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Arian V. Nadjm

    »Schiedsrichterliche Führung«.
    • 2022

      »Schiedsrichterliche Führung«.

      Autoritär-korporative Staatsrechtslehre nach Heinrich Herrfahrdt.

      • 327 pages
      • 12 hours of reading

      Diese Arbeit untersucht eine bislang kaum erforschte Spielart antiegalitärer, anti-westlicher und autoritärer Staatslehre. Die von Heinrich W. Herrfahrdt geprägte „Schiedsrichterliche Führung“ zielt darauf ab, den liberalen Verfassungsstaat durch geringfügige Eingriffe in die staatlichen Institutionen in einen autoritär geführten Korporativstaat zu transformieren. Sie bietet nicht nur detaillierte Anleitungen zum Staatsumbau, sondern auch wertvolle Reflexionsmaterialien für die Verfassungsrechtslehre. Herrfahrdt, der über umfangreiche internationale Vergleiche verfügte, legte besonderen Fokus auf Japan und China. Der liberalen Verfassungsstaat steht weltweit unter Druck, wobei die vorgebrachten Kritikpunkte oft nicht neu sind. Bereits nach dem Untergang des Kaiserreichs fand in Deutschland ein intensiver Diskurs über die Demokratie statt. Die Krisen des frühen 20. Jahrhunderts lieferten ständig Anlass zu Auseinandersetzungen über das Wesen und die Organisation des Staates. Die Arbeit beleuchtet Herrfahrdts Leben, seine Entwicklung im Staatsdienst, seine Professorenzeit sowie seine Werke in verschiedenen politischen Kontexten, darunter die Weimarer Republik und die NS-Zeit. Abschließend werden die Opposition und die Relevanz seiner Ideen in der heutigen Zeit betrachtet.

      »Schiedsrichterliche Führung«.