Patterns of Jewish Life
Jewish Thoughts and Beliefs , Life and Work with the Cultures of the World
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Jewish Thoughts and Beliefs , Life and Work with the Cultures of the World
Wer heute die Wilhelmstraße entlanggeht, könnte den Eindruck gewinnen, durch irgendeine der unzähligen Wohnquartier-Straßen Berlins zu gehen. Dabei befand sich hier lange Zeit das Zentrum preußischer und deutscher Politik. „Was sagt die Wilhelmstraße?“ war eine oft gestellte Frage der europäischen Diplomatie, denn die Wilhelmstraße war jahrzehntelang im Sprachgebrauch als Synonym für die deutsche Regierung so fest verankert wie heute noch in Großbritannien und Frankreich die Bezeichnungen „Downing Street“ oder "Quai d'Orsay„. Die Straßenausstellung “Geschichtsmeile Wilhelmstraße versucht die bewegte Geschichte dieser Straße und ihrer Gebäude anhand ausgewählter Beispiele ins Bewußtsein der Öffentlichkeit zurückzuholen.
"Ein "tausendjähriges Reich," so haben es die Nationalsozialisten gelegentlich propagiert. Tatsächlich waren es nur zwölf Jahre, drei Monate und ein paar Tage. Aber diese kurze Zeitspanne hat die Welt - ganz sicher Europa - verändert.Anhand einer zentralen Quelle, der Berichterstattung der nationalsozialistischen Parteizeitung "Völkischer Beobachter", geht Andreas Nachama wesentlichen Ereignissen der Jahre 1933 bis 1945 und ihrer medialen Vermittlung nach. Zitate aus Tagebüchern von Zeitgenossen ergänzen den offiziösen Blick. In 13 Kapiteln legt der langjährige Leiter des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors in Berlin eine illustrierte Gesamtschau auf die NS-Zeit vor, ergänzt durch in Tabellen gefasste Überblicke und in vereinfachten Karten dargestellte Stationen der von den "Achsenmächten" beherrschten Gebiete Europas und Nordafrikas." --Page 4 of cover
Psalmen lesen im jüdisch-christlichen Dialog
'Das Buch ist anregend, weil beide Autoren auf der Höhe der Zeit argumentieren und nicht mit verstaubten Floskeln daherkommen!' buecheraendernleben.de, Christian Döring
Was man heute als Jiddisch bezeichnet, ist die Sprache der Juden Osteuropas. Seit dem von Moses Mendelssohn initiierten Aufbruch aus dem Ghetto sprechen die in Deutschland lebenden Juden deutsch – im Geschäftsverkehr ebenso wie zu Hause. Das Jiddische hatte Einfluss auf die Umwelt, in der es gesprochen wurde. Die jüdischen Gemeinschaften waren Bestandteil dieser Umwelt und prägten sie mit. Das hier beschriebene Idiom, das Jiddische im Berliner Jargon, ist allen Berlinern geläufig. Mit Augenzwinkern erklärt der Berliner Rabbiner Dr. Andreas Nachama aus dem Alltag bekannte Begriffe und ihre Herkunft. Die Wortgeschichten sind nicht nur zum Schmunzeln, sondern überraschen oft mit ihrer Erklärung. Historische Einsprengsel vermitteln zusätzlich Einblicke in das Alltagsleben der Juden in Berlin.
Das umfassende Lehrbuch der jüdischen Religion für unsere Zeit führt ein in die Geschichte des Judentums, erklärt seine bleibende Botschaft, stellt die jüdischen Feste und Gebräuche vor und erläutert, was es heute heißt, als Jude zu leben. „Basiswissen Judentum“ wird als Lehrbuch der jüdischen Religion von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz beim Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Abraham-Geiger-Kolleg an der Universität Potsdam empfohlen.
Das Buch von Rabbiner Andreas Nachama und Hartmut Bomhoff bietet umfassende Informationen über das Judentum, einschließlich Glaubensvorstellungen, Traditionen und Bräuchen von der biblischen Zeit bis heute. Es beleuchtet die Entwicklung jüdischer Geschichte, wichtige Persönlichkeiten und Schriften sowie die universelle Bedeutung jüdischer Ethik und die aktuelle Situation der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
aus der Sammlung von Oberkantor Estrongo Nachama
Das Hohelied ist ein poetisches und zugleich erotisches Zwiegespräch. Kaum zu glauben, dass es in der Bibel steht. Auch jüdische und christliche Theologen haben immer wieder wortwörtlich oder allegorisch den Sinn eines solchen Liebesliedes in der Heiligen Schrift gesucht und gefunden. In diese spannenden Diskurse führt allgemeinverständlich die vorliegende Ausgabe ein und informiert in einer kurzen Auslegungsgeschichte aus jüdischer und christlicher Sicht sowie über die musikalische Adaption vom „Lied der Lieder“. Vorangestellt sind Zeichnungen der Künstlerin Astrid Saalmann, die wunderbar mit der poetisch-sinnlichen Nachdichtung des biblischen Textes in deutscher Sprache des jüdischen Gelehrten Max A. Klausner (1848–1910) korrelieren. Im zweiten Teil wird der hebräische Originaltext aus dem Tanach der revidierten Fassung der Übersetzung Martin Luthers gegenübergestellt.
Seit nunmehr 30 Jahren erarbeitet die „Topographie des Terrors“ Ausstellungen zur NS-Geschichte in einem dokumentarisch-sachlichen Stil. Sie hat in diesen Jahren mehr als 11 Millionen Besucher mit Dokumentationen zum NS-Terror und seinen Folgen erreicht. Über die inhaltliche Bandbreite dieser Ausstellungen informiert die vorliegende Publikation.
Die Deportation der Juden und die Versteigerung ihres Eigentums. Fotografien aus Lörrach, 1940
Die Fotografien der Deportation von Juden aus Lörrach am 20. Oktober 1940 und der anschließenden Versteigerung von Hausrat bieten eine erschütternde visuelle Dokumentation. Ähnliche lokale Teilaktionen im Rahmen der Deportation von über 6.500 südwestdeutschen Juden im Herbst 1940 sind kaum bekannt. Besonders bedeutend sind die Aufnahmen der Auktionen von Hausrat im November und Dezember 1940, die in diesem Buch präsentiert werden. Aufgrund der spärlichen schriftlichen Überlieferung kommt den visuellen Quellen eine besondere Rolle zu, auch wenn sie aus der Perspektive der Täter entstanden sind. Sie beleuchten in unmittelbarer Weise zahlreiche Details dieses öffentlichen Verbrechens. Die Fotos zeigen, wer auf Seiten der Täter beteiligt war und dass das Geschehen vor vielen Zuschauern stattfand. Zudem belegen die Bilder der Versteigerungen den großen Publikumsandrang und die erschreckende Indifferenz vieler Deutscher gegenüber dem Schicksal der Juden. Zwei Bildserien mit insgesamt 42 Fotos werden durch drei Aufsätze analysiert und kontextualisiert, wodurch historische Hintergründe und Details des Ablaufs für den Leser erschlossen werden.
Wohnsitz der Familie Lindemann, NS-Ministerresidenz, Touro College
Die Villa Am Rupenhorn 5 am Stößensee in Berlin ist ein Haus mit bewegter Vergangenheit: 1928/29 für den jüdischen Kaufmann Paul Lindemann erbaut, wohnte hier von 1935 bis 1941 der „Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten“, Hanns Kerrl. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als sozialpädagogische Bildungseinrichtung genutzt; seit 2003 ist das Anwesen Sitz des Touro College Berlin, das hier an die Traditionen jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Berlin anknüpft. Das Buch rekonstruiert die wechselvolle Geschichte des Hauses Am Rupenhorn 5 und widmet sich dabei insbesondere seiner architektonischen Einzigartigkeit, aber auch seinen Bewohnern, allen voran Hanns Kerrl. Mit zahlreichen Fotos und Abbildungen.
Beamte im Dienst des Nationalsozialismus
Der Katalog zur Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945: Beamte im Nationalsozialismus“ zeigt, in welchem Ausmaß das bisher meist als einflusslos dargestellte Reichsarbeitsministerium die nationalsozialistische Diktatur stütze. Es beteiligte sich an der Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen und wirkte maßgeblich an der Organisation des Zwangsarbeitereinsatzes mit. Welche Auswirkungen die Arbeits- und Sozialpolitik auf die Menschen im Deutschen Reich, aber auch in den deutsch besetzten Gebieten hatte, machen Fallbeispiele deutlich. Durch die Darstellung einzelner Biografien von Beamten des Reichsarbeitsministeriums wird deren Handlungsspielraum in der NS-Zeit ersichtlich.
History of the Jews in Berlin from medieval times to the end of the 20th century, with emphasis on the period from 1671 to 1945. Lavishly illustrated.
Eine kulturhistorische Exkursion in die Stadt der Städte – 3000 Jahre Davidsstadt