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Michael-Burkhard Piorkowsky

    Kritische Verbraucherforschung: Abschied vom eindimensionalen Verbraucher
    Ökonomie ist menschlich
    • Ökonomie ist menschlich

      Wirtschaft und Wirtschaftslehre neu gedacht

      • 148 pages
      • 6 hours of reading

      Die gängige Vorstellung von Wirtschaft bezieht sich oft auf Großunternehmen, doch aktuelle Daten zeigen, dass die meisten Betriebe klein starten und auch klein bleiben. Besonders private Haushalte gründen Unternehmen und Verbände, was zu hybriden Systemen wie Haushalts-Unternehmens-Komplexen führt. Diese empirischen Fakten sind im Alltagsdenken sowie bei Experten oft unbekannt und finden in der ökonomischen Bildung kaum Beachtung, was den "ökonomischen Analphabetismus" erklärt, der individuelle und gesellschaftliche Wohlfahrtsverluste zur Folge hat. Die Analyse beleuchtet die Entwicklung ökonomischer Strukturen und Funktionen, gestützt auf empirische Daten, und hebt die Bedeutung der Selbstorganisation und Gründung von Haushalten, Unternehmen und Verbänden hervor. Zudem wird die Rolle betrieblicher Misch- und Sonderformen im evolutorischen Prozess des Wirtschaftens thematisiert. Eine kritische Betrachtung der schulischen Wirtschaftslehre sowie eine theoriegeschichtliche Reflexion der Ökonomik ergänzen die evidenzbasierte Analyse. Dadurch wird ein neues Verständnis von Ökonomie, Produktion und Konsum vermittelt. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Einführung, Ökonomie als Teil der Welt, Güterwelt, Selbstorganisation, Bildungsgut und Wissenschaft.

      Ökonomie ist menschlich
    • Mit diesem Buch liegt der Leitband der von den Herausgeberinnen und Herausgebern begründeten Reihe „Kritische Verbraucherforschung“ vor, der zum Diskurs über bisher weniger reflektierte Ansätze aus verschiedenen disziplinären Perspektiven und abseits des Markt-Kauf-Paradigmas einlädt. Die zunehmende Marktorientierung verändert unsere Gesellschaft: Sie macht erstens Menschen einseitig marktabhängig, führt zweitens aufgrund des ökonomischen Wachstumsparadigmas dazu, dass alle Lebensbereiche nach dieser Logik funktionieren, und scheint so drittens die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu beschleunigen.

      Kritische Verbraucherforschung: Abschied vom eindimensionalen Verbraucher