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Lisa Lorenzen

    Unterbringung und ärztliche Behandlung gegen den Willen des Betroffenen ein Rechtsvergleich der Normen des Zivilrechts in Deutschland und der Schweiz
    • Ärztliche Zwangsmaßnahmen stehen im Spannungsverhältnis zwischen dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten und der staatlichen Fürsorgepflicht. Die Autorin beleuchtet die Änderungen des Gesetzgebers in Deutschland nach wegweisenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und vergleicht die Normen des Zivilrechts in der Schweiz, um den Optimierungsbedarf der deutschen Regelung herauszuarbeiten. Der erste Teil behandelt die Rechtslage in Deutschland, einschließlich der verschiedenen Formen der Unterbringung und der Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen. Es werden auch ärztliche Zwangsmaßnahmen, Fallbeispiele und die Gesetzeslage vor 2012 betrachtet, sowie die Auswirkungen der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des BGH. Im zweiten Teil wird die Rechtslage in der Schweiz analysiert, einschließlich der Begriffe der Zwangsmaßnahmen und des neuen Erwachsenenschutzrechts. Die Voraussetzungen für medizinische Zwangsmaßnahmen werden detailliert behandelt, ebenso wie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Verfahrensvoraussetzungen. Der dritte Teil vergleicht die Rechtslagen in Deutschland und der Schweiz, einschließlich der stationären Versorgung, der Begriffe der Einwilligungs- und Urteilsfähigkeit sowie der relevanten Akteure im Betreuungsprozess. Abschließend werden die Zwangsbehandlungen in beiden Ländern verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

      Unterbringung und ärztliche Behandlung gegen den Willen des Betroffenen ein Rechtsvergleich der Normen des Zivilrechts in Deutschland und der Schweiz