Peter Longerich is a German professor of history, whose work centers on the research of the Holocaust and 20th-century history. His scholarship delves deeply into the darker chapters of the past, seeking to understand their roots and repercussions. Longerich's analytical approach and meticulous examination of historical events provide readers with a penetrating insight into complex and often troubling subjects. His academic output is crucial for contemporary understanding of pivotal historical moments.
In 1998, Longerich published "Politik der Vernichtung" ("Politics of Destruction"), a stunning reexamination of the Holocaust. Now finally available in English, this masterful history uses an unrivaled range of sources to lay out in clear detail the steps taken by the Nazis that would lead ultimately to the Final Solution.
"On 20 January 1942, fifteen high-ranking Nazi Party, government, and SS officials arrived for a meeting in a luxurious villa on the shores of the Wannsee, a lake on the western outskirts of Berlin. The elegance and grandeur of the villa, with its exquisite lakeside position and opulent interiors, stood in stark contrast, however, to the purpose of that meeting: to discuss the implementation of the 'final solution to the Jewish question'." -- Inside front book jacket flap.
The first-ever comprehensive biography of Heinrich Himmler, SS-Reichsfuhrer,
Nazi Interior Minister, and Chief of Police, whose name has become a byword
for the terror, persecution, and destruction that characterized the Third
Reich.
From renowned German Holocaust historian Peter Longerich comes the definitive one-volume biography of Joseph Goebbels, Adolf Hitler's malevolent minister of propaganda
80 Jahre nach dem Ein Buch, das uns die Augen öffnetDer Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Ein brisantes Buch, das mitten in die aktuelle Debatte stößt.
Hitler, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934. Die wahre und ganze Geschichte des "Röhm-Putschs"
1934, ein Jahr nach der »Machtergreifung«, gerät das NS-Regime in eine schwere Krise. Die politischen Erfolge bleiben aus, die erste Euphorie unter den Anhänger:innen ist verflogen. Ernst Röhm baut seine »Sturmabteilung« weiter aus und fordert eine Fortsetzung der »nationalsozialistischen Revolution«, gleichzeitig formieren sich ultrakonservative Kräfte. Im Juni 1934 hält Hitler blutige Abrechnung: Er lässt Röhm und die SA-Spitze kaltblütig liquidieren. Doch die Morde eskalieren. Peter Longerich rekonstruiert die komplexen Hintergründe des sogenannten »Röhm- Putschs« und zeigt zum ersten Mal anhand der umfassenden Auswertung zeitgenössischer »Stimmungsberichte«, wie die Bevölkerung auf das Morden reagierte. Sein Fazit: Die »Nacht der langen Messer« war ein Zentralereignis in der Geschichte des Dritten Reiches, das Hitlers Durchbruch zur Alleinherrschaft ebnete.
Was wussten die Deutschen über die Ermordung der Juden? Diese zentrale Frage der Holocaust-Forschung wird von Peter Longerich auf der Grundlage neuer, unveröffentlichter Quellen untersucht. Er analysiert die nationalsozialistische Propaganda und die Reaktionen der Menschen auf Informationen über den systematischen Mord an den Juden Europas. Longerich beleuchtet, wie das NS-Regime ab Ende 1941 gezielt Hinweise auf die „Vernichtung“ der Juden gab, während die konkreten Details des Massenmordes geheim gehalten wurden. Dennoch war die Judenverfolgung im Deutschen Reich nicht nur öffentlich, sondern das Regime signalisierte durch seine Propagandapolitik, dass die Bevölkerung zu Mitwissern und Komplizen eines ungeheuren Verbrechens geworden war. Longerich hat die antisemitische Propaganda, alliierte Rundfunkprogramme, geheime NS-Stimmungsberichte zur „Judenfrage“ sowie Tagebücher und Aufzeichnungen ausländischer Besucher ausgewertet. Seine Forschung zeigt, dass die Menschen nicht nur passive Zuschauer waren, sondern dass ihr Schicksal eng mit dem des Regimes verknüpft war. Dieses Thema bleibt weiterhin umstritten und wurde bisher nie schlüssig behandelt.
Die große Hitler-Biographie. Eine Darstellung, die neue Maßstäbe setzt Tyrann, Psychopath, Vollstrecker eines rassenideologischen »Programms« – oder gar charismatischer »Führer«, dem seine Anhänger »entgegengearbeitet« haben? Peter Longerich geht in seiner neuen Biographie über die bisherigen Hitler-Deutungen hinaus: Er entwirft das Bild eines Diktators, der weit mehr und viel aktiver als bisher angenommen in die unterschiedlichsten Politikbereiche persönlich eingriff. Und dabei nicht selten überraschend flexibel handelte. Ob Außenpolitik und Kriegführung, Terror und Massenmord, Kirchenpolitik, Kulturfragen oder Alltagsleben der Deutschen – überall bestimmte Hitler, bis in Details hinein, die Politik des Regimes. Durch seine persönlichen Entscheidungen prägte er es auf eine Weise, die bislang unterschätzt wird. Konsequent zerschlug er Machtstrukturen, die ihn behinderten, und schuf stattdessen eine Führerdiktatur – in seiner schließlich fast grenzenlosen Macht war er auf die Zustimmung der Bevölkerung nicht mehr angewiesen. Diese Biographie rückt die Person Hitler und ihr Handeln in das Zentrum der Geschichte des Nationalsozialismus: Denn erst das Zusammenspiel der Kräfte, die Hitler bewegten, mit jenen, die er selbst in Bewegung setzte, lässt uns erkennen, was das »Dritte Reich« im Innersten zusammenhielt. Ausstattung: mit Abbildungen
Was wussten die Deutschen über die Ermordung der Juden und den Holocaust? Diese Fragen sind zentrale, ungelöste Probleme der Holocaust-Forschung. Peter Longerich bietet auf Grundlage neuer, bisher ungenutzter Quellen überzeugende Antworten. Er analysiert die antisemitische Propaganda des nationalsozialistischen Regimes und untersucht alliierte Rundfunkprogramme sowie geheime NS-Stimmungsberichte zur „Judenfrage“. Darüber hinaus bezieht er Informationen aus Tagebüchern, Gerichtsakten und Berichten ausländischer Besucher mit ein. Longerich zeigt, dass die Judenverfolgung im Deutschen Reich nicht nur öffentlich stattfand, sondern dass das NS-Regime ab Ende 1941 gezielt Hinweise auf die „Vernichtung“ der Juden gab. Obwohl die Einzelheiten des Massenmordes streng geheim gehalten wurden, gab es immer wieder Durchbrüche dieser Geheimhaltung. Durch seine Propagandapolitik signalisierte das Regime der Bevölkerung, dass sie zu Mitwissern und Komplizen eines ungeheuren Verbrechens geworden waren und ihr Schicksal untrennbar mit dem des Regimes verbunden war. Dieses Thema bleibt bis heute umstritten und wurde bislang nicht schlüssig behandelt.