Die Studienarbeit aus dem Jahr 2019 untersucht, warum Camus in "Der Mythos des Sisyphos" den Selbstmord aus dem Absurden nicht ableitet, sondern ihn ablehnt. Die zentrale Frage ist, weshalb aus dem Absurden nicht der Suizid folgt. Zunächst wird Camus' Sicht auf den Selbstmord und dessen Bedeutung analysiert. Dabei wird das Verlangen nach Klarheit thematisiert, das Camus dem Menschen zuschreibt. Im Anschluss wird aufgezeigt, dass Camus die Welt als irrational empfindet. Das Absurde wird als Bruch zwischen diesen beiden Aspekten betrachtet. Daraufhin werden die Konsequenzen des Absurden erörtert, wobei der Fokus darauf liegt, warum der Mensch am Absurden festhalten sollte und welche Rolle die Hoffnung in Camus' Denken spielt. Dieses Vorgehen ist entscheidend, da das Festhalten am Absurden den Selbstmord ausschließt und somit eine Begründung erfordert. Schließlich wird Camus' Motivation zum Leben beleuchtet, wobei dargelegt wird, wie das Absurde einen Mehrwert bietet und weshalb es sich lohnt, das Leben im Angesicht des Absurden zu leben.
Domenik Priebe Book order

- 2021