Selbstkonzeptentwicklung geflüchteter Kinder nach ihren traumatischen Erlebnissen
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Bei Kindern mit traumatischen Erfahrungen wie Krieg, Folter oder Flucht ist die Entwicklung ihres Selbstkonzepts von zentraler Bedeutung. Die Frage "Wie sehen sie sich selbst?" wird durch eine Untersuchung mittels Mixed-Methods-Ansatz beleuchtet. Das Selbstkonzept ist ein komplexes psychologisches Konstrukt, das von Faktoren wie Erziehung, Kultur, individuellen Eigenschaften, sozialem Umfeld und persönlichen Erfahrungen beeinflusst wird. Für geflüchtete Kinder, die zusätzlich mit belastenden Situationen im Aufnahmeland konfrontiert sind, ist die Entwicklung ihres Selbstkonzepts besonders herausfordernd. Die vorliegende Untersuchung fokussiert nicht nur auf die Ergebnisse, sondern auch auf den Prozess der Forschung, der bei dieser besonderen Zielgruppe spezifische Herausforderungen mit sich bringt. Das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel, die eine Einführung in die Problematik bieten, den theoretischen Hintergrund und den Stand der Forschung darstellen, sowie die Methodenauswahl und den Ablauf der Untersuchung detailliert beschreiben. Es werden sowohl qualitative als auch quantitative Datenerhebungen durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie werden präsentiert und diskutiert, gefolgt von einem Fazit und Ansätzen für zukünftige Forschung und Praxis.
