem Germanischen Nationalmuseum 1852 das erste deutsche Zentralmuseum und eine der großen deutschen Opern besingt diese schöne Stadt.

      So schön ist Nürnberg
      3.0
    • Das Weserbergland und die Weser zwischen Hannoversch Münden und Minden zählen zu den schönsten und romantischsten Landschaften Deutschlands. Der Fluss, der aus der Vereinigung von Werra und Fulda entsteht, windet sich durch die Mittelgebirgskette und fließt schließlich in die norddeutsche Tiefebene, wo er bei Bremerhaven die Nordsee erreicht. Besonders reizvoll ist der Abschnitt zwischen Bramwald und Reinhardswald, wo die Weser in malerischen Kurven verläuft, mal ruhig, mal schnell. Die Region ist von wenigen großen Städten geprägt, was zu einer unberührten Natur führt. Abseits der Hauptstraßen entdeckt man ausgedehnte Wälder und unberührte Täler, während die kleinen Städte mit ihren charmanten Fachwerkhäusern Geschichten erzählen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Weserbergland zu erkunden: Autofahrer haben es eilig, während Weserdampferfahrten und Radtouren tiefere Einblicke gewähren. Je länger die Reise dauert, desto mehr Gelegenheiten zur Einkehr bietet sich, was man nicht verpassen sollte. Die Region ist reich an anregender Landschaft, geschichtsträchtigen Stätten, Kunstwerken und fröhlichem Brauchtum, das vom Johannistanz in Wahmheck bis zum Osterräderlauf in Lügde reicht. Ein unvergessliches Erlebnis erwartet den Reisenden an Deutschlands längstem Fluss.

      So schön ist das Weserbergland
      3.0
    • Zur Liebe auf den ersten Blick verführt die Stadt am Main selten. Schuld daran ist die verwirrende Vielfalt ihrer Gesichter, die eine fast 2000jährige Geschichte hinterlassen hat. Frankfurt ist Messemetropole, Anziehungspunkt für Wirtschaftsmagnaten, wichtigster Banken- und Börsenplatz Europas und - wenn schon nicht Capitale der Republik, seit es Bonn bei der Wahl 1949 unterlag - so doch Hauptstadt des Geldes, denn hier residiert die Bundesbank. Doch auch das Schöpferische sorgt für Ruhm: Frankfurt war Adresse von Goethe und Schopenhauer, von Philosophen wie Adorno und Habermas, und es spart nicht an Huldigungsstätten für die Künste, wie Oper, Theater und Museumsufer beweisen. Schließlich liegen am einstigen Krönungsort weltlicher Herrscher die Wurzeln der deutschen Demokratie. Dafür steht die Paulskirche, in der im 19. Jahrhundert die Nationalversammlung tagte.

      So schön ist Frankfurt
      3.0
    • Aachen

      • 48 pages
      • 2 hours of reading
      Aachen
    • Die Eifel

      • 60 pages
      • 3 hours of reading

      Was soll man mehr schätzen: Die Vielfalt der Landschaft zwischen Mosel und Ahr und Ardennerwald, den kulturellen Reichtum, dem man, obwohl das Land in der Geschichte arg gebeutelt wurde, doch überall noch begegnet oder, daß dieses schöne Land bisher noch so wenig von Touristen entdeckt wurde, so daß man wirklich für sich auf Entdeckungsreisen gehen kann, falls man nicht lieber Anschluß sucht an den bedeutenden Stätten unseres Landes wie Aachen, Trier, Maria Laach oder an einem so aufregenden Ereignis wie dem Rennen auf dem Nürburgring. Dieses Land bietet jedem, was er sucht.

      Die Eifel
    • Die nun schon über 1.200 Jahre alte Stadt Fulda zeigt sich mit ihren zahlreich erhaltenen Kulturdenkmalen als freundliche aber keineswegs nur nostalgisch anmutende Stadt. Das Zusammenspiel von historischen Bauten mit den Einrichtungen aus moderner Zeit prägen das Gesicht dieser, von herrlicher Landschaft umgebenen, Stadt zwischen Rhön und Vogelsberg. Allen, die ein wenig von Fulda kennenlernen möchten, aber auch allen, die anderen einen kleinen Eindruck ihrer schönen Stadt vermitteln wollen, sei dieser kleine Bildband zugedacht.

      Fulda
    • Marburg

      • 59 pages
      • 3 hours of reading

      „Grenzburg“ ist die ursprüngliche Bedeutung des Namens dieser Stadt. Vermutlich reichen ihre Wurzeln bis in die Zeit zurück, in der Germanen und Kelten begannen, ihre Gemarkungen durch Wallanlagen voneinander abzugrenzen. Aus Marc-purg wurde Marburg, das bereits im Mittelalter eine bedeutende Rolle in der deutschen Geschichte spielte. Namen wie Martin Luther, Wilhelm und Jacob Grimm, Clemens Brentano, Alfred Wegener, Ferdinand Sauerbruch und Otto Hahn werden noch heute mit vielen anderen in einem Atemzug mit Marburg genannt - mit einer Stadt, die wie nur wenige andere deutsche Vergangenheit und Gegenwart lebt.

      Marburg
    • Göttingen, das ist eine der bekanntesten Universitätsstädte mit rund 30.000 Studierenden, die immer dafür sorgen, daß Leben in der Stadt ist; - das ist das Wirtschaftszentrum des südlichen Niedersachsen mit weltbekannten feinmechanischen und optischen Unternehmen; - das ist eine Kongreßstadt mit einem anspruchsvollen Tagungsprogramm; - das ist eine Stadt mit einem vielseitigen und reichen Kulturangebot aller Sparten während des ganzen Jahres; - das ist endlich eine gastliche Stadt mit einem Hauch von Mittelalter und einem reizvollen Drumherum zwischen Weserbergland und Harz.

      Göttingen
    • Erfurt war früh eine bedeutende Handelsmetropole, begünstigt durch ihre Lage an alten Handelsstraßen seit dem 8. Jahrhundert. Im Mittelalter erlebte die Stadt einen Aufschwung, insbesondere durch den Handel mit der begehrten Farbpflanze Waid, die hier in Fülle wuchs. Die Bürger wurden wohlhabend und gründeten 1392 eine Universität, die als erste deutsche Institution alle vier klassischen Fakultäten vereinte. Zu den bekanntesten Studenten zählt Martin Luther, der 1501 Jura studierte. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass auch Johannes Gutenberg hier studierte. Bereits im 15. Jahrhundert wurde in Erfurt mit beweglichen Lettern gedruckt. Der Niedergang der Stadt begann, als die sächsischen Fürsten Leipzigs Einfluss festigten und der günstigere Indigo den Waidhandel beeinträchtigte. Im 17. Jahrhundert erlebte Erfurt durch den gewerblichen Gartenbau eine Renaissance, insbesondere durch Kressekulturen, die auch in Frankreich gefragt waren. Von 1807 bis 1814 stand Erfurt unter französischer Herrschaft, während dieser Zeit fand die berühmte Begegnung zwischen Napoleon und Goethe statt. Ein bedeutendes Ereignis in der Stadtgeschichte war das Treffen von Willi Stoph und Willy Brandt 1970, das den Grundlagenvertrag zwischen den beiden deutschen Staaten vorbereitete. Seit der friedlichen Revolution 1989 ist Erfurt wieder Landeshauptstadt von Thüringen und beherbergt heute 206.000 Menschen.

      So schön ist Erfurt
    • So schön ist der Harz

      • 84 pages
      • 3 hours of reading

      Daß im Harz die Hexen zu Hause sind, ist ein offenes Geheimnis. Aber auch sonst stecken die dunklen Fichtenwälder voller Überraschungen - über und unter der Erde. Groß geworden durch den Bergbau, der Anfang des 16. Jahrhunderts hier seine Hochblüte erlebte, bildet heute der Fremdenverkehr die wichtigste wirtschaftliche Basis der Region. Nach dem Fall der Mauer 1989 ist das wiedervereinigte Mittelgebirge auf dem besten Wege, wieder ein kleines „Paradies“ zu werden - so hatte es jedenfalls schon Heinrich von Kleist beschrieben.

      So schön ist der Harz
    • So schön ist Augsburg

      • 72 pages
      • 3 hours of reading

      Im Verlauf der Geschichte saßen die Augsburger mehrmals in der ersten Reihe, etwa als die Stadt im frühen 16. Jahrhundert zum Zentrum religiöser Auseinandersetzungen wurde. Hier stritt Luther mit dem päpstlichen Gesandten Cardinal Cajetan, was zur „Confessio Augustana“ 1530 führte – der Bekenntnisschrift der Reformation. Auch wirtschaftlich spielte Augsburg eine zentrale Rolle: Die Verbindung zur Handelsstraße nach Italien förderte den Aufschwung. Im 15. Jahrhundert war die Stadt neben Antwerpen und Lissabon der wichtigste Geldmarkt Europas, wo die Kaufmannsfamilien Fugger und Welser agierten, deren Geschäfte bis nach Südamerika reichten. Die Fugger, mit fünfmal so viel Kapital wie die Medici, gründeten die erste Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei, die bis heute Menschen ein Zuhause bietet. Auch in der Industrialisierung war Augsburg führend: Hier entstand der erste Fabrikbau nach englischem Vorbild auf dem Kontinent, die Schülesche Kattunfabrik. 1931 startete von Augsburg der erste Ballon in die Stratosphäre, und vor 1945 wurde hier der erste Düsenjäger der Welt in Serie produziert. Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg konnten viele Zeugnisse der alten Handels- und Industriemetropole liebevoll restauriert werden, wodurch ein Teil des historischen Flairs erhalten blieb.

      So schön ist Augsburg
    • Bad Oeynhausen

      • 48 pages
      • 2 hours of reading

      Seinen Aufstieg als Heilbad hat Bad Oeynhausen der eifrigen Suche nach Salz zu verdanken. Bei dieser Gelegenheit hatte nämlich der preußische Oberbergrat Karl Freiherr von Oeynhausen Mitte des 19. Jahrhunderts die erste jener Heilquellen erbohrt, die bis heute den Ruf der Stadt als Gesundheitsmekka begründen. Das einzige Staatsbad Nordrhein-Westfalens verfügt mit einer Vielzahl von Kliniken, Sanatorien und dem Herzzentrum über modernste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Doch nicht nur Medizin schrieb hier Geschichte: In der Zeit des Nationalsozialismus galt Bad Oeynhausen als heimliches Zentrum der Bekennenden Kirche - jener Widerstandsform der evangelischen Christen, für die Namen wie Karl Koch und Martin Niemöller stehen. In der Nachkriegszeit folgten harte Jahre als „Stadt hinter Stacheldraht“: Die Britische Rheinarmee schlug in der Kurhochburg ihr Hauptquartier auf. Die zauberhaftesten Spuren haben Klassizismus, Gründerzeit und Neobarock in Oeynhausen hinterlassen: Badehäuser, Kurhaus, Theater und Kurpark halten ein Stück des romantischen Ambientes vergangener Tage immer noch fest.

      Bad Oeynhausen
    • An den Hängen des Habichtswaldes liegt Kassel an der Fulda, eine Stadt mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 913 zurückreicht. Ursprünglich als Befestigungsanlage mit einer kleinen Siedlung gegründet, erlangte Kassel 1277 unter Landgraf Heinrich von Hessen an Bedeutung, als es zur Residenz wurde. Über fünf Jahrhunderte prägten die kurhessischen Landgrafen die Stadtentwicklung, deren Einfluss in diesem Buch immer wieder spürbar ist. Mit der Industrialisierung, angeführt von der Firma Henschel, wuchs die Bevölkerung bis Ende des 19. Jahrhunderts auf über 100.000. Das Stadtbild war geprägt von Fachwerkhäusern, Palais und Villen, bis Luftangriffe am 22. Oktober 1943 große Teile Kassels zerstörten. Nach dem Wiederaufbau zeigt sich die heutige Großstadt mit 200.000 Einwohnern als modernes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Nordhessens. Kassel bietet eine Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, staatlichen und kommunalen Einrichtungen, fußgängerfreundlichen Einkaufsstraßen sowie Erholungsgebieten. Mit Hochschulen, Theatern, Schlössern, Museen und den renommierten documenta-Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst zeigt das Buch die schönsten und interessantesten Aspekte der Stadt und verdeutlicht ihre Attraktivität für Einwohner und Besucher.

      Kassel
    • Lüneburg - wer denkt da nicht an Backsteingotik, an Treppengiebel, an Sole- und Moorbad und an die Lüneburger Heide, obwohl diese nicht gleich an der Stadtgrenze beginnt, wie der Auswärtige vielleicht zu wissen glaubt. Aber das allein kennzeichnet noch lange nicht diese Stadt, die heute als Sitz wichtiger kommunaler Einrichtungen und Industrieunternehmen neben ihrer romantischen Seite auch ein zukunftsorientiertes Profil zeigt. Allen, die dieses norddeutsche Kleinod kennenlernen möchten, aber auch jenen, die sich hier heimisch fühlen und Freunden die Schönheit ihrer Stadt zeigen möchten, ist dieser Bildband gewidmet.

      Lüneburg
    • Berlin

      • 93 pages
      • 4 hours of reading

      Berlin ist mit seinen zahlreichen Kunstschätzen, Museen, Theatern und Konzerthäusern, einer vielfältigen Kuhurszene, den internationalen Messen und Festspielen und vielen bedeutenden Einrichtungen von Wissenschaft, Forschung und Industrie schon „immer eine Reise wert“ gewesen. Die Öffnung der Mauer im November 1989 und die Vereinigung Deutschlands machten Berlin noch attraktiver: Ohne Grenzformalitäten erschließt sich Besuchern und Einheimischen die ganze Stadt. Dem interessierten Beobachter werden nirgendwo sonst die Entwicklungsspuren der jüngsten deutschen Geschichte und das Zusammenwachsen der beiden Teile Deutschlands deutlicher vor Augen geführt als zwischen Köpenick und Reinickendorf, Spandau und Marzahn. Und das schöne Umland, die Havellandschaft, Potsdam und der Spreewald sind schnell erreicht. Von den zahllosen Sehenswürdigkeiten der Stadt will dieses Buch die schönsten und interessantesten zeigen und den Betrachter einladen, Berlin selbst zu entdecken.

      Berlin
    • Unter den deutschen Nordseeinseln ist Sylt die größte, ihr Strand mit über 38 Kilometern der längste, die Brandungswellen mit bis zu acht Metern die höchsten. Nirgendwo sonst im Land finden wir soviele Naturschutzgebiete beieinander, solche außergewöhnlichen Kliffs und grandiosen Dünenlandschaften. Mitte des letzten Jahrhunderts berichteten erste Ferienreisende so begeistert von den Naturschönheiten, daß zunächst Westerland, später auch die anderen Orte, jährlich mehr Besucher bekamen. Mit der Eröffnung des Hindenburgdammes 1927 verstärkte sich der Urlauberstrom nochmals erheblich. Heute verbringen 500.000 Gäste jährlich ihren Urlaub auf der Insel - was einträglich und belastend zugleich ist: durch immer neue Ferienhäuser laufen die Dörfer Gefahr, an Kontur und Gesicht zu verlieren; die Automassen in der Hochsaison belasten die Luft, verstopfen die Straßen und verlangen nach immer mehr Straßen und Parkplätzen; für Einheimische fehlen bezahlbare Wohnungen und für das notwendige Saisonpersonal vernünftige Unterkünfte. Auf seine Weise gefährdet der Mensch die Insel damit ebensosehr wie das Meer mit seinen ständigen Landabbrüchen. Erinnern wir uns daran, bevor wir unsere Streifzüge zu den Sehenswürdigkeiten dieser faszinierenden Insel beginnen.

      Sylt
    • Eisenach

      • 48 pages
      • 2 hours of reading

      Am Fuße der Wartburg und im Herzen der deutschen Geschichte liegt die Stadt Eisenach. Hier wurden große Persönlichkeiten geboren oder fanden Inspiration: Johann Sebastian Bach, Martin Luther, Fritz Reuter und Richard Wagner, der von der Region für „Tannhäuser“ beeinflusst wurde. Johann Wolfgang von Goethe, der die Stadt häufig besuchte, schöpfte ebenfalls aus ihren kulturellen Quellen. Museen und Gedenkstätten ziehen jährlich rund zwei Millionen Touristen an, die in den romantischen Straßen die Spuren der Vergangenheit entdecken. Vom mittelalterlichen Handelsplatz entwickelte sich Eisenach zur Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Eisenach und festigte ab dem 18. Jahrhundert ihren Ruf als kulturelles Zentrum. Mit der Anbindung an die Thüringische Eisenbahn 1847 begann die industrielle Ära, in der Tuchmacher und Färber Konkurrenz vom neuen Automobilwerk erhielten, das schnell zum größten Arbeitgeber wurde. Unter dem Schutz des Heiligen Georg bleibt die Stadt wirtschaftlich lebendig und zieht Investoren wie Opel, Bosch und BMW an. Auch nach dem Ende der Produktion des legendären „Wartburg“-Pkw im Jahr 1991 wird die Tradition des Automobilbaus in Eisenach fortgeführt.

      Eisenach
    • So schön ist München

      • 83 pages
      • 3 hours of reading

      Eine moderne Wirtschaftsmetropole mit vielfältigem Kulturangebot, reich an historischer Bausubstanz und bedeutenden Kunstsammlungen, umgeben von reizvoller Landschaft, turbulent und gemütlich, schick und traditionsbewußt, tolerant und manchmal grantig - das ist München! Und hier sind seine schönen Seiten.

      So schön ist München
    • Noch immer ziehen romantische Gassen und Plätze Besucher in ihren Bann, zeugen historische Bauten von einstiger Fürstenherrlichkeit und erinnern an erste Schritte auf der Karriereleiter. Doch die Provinzluft der ehemaligen Residenzstadt am Rhein ist längst verflogen. Während seiner 700jährigen Geschichte hat sich Düsseldorf zu einer wichtigen Industriemetropole gemausert. 560.000 Menschen haben heute in der modernen Kapitale des größten Bundeslandes Nordrhrein-Westfalen ihr Zuhause.

      So schön ist Düsseldorf
    • So schön ist Regensburg

      • 74 pages
      • 3 hours of reading

      Die bayerische Stadt Regensburg, an der Mündung von Regen und Naab in die Donau gelegen, gehört zweifellos zu den Wundern der Geschichte. Denn sie hat als einzige gotische Großstadt Deutschlands ihr mittelalterliches Gesicht fast unversehrt behalten. Der Umstand, daß sie im 19. Jahrhundert keinen allzu stürmischen Anschluß an die allgemeine Industrialisierung fand, erwies sich im Nachhinein als Glücksfall. So blieben die spannenden Spuren ihres Weges vom Römerkastell zur blühenden Handels- und Bischofsstadt, zum stolzen Fürstensitz und Tagungsort des „Immerwährenden Reichstages“ in seltener Eintracht erhalten. Die Moderne muß sich deshalb hier und da mit einer Bannmeile zufrieden geben: Industrie ist heute hauptsächlich im Hafenviertel abseits der Altstadt angesiedelt, und auch beim Bau der Universität in den 60er Jahren wich man vor die Tore aus. Doch Regensburg zehrt nicht nur von seinem Ruf aus dem Verlauf von fast 2.000 Jahren Geschichte. Wichtige Impulse für die Neuzeit gingen von hier aus, die bis heute nachwirken. So steht das prominente Fürstenhaus der Thurn und Taxis, das seit Beginn des 19. Jahrhunderts in Regensburg residiert, für die Begründung des modernen Postwesens in Europa.

      So schön ist Regensburg
    • Darmstadt

      • 57 pages
      • 2 hours of reading

      „Ich wünschte mir zur Würze meines Lebens keine andere Gesellschaft, als die mir Darmstadt darbot, wie dieser Ort auch überhaupt einer von denen wäre, worin ich meine Zelte für immer aufschlagen würde, wenn das Schicksal mich den Ort meines Aufenthaltes frei wählen ließe. Man ist in der Mitte zwischen vielen großen Städten, die alle nicht weit entfernt sind, hat eine Gesellschaft, so gut als sie nur die größte Stadt geben kann, kann das Ländliche mit dem Städtischen ungemein schön verbinden und genießt eine sehr gute Luft.“ Diese Worte von 1783 gelten auch heute noch für diese Stadt, die es immer verstanden hat, die Vorzüge der Provinz auf das Glücklichste zu verbinden mit denen einer Metropole. Als Sitz vieler zentraler Einrichtungen der Verwaltung, der Forschung und der Kultur empfängt die Stadt ständig neue Impulse, die dafür sorgen, daß sich diese überschaubare Großstadt ihre Eigenart und Bedeutung auch gegenüber den mächtigen Zentren der Umgebung bewahren kann.

      Darmstadt
    • Bonn - seit dem Berlin-Beschluß des deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 nicht mehr Bundeshauptstadt - steht immer noch, und wohl auch in Zukunft für die deutsche Politik. Sie wird künftig an der Spree, aber zu einem guten Teil eben auch am Rhein gemacht, wo gesetzlich verankerte Milliardenbeträge den Verlust der ganzen Macht erträglicher machen und der Stadt ein neues Image als Stadt der Wissenschaft und neuen Technologien geben werden. Eins aber wird sich nicht ändern: Das Bonn der 300.000 dort lebenden Bürger mit zahlreichen Zeugen seiner 2000jährigen Geschichte, seiner quirligen City, seinen Parks und Wäldern, seinen großen Museen und kleinen Idyllen in Fachwerkdörfern und Gründerzeitvierteln, die die Kriege unzerstört überdauerten. Wer nicht der Politik wegen kommt, der braucht schon ein paar Tage, um diesem Bonn auf die Spur zu kommen.

      So schön ist Bonn