Die staatlich anerkannten Feiertage.
Eine Untersuchung zur Verfassungsmäßigkeit von Änderungen des gesetzlichen Feiertagsbestands.
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Die Untersuchung analysiert die bundes- und landesverfassungsrechtlichen Vorgaben zur Einführung oder Abschaffung staatlich anerkannter Feiertage. Im Kontext des Neutralitätsgebots des säkularen Staates wird die gesellschaftliche Relevanz von Feiertagen betrachtet. Ein Blick in das Religionsvertragsrecht ergänzt die Ergebnisse. Die freiheitliche Verfassungsordnung des Grundgesetzes hat ihre Wurzeln im christlichen Gedankengut, was sich in der Garantie der Sonn- und Feiertage gemäß Art. 140 GG i.V.m. Art. 139 WRV widerspiegelt. Dennoch muss das staatliche Verfassungsrecht als religiös-weltanschaulich neutral verstanden werden, was auch für die Feiertagsgarantie gilt. Diese Neutralität ist entscheidend für die gesetzgeberische Gestaltung von Feiertagen, da der Gesetzgeber bei deren Einführung und Abschaffung nur begrenzte Spielräume hat. Die Untersuchung beleuchtet die einfachgesetzlichen und bundesverfassungsrechtlichen Grundlagen sowie die Gewährleistungen des Landesverfassungsrechts und geht auf komplexe Fragen des Religionsvertragsrechts ein. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Einleitung, Problemstellung und Methode, Begriffsbestimmung, Feiertagskategorien, Vorgaben für Änderungen des gesetzlichen Feiertagsbestands und den Vertraglichen Sonn- und Feiertagsschutz, gefolgt von Ergebnissen und einem Gesamtfazit.
