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Diana Maria Gasper

    Die Rückwirkung von unrechts- und schuldmindernden Umständen auf Mordmerkmale.
    • Was unterscheidet einen Mord von einem Totschlag? Sollten unrechts- und/oder schuldmindernde Gesichtspunkte relevant sein, auch wenn sie nicht als Rechtfertigungs-, Entschuldigungs- oder Schuldausschließungsgrund gelten? Die vorliegende Arbeit widmet sich diesen zentralen Fragen. Sie zielt darauf ab, die Aspekte des Mordtatbestands zu beleuchten und Lösungen zu finden, die rechtsdogmatisch legitim sind. Die Untersuchung schlägt einen Ansatz vor, der eine einheitliche Behandlung der tätergünstigen Umstände ermöglicht. Bei einem Zusammentreffen mit einem Mordmerkmal kann dessen Unrechts- und/oder Schuldgehalt zugunsten einer Totschlagsstrafbarkeit als kompensiert gelten. Das Inhaltsverzeichnis umfasst: 1. Einleitung: Einführung in die Problematik und Zielsetzung 2. Stand der Diskussion: Auswahl relevanter Problemkreise, das Wesen der Mordmerkmale und Konturierungsansätze 3. Rückwirkung unrechts- und schuldmindernder Umstände auf Mordmerkmale: Relevanz und Konturierungsmöglichkeiten 4. Sachliche Auswirkungen: Berücksichtigung unrechts- und schuldmindernder Umstände und deren Folgen 5. Reformbemühungen: Frühere und aktuelle Ansätze 6. Resümee sowie Literatur- und Stichwortverzeichnis. Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse und Perspektive auf die komplexen Zusammenhänge im Bereich der Tötungsdelikte.

      Die Rückwirkung von unrechts- und schuldmindernden Umständen auf Mordmerkmale.