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Ernst-Gerhard Güse

    Die Tunisreise 1914
    Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
    Otto Modersohn
    Victor Hugo - Visionen eines Schriftstellers
    Auguste Rodin, Zeichnungen und Aquarelle
    • Die Tunisreise 1914

      • 336 pages
      • 12 hours of reading

      Die Tunisreise ist sicher eines der beliebtesten Kapitel der Kunstgeschichte. Als Paul Klee mit den Malerfreunden August Macke und Louis Moilliet im April 1914 nach Tunesien aufbricht, erwartet ihn eine Fülle von Eindrücken: Tunis, St. Germain, Hammamet, Kairouan; die Menschen, Architektur und Szenerie des Landes inspirieren die drei Künstler zu einer Vielzahl von Aquarellen und Zeichnungen. Sie lösen sich vom anekdotenhaften Orientalismus des 19. Jahrhunderts, abstrahieren ihre Motive, wandeln sie in ornamentale Formen und kristalline Strukturen. Ihre überraschenden Bildfindungen stellen einen Gipfelpunkt der frühen Moderne dar. Paul Klee geht am weitesten. Ihm wird die Farbe zum wichtigsten Gestaltungsmittel, er löst den Bildgegenstand in Farbflächen auf, das Bildgefüge wird zum Raster, das er mit Arabesken und Chiffren überzieht. Die profunde Publikation knüpft an die Tradition unserer äußerst erfolgreichen Veröffentlichung zur Tunisreise von 1982 an, einem Meilenstein der Verlagsgeschichte. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3763-0, französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3761-6) Ausstellung: Zentrum Paul Klee, Bern 15.3.–22.6.2014

      Die Tunisreise 19142014
    • In seinen dunklen, visionären Zeichnungen und Aquarellen suchte Victor Hugo (1802–1885) Antworten auf politische Entwicklungen und gesellschaftliche Umbrüche seiner Epoche. Er tropfte oder blies die Tinte übers Papier, benutzte Abklatsch- und Wischtechniken oder bezog den Abdruck seiner tintenverklecksten Finger in den Bildaufbau mit ein. Die so entstandenen Grafiken sind von erstaunlicher Modernität und wurden von den Surrealisten als Vorläufer ihrer eigenen Ästhetik gefeiert. Daneben schuf Hugo auf seinen Reisen, etwa entlang des Rheins, auch viele traditionelle Veduten, in den Jahren seines Exils auf Jersey und Guernsey zahlreiche romantische Meeresbilder, später auch Karikaturen, in denen der zeitweilige Abgeordnete der Nationalversammlung mit spitzer Feder die Schwächen seiner Modelle festhielt. Der Band präsentiert ausgewählte Blätter, verknüpft diese mit Hugos schriftstellerischem Werk und beleuchtet seine Rezeption durch Goethe. Ein weiterer Essay widmet sich erstmals gesondert Arnulf Rainers Übermalungen von Victor Hugos Zeichnungen. Ausstellung: Klassik Stiftung Weimar, Schiller-Museum 16.5.–27.7.2008

      Victor Hugo - Visionen eines Schriftstellers2008