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Anabel Recker

    Maßgebendsein
    Mittelniederdeutsche Sprache und Literatur
    • 2025

      Mittelniederdeutsche Sprache und Literatur

      Eine Einführung

      • 300 pages
      • 11 hours of reading

      Die erste Einführung in die mittelniederdeutsche Sprache und Literatur fördert eine umfassende Lektürekompetenz durch die Verknüpfung von literarhistorischer Darstellung und sprachlicher Beschreibung. Besonderheiten der Konzeption sind die gleichzeitige Betrachtung von Sprache und Literatur, die Orientierung an der Überlieferung sowie die Integration ausgewählter Texte mit Übungen in die Kapitel. Die mittelniederdeutsche Sprache wird synchron auf verschiedenen grammatischen Ebenen beschrieben, wobei diachrone Aspekte ergänzend zur Textverständnis herangezogen werden. Sprachliche Variation wird als wesentliches Merkmal historischer Sprachstufen behandelt, um das Verständnis und die Übersetzung der Quellen zu erleichtern. Die Sprachlehre berücksichtigt aktuelle Forschungsergebnisse und Daten des "Referenzkorpus Mittelniederdeutsch/Niederrheinisch (1200-1650)". Die literaturgeschichtliche Darstellung zeigt die Vielfalt der mittelniederdeutschen Textkultur, indem sie sowohl kanonische als auch weniger beachtete Texte und Textgruppen einbezieht. Die zeitliche und räumliche Breite des Mittelniederdeutschen wird sichtbar gemacht. Um die LeserInnen zur eigenständigen Bearbeitung mittelniederdeutscher Texte zu befähigen, werden Primärtexte umfassend eingebunden. Anhand dieser Texte werden literaturgeschichtliche Informationen und grammatische Merkmale vermittelt. Ergänzend werden zentrale Arbeitsmethoden wie die Nutzung von Wörterbüche

      Mittelniederdeutsche Sprache und Literatur
    • 2021

      Maßgebendsein

      Texte und Studien zur Poetologie des frühen Meistergesangs

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Explizite Regelpoetiken entwickeln sich im Meistergesang erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Im frühen anonymen Meistergesang des 14. und 15. Jahrhunderts finden sich poetologische Reflexionen ausschließlich in den sangbaren Texten. Die Studie ediert und analysiert Bare, die das Dichten thematisieren und aus denen sich sprachliche, metaphorische und gattungstypologische Merkmale einer Poetologie ableiten. Für diesen frühen Meistergesang sind explizite volkssprachige Poetiken nicht nachweisbar. Während die späteren, institutionell organisierten Meistersinger mit Tabulaturen eine normative Textgattung entwickeln, muss die Poetologie des frühen Meistergesangs aus der Dichtung selbst erschlossen werden. Die Zuschreibung des Maßgebendseins für poetologische Gedichte negiert die Vorstellung einer abstrakten Norm, die im Gedicht versifiziert oder herausdestilliert wird. Stattdessen tritt das Gedicht selbst in den Vordergrund. Die Studie untersucht Bare, die zwischen ca. 1350 und 1520 entstanden sind und Reflexionsformen wie dichterische Fachsprache, das Bild des Dichters als Handwerkers, Reimkunstwerke oder festgelegte Liedtypen verwenden. So wird der frühe Meistergesang durch adäquate Editionen zugänglicher, besser verständlich und als Teil der meistersingerischen Tradition mit eigenständigem poetologischen Profil gekennzeichnet. Die Arbeit zeigt sprachliche, metaphorische und gattungstypologische Merkmale einer Poetologie des früh

      Maßgebendsein