Astrid Lindgrens "Die Kinder aus Bullerbü". Ein Werk, das im Zuge von Nostalgie, Eskapismus und Weltschmerz geboren ist?
Eine historisch-biografische Analyse der Astrid Lindgren
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In dieser Studienarbeit wird Astrid Lindgrens Kindheit untersucht, wobei Nostalgie, Eskapismus und Weltschmerz zentrale Themen sind. Die Analyse basiert auf einer historisch-biografischen Perspektive und bezieht Lindgrens Werk "Die Kinder aus Bullerbü" mit ein, da sie mit diesen Geschichten eng verbunden scheint. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Bullerbü-Geschichten nostalgische und/oder eskapistische Elemente enthalten und ob sie als Grundlage für diese Phänomene dienen. Die Erzählungen vermitteln das Bild eines paradiesischen Lebens in Bullerbü, umgeben von schöner Natur, Freiheit, Spiel und Spaß. Es wird oft behauptet, Lindgren habe eine Kindheit erlebt, von der viele träumen. Doch war das wirklich so? Oder versuchte die Autorin, ein bestimmtes Bild in der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten und verdrängte dabei eigene Erfahrungen? Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass Lindgren in ihrem Leben einige Brüche erlebte. Könnte es sein, dass diese Zäsuren zu einem idealisierten Bild ihrer Kindheit führten? Die Arbeit zielt darauf ab, diese Fragen zu hinterfragen und mehr über Lindgrens Biografie sowie die Zeit, in der sie aufwuchs, zu erfahren.
