Die Arbeit untersucht Anwendungsprobleme der EU-Güterrechtsverordnungen, die aus Inkohärenzen im europäischen Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht resultieren. Es bestehen Abgrenzungsprobleme zu nationalen Vorschriften sowie zu anderen Unionsrechtsakten im Familien- und Erbrecht. Im Fokus steht die Rechtssicherheit internationaler Paare in der EU, deren Zahl stetig steigt. Die Forschung zielt darauf ab, die EU-Vision eines "Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" zu unterstützen, in dem Bürger ohne rechtliche Hindernisse und Diskriminierung agieren können. Anhand zahlreicher Beispiele wird die Bedeutung einer kohärenten Integration der Europäischen Güterrechtsverordnungen in das kollisions- und zivilverfahrensrechtliche System der Union verdeutlicht. Zudem werden bestehende Inkohärenzen zwischen den in kurzer Zeit verabschiedeten Verordnungen im Familien- und Erbrecht analysiert. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die methodologische Grundlagen, den Anwendungsbereich der EU-Verordnungen, die Analyse des internationalen Privatrechts, innere Widerspruchsfreiheit, Abgrenzungsprobleme zu nationalen Vorschriften und die Kohärenz mit anderen europäischen Rechtsakten behandeln. Abschließend werden Ergebnisse zusammengefasst und durch Anhänge ergänzt, die rechtliche Akte und deren Akzeptanz im europäischen Familienrecht darstellen sowie einen Überblick über nationale Güterstands- und Erbrechtsmodelle
Christine Splietorp Books
