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Alena Heinritz

    Alles Verblendung?
    Postkommunistische Schreibweisen
    • Postkommunistische Schreibweisen

      Formen der Darstellung des Kommunismus in Romanen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dissertationsschrift

      • 391 pages
      • 14 hours of reading

      In den 30 Jahren seit der Wende hat sich die Perspektive auf den Kommunismus in Ost- und Mitteleuropa grundlegend gewandelt. Literarische Narrationen bilden spezifische Schreibweisen aus, die sich zum einen auf den Kommunismus im 20. Jahrhundert beziehen, zum anderen aber gleichermaßen in die soziokulturelle Umgebung der "postkommunistischen Situation" (Groys) eingebettet sind: das Groteske, das Dokumentarische und das Satirische. Gegenstand der komparatistischen Untersuchung sind sieben Romane, die ab 2000 in russischer, tschechischer, deutscher und französischer Sprache erschienen sind.Der Fokus auf Schreibweisen als Textpraktiken lenkt den Blick auf die Prozesse, in denen postkommunistische Romane poietisch am Prozess der Konservierung und Transformation von Narrativen über den Kommunismus im 20. Jahrhundert teilhaben. Durch diese praxeologische Perspektive wird das Zusammenspiel von Wissensordnungen, Texten, Artefakten und Praktiken sichtbar gemacht.

      Postkommunistische Schreibweisen
    • Alles Verblendung?

      Was wir (nicht) wahrnehmen können, sollen, wollen

      • 520 pages
      • 19 hours of reading

      Die Beiträge des Sammelbandes basieren auf der AVXVIII. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (DGAVL) in Innsbruck im Mai 2021 und beleuchten ein breites Spektrum von Verblendungsphänomenen. Die Analysen umfassen Literatur, Film, bildende Kunst, Theater, Musik und digitale Medien sowie (Literatur-)Wissenschaft und Philosophie. Thematisiert werden Täuschungen, Lügen, Trugbilder, Kaschierungen, Verkleidungen, Enthüllungen, Geheimnisse, Überschreibungen, Wahn, Träume, Maskierungen, Intrigen und Metamorphosen. Der Sammelband gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter Verblendungen in der Literatur, philosophische und literaturwissenschaftliche Perspektiven sowie Alltagswelten und Populärkulturen. Die Beiträge reichen von der Analyse literarischer Diskurse über die Darstellung von Innerlichkeit in Werken von Laurence Sterne bis hin zu den Auswirkungen von Verblendung in der zeitgenössischen Literatur und Kunst. Besonders hervorgehoben werden die Wechselwirkungen zwischen Fiktion und Realität, die Rolle von Pseudonymen und die kulturellen Dimensionen von Verblendung. Der Sammelband bietet einen facettenreichen Einblick in die komplexen Mechanismen der Wahrnehmung und Täuschung in verschiedenen Medien und Disziplinen und regt zur Reflexion über die Grenzen zwischen Wahrheit und Illusion an.

      Alles Verblendung?