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Anton Voigt

    Mythos Schönheit
    Alfred Cortot
    • Alfred Cortot

      Tastenpoet - Lehrer - Kulturakteur

      • 285 pages
      • 10 hours of reading

      Alfred Cortot (1877-1962), von Bewunderern als "Poet am Klavier" gefeiert und von anderen als "Kollaborateur" der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg kritisiert, war ein legendärer Pianist, dessen Spiel bis heute fasziniert. Er arbeitete mit Größen wie Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler zusammen, unterrichtete bedeutende Pianisten wie Clara Haskil und Dinu Lipatti und war Mitbegründer der École Normale de Musique in Paris. Cortots Spiel war impulsiv und frei, basierte jedoch auf einem fundierten Interpretationskonzept. Er blieb seinen künstlerischen Überzeugungen treu und zeigte auch in seinen kulturpolitischen Anliegen große Entschlossenheit. Die Biografie beleuchtet sein Leben, seine Karriere und seinen Einfluss, ergänzt durch Zitate, Rezensionen und Augenzeugenberichte. Eine kritische Betrachtung seines Engagements während der "Finsteren Jahre 1940-1944" bietet eine Grundlage für eine neutrale Einschätzung seiner Rolle im Vichy-Regime. Eine Repertoireliste und Diskografie runden das Bild dieses faszinierenden Künstlers ab. Die Reihe "SOLO - Porträts und Profile" stellt Künstler der klassischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vor, wobei Biografie, Karriere und individuelle Musiziermerkmale im Fokus stehen. Die Autorinnen und Autoren sind Fachleute aus Forschung und Praxis, die fundierte Darstellungen bieten.

      Alfred Cortot
    • Mythos Schönheit

      Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      Schönheit ist verführerisch. Schönheit ist Macht. Wahre Schönheit ist ein Mythos: Bereits in der homerischen Ilias wetteiferten Athene, Aphrodite und Hera darum, wer die Schönste sei. Doch das berühmte Urteil des Paris fiel fragwürdig aus, der Juror erwies sich schon in dieser frühen Castingshow als bestechlich. Was schön ist, ist epochen- und kulturübergreifend nicht nur eine Geschmacksfrage. Wissenschaftler, Künstler, Literaten und Musiker suchen etwa in der Natur oder Harmonielehre nach den vermeintlich objektiven Kriterien für Schönheit. Demgegenüber bringt die subjektive Empfindung des Schönen eigene Ideale hervor – von der Maria Aegyptiaca bis zu den Wundern der plastischen Chirurgie. All diese Facetten bilden jenen Mythos Schönheit, den dieser Band anhand ausgewählter Werke aus den natur-, kultur- und kunstwissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz auffächert.00Exhibition: Schlossmuseum Linz, Austria (06.05.–08.11.2015).

      Mythos Schönheit