Jedes Jahr zum Pessachfest schrieb Anna Ornstein eine Geschichte über ihre Erlebnisse während des Holocausts. Darin schilderte sie jeweils einen kleinen Ausschnitt aus ihren Lagererfahrungen. Für dieses Buch wurden 25 Pessachgeschichten chronologisch geordnet und zeichnen so ein zusammenhängendes, repräsentatives Bild ihrer Erlebnisse während des 2. Weltkrieges. Kristian Ruch Der Maler Stewart Goldman begleitet Ornsteins Texte mit 13 Radierungen, in denen er auf Farbe und große Formate verzichtet. Seine Auseinandersetzung mit dem Holocaust hat er fortgeführt, weitere Arbeiten dazu bereits in München und Wiesbaden ausgestellt.
Stewart Goldman Books


Versklavung und Befreiung
Jüdische Schicksale aus Ungarn als zeitgemässe Pessachgeschichten
- 118 pages
- 5 hours of reading
Das Buch ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen einer Psychoanalytikerin, die zugleich eine Überlebende der Shoah ist, und einem Maler, der für dieses Projekt auf Farbe und große Formate verzichtete. Seine Auseinandersetzung mit dem Holocaust hat er fortgeführt, weitere Arbeiten dazu bereits in München und Wiesbaden ausgestellt. Prof. Ornstein wurde als Anna Brünn in Ungarn geboren, von dort mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert. Nur sie und ihre Mutter haben überlebt, ihr Vater und die beiden Brüder wurden ermordet. Von 1947-1952 studierte sie in Heidelberg Medizin und ging dann mit ihrem Mann Paul Ornstein nach USA, wo sie als Kinderpsychiaterin arbeitete. Beide waren lange Jahre Professoren in Cincinnati, Ohio. Sie leben jetzt in Brookline, Mass., und unterrichten an der Harvard University. Zu Seminaren kommen sie regelmäßig nach Deutschland. Die Texte schrieb Anna Ornstein in über 25 Jahren jeweils zum Seder für ihre Kinder und Enkel.