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Anke Werckmeister

    Das Film-Melodrama in den 1950ern - Gesellschafts- und Sozialkritik im Hollywoodfilm
    • 2011

      Das Film-Melodrama in den 1950ern - Gesellschafts- und Sozialkritik im Hollywoodfilm

      "Imitation of Life", "All That Heaven Allows" und "Rebel Without a Cause"

      • 96 pages
      • 4 hours of reading

      Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,7, Freie Universität Berlin (John F. Kennedy Institut), Veranstaltung: Nordamerikastudien, Sprache: Deutsch. Abstract: Das Melodrama ist ein faszinierendes Genre, besonders in den 1950er Jahren und im Hollywoodfilm. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert diente es als Medium für Sozialkritik, indem es brisante, volksnahe Themen behandelte, die bestimmte Bevölkerungsschichten ansprachen. Hollywood übernahm diese Funktion, um gesellschaftliche Missstände der 50er Jahre zu thematisieren. Diese Zeit war geprägt von einem Wandel im Frauenbild, einem Wertewandel und einer Rebellion des Individuums gegen die Gesellschaft, was die Beliebtheit des Melodramas erklärt. In dieser Arbeit wird das Film-Melodrama untersucht, beginnend mit einer Zeitreise zu den Ursprüngen des Theater-Melodramas, um wichtige Merkmale des Genres aufzuzeigen, die auch im Hollywoodfilm zu finden sind. Besprochen werden die Filme von John M. Stahl, Imitation of Life (1934) und dessen Remake von Douglas Sirk (1959), sowie Sirks All That Heaven Allows (1955) und Nicholas Rays Rebel Without a Cause (1955). Anhand dieser Filme werden verschiedene Kritikpunkte an der Eisenhower-Gesellschaft der 1950er Jahre herausgearbeitet, sowie die filmischen Mittel, die zur Infragestellung der Gesellschaft beitrugen. Das Melodrama wird als Sprachrohr der damaligen Gesellschaft betrachtet, das Opponenten Gehör ve

      Das Film-Melodrama in den 1950ern - Gesellschafts- und Sozialkritik im Hollywoodfilm