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Valentina Chiofalo

    Jura not alone 11140
    Beratung bei ungewollter Schwangerschaft
    • Beratung bei ungewollter Schwangerschaft

      Beiträge aus Forschung und Praxis

      • 450 pages
      • 16 hours of reading

      Die Autor*innen thematisieren die gesellschaftspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Schwangerschaftsabbrüchen und bieten Einblicke in aktuelle empirische Ergebnisse zur psychosozialen Versorgung. Sie beleuchten das methodische Handeln in der Beratung ungewollt Schwangerer und die Heterogenität der Adressat*innen. Diese Beratung ist Teil einer komplexen und kontroversen Debatte, die sowohl gesellschaftliche als auch ethische Dimensionen umfasst. Trotz der vielschichtigen Anforderungen in diesem Beratungsfeld mangelt es an Fachliteratur und Forschung. Ziel der Autor*innen ist es, diese Lücke zu schließen und verschiedene Aspekte der Beratung ungewollt Schwangerer zu beleuchten. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden auch empirische Ergebnisse zur psychosozialen Versorgung behandelt. Der Band schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Perspektiven in der Beratung und Versorgung ungewollt Schwangerer. Die Beiträge stammen von zahlreichen Autor*innen, die verschiedene Perspektiven und Expertisen einbringen, um ein umfassendes Bild der Thematik zu zeichnen.

      Beratung bei ungewollter Schwangerschaft
    • Jura not alone 11140

      12 Ermutigungen, die Welt mit den Mitteln des Rechts zu verändern

      Im demokratischen Rechtsstaat bieten Gesetze und Urteile Schutz vor Unrecht und Willkür - jedoch ist damit die Wirkmacht des Rechts nicht erschöpft: Es lässt sich aktiv einsetzen, um Missstände zu bekämpfen, Fehlentwicklungen zu korrigieren und neuen Herausforderungen zu begegnen. Nora Markard und Ronen Steinke zeigen anhand zentraler Rechtsgebiete, wo und warum eine Anwendung oder Auslegung von Recht im Wortsinn umstritten ist und bieten dazu Beispiele aus dem Demokratie- und dem Klimaschutz, dem Asyl-, Familien-, Sozial- und Völkerrecht. Wie und durch wen wurde gegen teils provozierende Ungerechtigkeit vorgegangen? Wie ist die Frage zu bewerten, ob sich der Eigentumsbegriff auf NS-Raubkunst anwenden lässt? Mit welchen Rechtsmitteln können zivilgesellschaftliche Organisationen sich inzwischen rechtswirksam für die Umwelt einsetzen? Wie könnte der Staat gegen Verfassungsfeinde gestärkt werden? Markard und Steinke zeigen anschaulich, gegen welche Widerstände Menschen Rechte erstritten, eingesetzt oder auch zu deren Fortentwicklung beigetragen haben und wo weiter Handlungsbedarf besteht. Sie betten die Fallbeispiele in die jeweiligen Zusammenhänge ein und weiten so zugleich den Blick für die enge Verflechtung vermeintlich individueller Anliegen mit großen gesellschaftlichen Fragen.

      Jura not alone 11140