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Jean Améry

    October 31, 1912 – October 17, 1978

    Jean Améry's essays are profoundly shaped by his experiences during World War II. Having been a philosophy and literature student, his participation in the resistance against Nazi occupation led to his torture and imprisonment in concentration camps. His work critically examines the atrocities of the Third Reich, particularly the pervasive nature of torture. Améry's writing is distinguished by its intense introspection into the limits of human experience and memory.

    Jean Améry
    Der neue Antisemitismus
    Jenseits von Schuld und Sühne
    Bücher aus der Jugend unseres Jahrhunderts
    Werke - 7: Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte
    At the Mind's Limits
    Essays on Antisemitism, Anti-Zionism, and the Left
    • -This is a collection of essays by world-famous author, Jean Amery, translated into English for the first time. -Although written prior to his death in 1978, their insights are as comptemporary and fresh as ever given the current political climate. -Amery's works have been a mainstay of IUP's Holocaust list of decades. /

      Essays on Antisemitism, Anti-Zionism, and the Left
      4.5
    • Die von Améry zum Zeitgeschehen verfaßten Kommentare und Analysen sind wegen ihrer gedanklichen Schärfe und stilistischen Brillanz heute noch lesenswert – und die wichtigsten von ihnen hat Stephan Steiner für diesen Band neu gelesen und kommentiert. Sie greifen Fragen der deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte auf: die der Nachwirkungen der NS-Epoche, des Antisemitismus- Problems und der politischen Nachkriegsordnung. Améry hat über Gewalt, über die Anziehungskraft radikaler Bewegungen nachgedacht, über die heimatlose Linke, und früh schon taucht in seinen Analysen die Frage des politischen Terrorismus auf. Die stupende thematische Vielfalt der Publizistik Amérys macht diesen Band zu einem Kompendium der deutschen Nachkriegsgeschichte – und sie zeigt einen etwas anderen Améry: »Hier erscheint er als aktivistisch, den Puls der Zeit fühlend, nicht selten hoffnungsgeladen. Zwischen dem aus Auschwitz Befreiten und dem Toten von Salzburg liegen immerhin 30 Jahre, in denen gelebt, debattiert und auch gekämpft wurde« (Steiner). Radikaler Humanismus ist der Maßstab dieser aufregend aktuellen Texte.

      Werke - 7: Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte
      5.0
    • Die Essays, die unter dem Buchtitel Jenseits von Schuld und Sühne veröffentlicht wurden, erlauben ein Wort wie das von der Bewältigung der Vergangenheit, das sonst so leer klingt. In der unnachgiebigen und zugleich nervös aufmerksamen, an Jean Paul Sartre geschulten Reflexion Amérys wird Erfahrung des vergangenen Erleidens verwandelt in Lernstoff für zukünftiges Leben. Helmut Heißenbüttel

      Jenseits von Schuld und Sühne
      4.4
    • Der neue Antisemitismus

      Mit einem Vorwort von Irene Heidelberger-Leonard

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      »Das sowohl politische wie jüdische Opfer, das ich war und bin, kann nicht schweigen, wenn unter dem Banner des Anti-Zionismus der alte miserable Antisemitismus sich wieder hervorwagt.« Jean Améry »Ein Klassiker der Zukunft« Jürg Altwegg, FAZ »Man soll und darf die Vergangenheit nicht auf sich beruhen lassen, weil sie sonst auferstehen und zu neuer Gegenwärtigkeit werden könnte.« Jean Améry Jean Amérys Essays, die zwischen 1969 und 1976 geschrieben wurden, erschrecken geradezu durch ihre Aktualität. Sie lesen sich in ihrer Prägnanz, als wären sie für den heutigen Tag geschrieben. Ausgehend von seinem Judesein, das ihm von den Nürnberger Gesetzen aufgezwungen wurde, beschreibt Jean Améry seine existentielle Bindung an Israel, seine Solidarität ist jedoch nicht bedingungslos. Und doch ist für ihn Israel das Land, das allen entrechteten Juden der Welt den aufrechten Gang gelehrt hat. Hier spricht sein Schmerz, weil er, von jeher ein Linker, die Neue Linke, die Israel als kolonialistisch betrachtet, nicht mehr erreichen kann: Ihr selbstgerechter Antizionismus steht ihm als unausrottbarer Antisemitismus klar vor Augen.

      Der neue Antisemitismus
      5.0
    • Über das Altern

      • 148 pages
      • 6 hours of reading

      Améry will sich und seinen Lesern nichts vormachen, er erlebt und beobachtet das Altern als einen fortschreitenden Prozeß der Entfremdung. Früher oder später wird der alternde Mensch unzeitgemaß, er entfremdet sich der Gegenwart, und Améry fragt, ob man das einfach hinnehmen müsse. Seine Antwort: nein. Nach seiner Ansicht liegt die Würde des Alterns in Revolte und Resignation, im Kampt gegen die Entgremdung, trotz der Einsicht, daß man unterliegt. -- Jacket flap

      Über das Altern
      4.4
    • Unmeisterliche Wanderjahre

      • 147 pages
      • 6 hours of reading

      In insgesamt sechs Essays – mit den Koordinaten Frühe Weigerung, Die scheinbaren Scheinfragen, Debakel, Existenzsorgen, Expeditionen jenseits des Rheins und Strukturen überschrieben – führt Améry diese Selbstbefragung durch. Dabei greifen die Texte ineinander und fügen sich zu einer Auto- wie Zeitbiographie. Die Unmeisterlichen Wanderjahre sind auch der Teil der Gesamtausgabe der Werke von Jean Améry, die bei Klett-Cotta erschien.

      Unmeisterliche Wanderjahre
      4.2
    • Weiterleben - aber wie?

      • 317 pages
      • 12 hours of reading

      Versammelt werden in diesem Nachlassband Aufsätze, Reden und Radioessays aus Amérys letztem Lebensjahrzehnt. In zweijähriger KZ-Haft hatte er das Urvertrauen in das Menschliche und die Menschlichkeit der Menschen nahezu verloren und erhob aus einer bescheidenen Brüsseler Wohnung seine Stimme. Bei Klett-Cotta ist auch die Gesamtausgabe von Jean Améry erschienen.

      Weiterleben - aber wie?
      4.0