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Wilhelm Genazino

    January 22, 1943 – December 12, 2018

    Wilhelm Genazino was a German journalist and author whose work delves into the peculiarities of everyday life. He masterfully captured the absurdities of modern existence with a light touch and an ironic distance. Genazino's writing is characterized by its keen insight into the human psyche and social commentary. His distinctive narrative style offers a unique perspective on contemporary life.

    Wilhelm Genazino
    Der Traum des Beobachters
    Karnickel und Fliederbüsche, violett
    Istanbul
    Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
    Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
    Das Buch der Bücher von Peter Altenberg. Band 1-3.
    • Eine gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung An seinem Grab versammelte sich vor 90 Jahren das Wien des Fin de Si?e: Egon Friedell, Arnold Schönberg, Adolf Loos, Karl Kraus und hunderte andere Freunde und Bewunderer nahmen Abschied von Peter Altenberg (1859-1919). In diesem tragischen Genie hatte die Wiener Kaffeehausszene ihren Chronisten gefunden: Altenberg hielt fest, was der Tag ihm zutrug - in Prosaskizzen mit Blitzlichtwirkung, Texten, die gegen Ende seines von Alkohol- und Drogenkonsum beschädigten Boh?lebens in Gedankensplitter zerfielen, denen das Wort kaum mehr nachkam. Peter Altenbergs Werk ist heute nur noch in wenigen schmalen Auswahlausgaben greifbar. Mit dieser Edition erscheint zu seinem 150. Geburtstag am 9. März die umfangreichste Werkausgabe, die es je gab: Anhand von Arbeitsexemplaren ist hier die dreibändige Auswahl rekonstruiert, die ursprünglich Altenbergs Freund und Bewunderer Karl Kraus geplant hatte

      Das Buch der Bücher von Peter Altenberg. Band 1-3.
      5.0
    • Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

      Roman

      • 175 pages
      • 7 hours of reading

      Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der „Ehefrau“ nicht von Anfang an die „Ehemalige“, das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert. Vielleicht muss der Mann die Probe aufs Exempel machen mit allen Frauen, die er im Leben kannte, und die Vergangenheit handfest bewältigen. Die Gelegenheit wird sich bieten.

      Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
      4.5
    • Eine Frau im Park reibt zwei Walnüsse, um Eichhörnchen anzulocken, während ein Mädchen gedankenverloren in einem alten Fotoalbum blättert. In einer Stammkneipe überbieten sich schnöselige Künstlerfreunde mit eitlem Geschwätz. Ein indischer Bratwurstverkäufer, der jeden freundlich grüßt, wird nachts ermordet aufgefunden. Nichts ist unwichtig in Genazinos seltsamen Tropengebiet der verfeinerten Wahrnehmung, wo Großstadtmenschen unter der Last des Lebens leiden und Nebensächliches zur Hauptsache wird. Der Autor, bekannt seit seinem Roman von 2001, zeigt in diesem Frühwerk von 1989 seinen sezierenden, mitfühlenden Blick auf die Fluchtbewegungen aus einem Alltag voller seelischer Verwüstungen. Als er hört, wie Musikschüler abfällig über Mozart sprechen, ist er entrüstet. Zusammen mit seiner Freundin Gesa reist er nach Wien, um Mozarts Ehre wiederherzustellen, während sie die Tagebücher des Malers Max Beckmann mit sich führen. Genazino schickt seine Protagonisten auf eine träumerische Europareise in die Arme der Kunst. Ein Besuch in Kafkas Sterbezimmer wird zur Liebesbezeugung an den großen Prager. In Paris erleuchtet Degas das trüb gewordene Auge. Im Licht dieser ewigen Wahrheiten scheint ein Entrinnen möglich. Wer in das Land Genazino eintaucht, wird von diesem fein ziselierten Sprachstrudel gefangen und geht mit geschärftem Blick hervor. Solche Literatur ist kostbar und selten, was den Büchner-Preis wert ist, den Genazino erhält.

      Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
      4.3
    • „Für mich ist Istanbul wie eine Schatulle - jede kleine Kiste steckt voller Juwelen, kostbarer Steine, und diese erschaffen die Stadt. Die verborgenen Schätze gibt es immer noch. Aber eines Tages wird es mit ihnen vorbei sein“, so Ara Güler wehmütig in seinem Interview mit corsofolio. Doch bevor es vorbei ist, reisen wir mit Wilhelm Genazino in diese Stadt, die drei Weltreichen als Hauptstadt diente, und seit tausenden von Jahren Kulturraum dreier Weltreligionen ist, eine „Schöne“, die schon immer Einwandererstadt war. Wir begeben uns auf die Spuren der Menschen, die sich hier niedergelassen haben, deren Geschichte und Geschichten heute die Stadt, ihre Musik und Literatur, ihre Kunst, ihre Widersprüche, ihren Reiz, ihre kulturelle und wirtschaftliche Dynamik bestimmen. Mit Originalbeiträgen u. a. von Tilman Spreckelsen, Karl-Markus Gauß, Esmahan Aykol, Özlem Topçu, Pinar Selek, Bedri Baykam, Janet Riedel, Cornelia Tomerius, Ulli Kulke, Mario Rispo, Daniel Steinvorth, Jesco Denzel, Perihan Magden, Rahmi Koç, Joachim Sartorius und dem Bilderbogen von Ara Güler

      Istanbul
      4.5
    • Der Traum des Beobachters

      Aufzeichnungen 1972–2018

      • 464 pages
      • 17 hours of reading

      Notizen eines großen Schriftstellers und Flaneurs – ein einzigartiger Einblick in Wilhelm Genazinos Sprach- und Romanwerkstatt Seine Wohnung verließ Wilhelm Genazino nie ohne Stift und Papier. Alles, was sich in Worte fassen ließ, schrieb er auf. Jahrzehntelang tippte er seine Beobachtungen von unterwegs akribisch ab, aus Furcht, eines Tages könnte ihn das Schreiben selbst verlassen. So entstand ein „Materialcontainer„, in dem sich Leben und Fiktion, Ideen und Träume unauflöslich vermischen. Die bislang unbekannten Notizen sind ein Schlüssel zu seinem Werk und lesen sich wie ein unendlicher Genazino-Roman. Sie zeigen den Autor als verzweifelten Glückssucher, als hochsensiblen Zeitzeugen und funkelnden Aphoristiker. „Es ist ein großes Erlebnis, wenn das Vergnügen bis in die Details geht.“

      Der Traum des Beobachters
      4.0
    • Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete zunächst als freier Journalist, später als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1971 ist er freier Schriftsteller. Berühmt wurde er mit seiner „Abschaffel“-Romantrilogie. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2003 den Fontane-Preis der Berliner Akademie der Künste und den Georg-Büchner-Preis 2004.

      Auf der Kippe
      4.0
    • Ungeschriebene Romane Von einem Alltag voller poetischer Merkwürdigkeiten erzählt Wilhelm Genazino in dieser Sammlung von Kurzprosastücken aus den Jahren 1994 bis 2010. Auf unverwechselbare Weise nähert er sich Büchern und Bildern, vor allem aber Menschen, seien sie nun Schriftsteller, Maler oder Passanten. Doch auch sich selbst spart er nicht aus: Wie er zum Schreiben kam und warum die Welt ohne Bücher kaum auszuhalten ist, verrät der heitere Melancholiker hintergründig und humorvoll.

      Idyllen in der Halbnatur
      4.0
    • „Genazinos Romane suchen in Frankfurter Seitenstraßen das Poetische auf. Dort, wo normalerweise jeder hinwegsieht, entdecken sie kleine Kostbarkeiten, Kunstwerke des Verborgenen“, so Helmut Böttiger über den Büchner-Preisträger 2004. Seine Erfahrungen bei dieser Suche nach dem Poetischen teilt Genazino in den berühmten Frankfurter Poetikvorlesungen mit dem Zuhörer - die Erzählung über das Schreiben selbst wird hier zu einem Abenteuer für die Leser.

      Die Belebung der toten Winkel
      4.0
    • Freiheit und Verantwortung

      95 Thesen heute

      • 241 pages
      • 9 hours of reading

      Freiheit und Verantwortung?! Zum Jubiläumsjahr des Thesenanschlags zuWittenberg versammelt dieses Buch 95 prägnante Thesen für unsere Zeit. Thesen zu Gesellschaft und Familie, zum Sozialwesen, zu Wissenschaftund Bildung, zu Migration, Kunst und Literatur, zur Religion – und auch zu»Freiheit und Verantwortung« heute. Martin Luther schrieb, dass derMensch einerseits »ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan« und andererseits »ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermannuntertan« sei. In diesem Spannungsfeld, auf heute bezogen, bewegensich die Beiträge, die sich an die Reformation anlehnen können, aber nichtmüssen.

      Freiheit und Verantwortung
      3.0