Die Rolle der lebensverlängernden und -verkürzenden Mittel für die gegenwärtige Gesundheitsförderung
Aus Christoph Wilhelm Hufelands Makrobiotik
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese Arbeit untersucht die Relevanz von C. W. Hufelands „Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern“, das bereits 1797 veröffentlicht wurde und die Bedeutung einer ganzheitlichen Lebensführung sowie körperlicher Aktivität für die Gesundheit hervorhebt. Hufeland stellte 13 Verlängerungs- und 10 Verkürzungsmittel des Lebens in einem diätetischen Lehrbuch vor, das für die breite Öffentlichkeit zugänglich war. Diese Arbeit zielt darauf ab, Hufelands Konzepte im Kontext moderner evidenzbasierter Medizin zu überprüfen und zu systematisieren. Insbesondere werden die Lebensverlängerungsmittel Schlaf und körperliche Bewegung analysiert und den gesundheitswissenschaftlichen Schutz- und Risikofaktoren zugeordnet. Es werden drei zentrale Fragestellungen formuliert: a) Ist eine evidenzbasierte Neubelebung diätetischer Vorstellungen im Sinne Hufelands epidemiologisch sinnvoll? b) Können die Lebensverlängerungs- und Verkürzungsmittel den Risiko- bzw. Schutzfaktorengruppen nach Hurrelmann et al. zugeordnet werden? c) Wie sind Hufelands Ausführungen zu Schlaf und körperlicher Bewegung aus der heutigen wissenschaftlichen Perspektive zu bewerten?
