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Jörg Tetzner

    Ohne es
    • Ohne es

      Nachdem wir das Geld abgeschafft haben

      • 140 pages
      • 5 hours of reading

      Die Abschaffung des Geldes bedeutet nicht, dass Produktion und Verteilung nicht mehr geregelt werden. Geld hat für viele Menschen schädliche Folgen, und die einzige Hürde für eine Neuregelung ist unsere Entscheidungskraft. Was kann Geld, was Menschen nicht können? Nichts! Geld produziert, transportiert oder kommuniziert nichts und kann sich nicht einmal selbst zählen. Es hat keine eigenen Wünsche, geschweige denn gute Absichten. Menschen nutzen Geld wie Krücken, die sie wegwerfen könnten, und verleihen ihm magische Eigenschaften. Geld beeinflusst unser alltägliches Leben und Denken in einem Ausmaß, das oft nicht hinterfragt wird. Ob beim Kauf von Brötchen oder Büchern, Geld ist stets präsent, und viele Handlungen werden durch den Gedanken an Geld motiviert. Krisen und Not hängen eng mit Geld zusammen, doch eine öffentliche Debatte über die Lebensorganisation durch Geld fehlt weitgehend. Wenn jemand die Abschaffung des Geldes vorschlägt, kennt jeder die Argumente dagegen. Aber haben die Verteidiger des Geldes auch die Argumente für ein geldfreies Leben geprüft? Dieses Buch untersucht, warum ein Leben ohne Geld lebensförderlich sein kann, unter welchen Bedingungen dies möglich ist und was danach geschehen muss. Es geht nicht um Tauschhandel oder ein Leben in Isolation, sondern um die Beendigung der sozial zerstörerischen Wirkung des Geldes.

      Ohne es