Dieses seit vielen Jahren eingeführte Lehr- und Fachbuch vermittelt das notwendige Wissen über den Einsatz der Elektro- und Steuerungstechnik in der Kälteanlagentechnik - von den allgemeinen Grundlagen bis zur konkreten Anwendung.Um den Einsatz und die Funktion von elektrischen bzw. elektronischen Komponenten beurteilen zu können, werden im ersten Teil dieses Buchs die Grundlagen der Elektrotechnik, bezogen auf die Anwendung im Kälteanlagenbau, dargestellt. Es orientiert sich dabei an den bestehenden Rahmenlehrplänen für die Aus- und Weiterbildung im Kälteanlagenbau. Anhand von Praxisbeispielen wird die Anwendung des Grundlagenwissens verdeutlicht.Der zweite Teil des Werks beschäftigt sich mit der Steuerungstechnik im Kälteanlagenbau. Insbesondere wird die Fähigkeit vermittelt, Steuerungen für Kälteanlagen zu entwickeln und diese auch normgerecht darzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Lesen und Beurteilen von kältetechnischen Steuerungen: Ausgehend von Grundschaltungen wird der Leser in die Lage versetzt, Steuerungen mit komplexeren Randbedingungen projektieren, lesen und beurteilen zu können.In dieser 9., überarbeiteten und erweiterten Auflage wurden technische Zusammenhänge und Normen bzw. Vorschriften der aktuellen Entwicklung angepasst und auf den neuesten Stand gebracht. Sie wurde um ein Kapitel zum Potenzialausgleich erweitert.
Dietmar Schittenhelm Book order (chronological)


Kontexte und Kulturen des Erinnerns
- 289 pages
- 11 hours of reading
Der Band nimmt die gedächtnistheoretischen Arbeiten Maurice Halbwachs' zum Ausgangspunkt einer interdisziplinären Inspektion. Er enthält Fallstudien, empirische Felder und theoretische Reflexionen verschiedener Disziplinen, die Halbwachs' Ansatz weiterführen. Übergreifend leitet die Beiträge die Frage, inwiefern sich die Rede vom kollektiven Gedächtnis methodologisch und begrifflich explizieren lässt. Halbwachs ging zum einen von der These aus, dass soziale Einflüsse den Rahmen invidivuellen Erinnerns bilden. Zum anderen legen seine Arbeiten nahe, dass auch Kollektive, Gruppen und Gesellschaften ein Gedächtnis besitzen. Bei der Behandlung dieser Fragen kristallisiert sich heraus, wie soziale und politische Instanzen die kollektiv geteilten Anziehungs- und Fixpunkte des Erinnerns regulieren. Der Sammelband präsentiert neben Überblicken zweier Sozialpsychologen Beiträge aus der Forschung von Philosophen, Historikern, Politologen, Literaturwissenschaften und Psychologen. Die Beiträge zeigen sowohl die Fruchtbarkeit des Konzepts des kollektiven Gedächtnisses als auch überraschende Anschlussstellen für den interdisziplinären Austausch. Die Beiträge gehen auf ein Symposium im Januar 2000 am deutsch-französischen »Centre Marc Bloch« in Berlin zurück.