Die Psychologie der Macht
Wie sie uns und das Zusammenleben prägt. Psychologische Prozesse hinter Machtdynamiken in Organisationen und Gesellschaft verstehen und positive Machtstrukturen etablieren
- 256 pages
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Immer mehr Menschen sind bereit, Macht in die Hände weniger zu legen, besonders in Krisenzeiten. Die Sehnsucht nach starken Führungspersönlichkeiten ist groß, doch Macht kann euphorisierend wirken und Suchtpotenzial auslösen, was dazu führt, dass sie ungern abgegeben wird. Gleichzeitig kann Macht Menschen impulsiver, weniger empathisch und korrupter machen. Carsten C. Schermuly glaubt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Macht möglich ist, wenn wir ihre psychologischen Mechanismen verstehen. Sein Buch ist ein Appell, im Alltag und in Organisationen sensibler mit Macht umzugehen. Er erläutert, wie Macht auf verschiedenen Ebenen wirkt und welche psychologischen Effekte sie hat. Wichtige Fragen werden behandelt: Welche Ressourcen machen Menschen mächtig? Was geschieht im Körper bei Machtgewinn oder -verlust? Wie beeinflusst Macht unsere Wahrnehmung und unser Verhalten? Zudem wird erörtert, wie Machtstrukturen verteilt und die Mächtigen besser ausgewählt werden können. Das Buch zeigt nicht, wie man schnell an Macht gelangt, sondern wie man sich auf Machtpositionen vorbereitet und verantwortungsvoll damit umgeht. Schermuly bietet Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung, um uns zu sensibilisieren und Verantwortung für einen positiven Umgang mit Macht zu übernehmen.

