Das Bild Schwarzafrikas in der überregionalen deutschen Presse zwischen 2000 und 2005
Eine empirische Untersuchung am Beispiel der FAZ und der Süddeutschen Zeitung
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,1, Universität Siegen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen zur Darstellung Afrikas in den Medien hat gezeigt, dass die Berichterstattung stereotyp, einseitig und der Kontinent unterrepräsentiert ist. Themen wie Krieg, Krankheit und Katastrophen dominieren die Medienbeiträge zur Überrubrik Schwarzafrika, während positiv konnotierte Stereotype wie wirtschaftliches Wachstum, Wohlstand, Demokratie und Frieden weniger Beachtung finden. Die bisherigen Studien belegen, dass die Probleme der Auslandsberichterstattung über Afrika in der Bundesrepublik Deutschland nicht primär in rassistischer Terminologie liegen, sondern in der Themenauswahl der Medien. Der Zeitraum von den 70er Jahren bis zur Jahrtausendwende ist geprägt von Negativberichten. Für die letzten Jahre seit Beginn des neuen Millenniums fehlen jedoch adäquate Ergebnisse. Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die Gültigkeit der bisherigen Ergebnisse für das neue Jahrtausend zu überprüfen, die Darstellungen einzelner Länder zu vergleichen und eine kategorische Unterteilung vorzunehmen.
