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Marie Elisabeth Becker

    Die Natur in Arnold Fancks Film "Das Wunder des Schneeschuhs"
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Kulturwissenschaften, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Science is Fiction. Naturverhältnisse im frühen Film. Der 1919 entstandene Film "Das Wunder des Schneeschuhs" von Arnold Fanck zeigt verschneite Berghänge, eisige Gipfel und Skifahrer, die über Wolken gleiten. Fanck, ein Pionier des Bergfilms, löste mit diesem Werk eine langanhaltende Diskussion über das Verhältnis von Mensch und Natur aus. Der Film thematisiert die Funktionalisierung, Ideologisierung und Remythologisierung der Natur und vermittelt den Eindruck ihrer Beherrschbarkeit durch den Menschen. Filmwissenschaftler Thomas Brandlmeier äußert Kritik an Fancks Werk und hinterfragt, ob der Regisseur, bekannt für seine Obsession mit Bewegung und Tatsachen, die eigene Bedeutung und Wirkung seines Films erkannte. Trotz der positiven Resonanz bei zeitgenössischen Zuschauern bleibt "Das Wunder des Schneeschuhs" umstritten. Die Arbeit untersucht, welche menschlichen Beziehungen zur Natur im filmischen Schaffen Fancks sichtbar werden, wobei der zweiteilige Schwarzweiß-Stummfilm als zentrales Beispiel dient. Zudem werden Fancks Beweggründe und Ansichten zur Entstehung seiner Filme betrachtet.

      Die Natur in Arnold Fancks Film "Das Wunder des Schneeschuhs"