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Geray Garayli

    Der Berg-Karabach-Konflikt von 1988 bis 2010. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Aserbaidschan, Armenien und Russland?
    • Die Arbeit untersucht den langjährigen Konflikt zwischen Aserbaidschanern und Armeniern um die Region Berg-Karabach, der ein bedeutendes sicherheitspolitisches Problem im Kaukasus darstellt und die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder hemmt. Sie analysiert die Ursachen des Konflikts, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufbrach und zu ethnischen Säuberungen führte, bei denen die Bevölkerung des jeweils anderen Landes vertrieben wurde. Zudem wird die aktuelle Situation im Berg-Karabach-Konflikt betrachtet, da die Frustration über die ungelöste Lage immer wieder zu Gefechten zwischen den Armeen führt. Die Arbeit beleuchtet die Chancen auf Frieden in der Region und stellt fest, dass es auf den jahrzehntelangen Konflikt keine einfachen Antworten gibt. Der geschichtliche Hintergrund und die gegenwärtige Lage werden eingehend untersucht. Anhand des Theoriemodells von Esser wird der Konflikt näher beschrieben. Die zentrale Frage ist, ob eine Lösung des Konflikts wünschenswert ist und welche Vor- und Nachteile sich für Aserbaidschan, Armenien und Russland ergeben. Trotz der mehr als 25 Jahre seit dem Waffenstillstand von 1994 wurden unschuldige Menschen nicht vor Tod und Leid geschützt. Es ist dringend notwendig, dass die internationale Gemeinschaft sich der Berg-Karabach-Krise wieder zuwendet, bevor es zu spät ist.

      Der Berg-Karabach-Konflikt von 1988 bis 2010. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Aserbaidschan, Armenien und Russland?