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Georg Simmerl

    Die Gründerkrise
    MERKUR September 2019
    • MERKUR September 2019

      • 104 pages
      • 4 hours of reading

      Burkhard Müller denkt sehr grundsätzlich über das Phänomen "Farbe" nach. Eine kleine Geschichte der Bewerbung hat Timo Luks verfasst. Hanna Engelmeier analysiert jüngste Diskussionen zur Frage des literarischen Kanons. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur einer Neusichtung.Nicht weniger als eine "Metaphysik des Diesseits" erkennt Burkhard Müller beim Nachdenken über die Farbe. Bernhard Dotzler sichtet mit dem Blick des Medienwissenschaftlers Bilder von der Mondlandung der Apollo 11 vor fünfzig Jahren. Eine kleine "Geschichte der Bewerbung" hat Timo Luks verfasst.Um die "Teenage Kicks" der Popmusik – von Bruce Springsteen bis Billie Eilish – geht es in Heide Volkenings Popkolumne. Eva Geulen befasst sich in ihrer Literaturkolumne mit narrativer Weltschöpfung, vor allem bei Lovecraft. Georg Simmerl unterzieht jüngere Merkur-Beiträge zum Thema Populismus und Liberalismus scharfer Kritik. Jens Wietschorke liest Reportagen, die der Neuen Rechten und ihren Vertretern auf den Grund zu gehen versuchen.Die Frage nach dem literarischen Kanon und jüngere Kanondiskussionen analysiert Hanna Engelmeier. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur mit dem Abstand von über dreißig Jahren einer Neusichtung. In seiner Schlusskolumne fragt und antwortet sich Robin Detje durch einen Fragebogen zur Lage der Dinge.

      MERKUR September 2019
    • Die Gründerkrise

      Liberalismus und deutscher Nationalstaat (1873–1879)

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Als 1873 die Börsen Wiens, New Yorks und Berlins zusammenbrechen, gelangt das erste liberale Zeitalter in der industriellen Welt an seinen Wendepunkt. Es ist der Auftakt einer langen Finanz- und Wirtschaftskrise mit gravierenden Folgen im Deutschen Kaiserreich: Die bürgerliche Angst vor der erstarkenden Arbeiterbewegung wächst, Rufe nach einer interventionistischen Wirtschaftspolitik werden laut – und der moderne Antisemitismus kommt auf. Georg Simmerl erzählt die »Gründerkrise« als Diskursgeschichte der originären Krise des Liberalismus im deutschen Nationalstaat und zeigt, wie es zur Geburt der deutschen Wirtschaftsnation kam. Dadurch wirft seine Darstellung der damaligen Debattendynamik auch ein mal gleißendes, mal düsteres Licht auf die Bundesrepublik der Gegenwart und gibt eine erkenntnisträchtige Antwort auf die Frage, was der Liberalismus sein könnte: nicht nur ein politisches Lager oder Ideenreservoir, sondern ein Problemzusammenhang, der sich aus unzähligen Praktiken des Regierens und der Kritik immer wieder neu formiert, wenn öffentlich über Krisenphänomene des Kapitalismus gestritten wird.

      Die Gründerkrise