Das Gesandtschaftszeremoniell des brandenburgisch-preußischen Hofes um 1700
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Die Studie analysiert das brandenburgisch-preußische Gesandtschaftszeremoniell um 1700 und beleuchtet Entwicklungen sowie Kontinuitäten und den Einfluss einzelner Personen. Die Hohenzollern fungierten als Vertreter der vorherrschenden zeremoniellen Strömungen. Es werden wiederkehrende Muster und Mechanismen des Zeremoniells dargestellt, die aufzeigen, wie verschiedene Elemente interagierten und welche Aspekte zu Diskussionen führten. Der Untersuchungszeitraum von 1648 bis 1740 umfasst die Regentschaft dreier Hohenzollern und beleuchtet die Entwicklung des Gesandtschaftszeremoniells über einen längeren Zeitraum. Die Abläufe am Berliner Hof erscheinen exemplarisch für die damaligen Zeremonien. Die Hohenzollern repräsentieren die allgemeinen zeremoniellen Konjunkturen, und die Arbeit untersucht, wie Forderungen, Vergleiche mit anderen Mächten und die Darstellung von Abhängigkeiten miteinander verknüpft sind. Es wird analysiert, welche Elemente sich gegenseitig bedingten, wie sie zusammenwirkten und welche Bestandteile häufig zu Diskussionen führten. Die Gliederung umfasst eine Einleitung, Grundlagen, grundlegende Problematiken, Elemente des Gesandtschaftszeremoniells sowie ein Resümee und ein Literaturverzeichnis.
