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Taylan Akkas

    Roy Lichtenstein. Die Transformation von Kitsch zu Kunst
    • 2018

      Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,6, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter (Studium Generale), Veranstaltung: Kitsch...oder Kunst?!, Sprache: Deutsch. Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem amerikanischen Künstler Roy Lichtenstein, der die Pop-Art maßgeblich prägt. Zunächst wird Lichtensteins Leben und künstlerische Laufbahn beleuchtet, gefolgt von der Analyse seiner Aneignung des Punktrasters zur Transformation bildnerischer Vorlagen. In den folgenden Kapiteln werden wesentliche Bezugsquellen, die der Künstler nutzt, anhand ausgewählter Werke erläutert. Dabei wird untersucht, wie Lichtenstein die banale amerikanische Alltagsmythologie kritisch reflektiert und gleichzeitig Techniken bedeutender Künstler der modernen Kunst in seinen Schaffensprozess integriert, um deren Popularität zu steigern, die durch massenhafte Reproduktionen entsteht. Besonders im Fokus stehen kitschige Illustrationen, die Klischees der Fünfziger und Sechziger Jahre repräsentieren, sowie der Einfluss von Reproduktionen bedeutender Künstler. Lichtenstein etabliert in den frühen 60er Jahren einen Malstil, der sowohl auf triviale Alltagsmotive als auch auf die Gestaltungsprinzipien massenproduzierter Konsumgüter und Comics eingeht. Durch die Befreiung seiner Motive aus ihrem ursprünglichen Kontext erzeugt er eine neue, dem Betrachter anonyme Wirkung.

      Roy Lichtenstein. Die Transformation von Kitsch zu Kunst