No recent work of history has generated as much interest as Daniel Jonah Goldhagen's Hitler's Willing Executioners. Purporting to solve the mystery of the Nazi holocaust, Goldhagen maintains that ordinary Germans were driven by fanatical anti-Semitism to murder the Jews. An immediate national best-seller, the book went on to create an international sensation.Now, in A Nation on Trial, two leading critics challenge Goldhagen's findings and show that his work is not scholarship at all. With compelling cumulative effect, Norman G. Finkelstein meticulously documents Goldhagen's distortions of secondary literature and the internal contradictions of his argument. In a complementary essay, Ruth Bettina Birn juxtaposes Goldhagen's text against the German archives he consulted. The foremost international authority on these archives, Birn conclusively demonstrates that Goldhagen systematically misrepresented their contents.The definitive statement on the Goldhagen phenomenon, this volume is also a cautionary tale on the corruption of scholarship by ideological zealotry.
Ruth Bettina Birn Books


Die Sicherheitspolizei in Estland 1941 - 1944
- 286 pages
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Die Kollaboration mit deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg bleibt ein brisantes Thema, das auch heute politische Aufmerksamkeit erregt. Während West- und Mitteleuropa gut erforscht sind, wurden zuverlässige Ergebnisse zu den 1941–1944 besetzten Gebieten der Sowjetunion erst nach der Öffnung der Archive verfügbar. Das neue Werk von Ruth Bettina Birn behandelt einen außergewöhnlichen Fall von Kollaboration, in dem einheimische, nichtdeutsche Akteure aktiv in die deutsche Herrschaftsausübung involviert waren. Im Mittelpunkt steht die Dienststelle des 'Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD Estland' in Reval, die nach der Eroberung durch die Wehrmacht im August 1941 eingerichtet wurde. Diese Dienststelle war in einen deutschen und einen estnischen Teil gegliedert. Obwohl der deutsche Part dominierte, waren die estnischen Sipo-Dienststellen entscheidend für die Effektivität der Unterdrückung und Verfolgung tatsächlicher und vermeintlicher Gegner des Regimes. Die Autorin stützt sich auf eine Fülle von Quellen, darunter etwa 5.000 gemeinsam bearbeitete Fallakten und weitere Materialien aus verschiedenen Ländern. Sie bietet ein präzises Bild der Repressionsstruktur in Estland, beleuchtet die Strafpraxis gegen verschiedene Gruppen und analysiert die Beziehungen zwischen deutschen und estnischen Angehörigen der Sicherheitspolizei. Das Schlusskapitel thematisiert den juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema nac