"During the German advance through Belgium into France in 1940, Captain de Reixach is shot dead by a sniper. Three witnesses, involved with him during his lifetime in different capacities - a distant relative, an orderly and a jockey who had an affair with his wife - remember him and help the reader piece together the realities behind the man and his death"-- Provided by publisher
Claude Simon Books
This Nobel laureate masterfully combines the creativeness of a poet and a painter with a deepened awareness of time. His novels delve into the human condition with exceptional sensitivity and visual richness. Through his unique style, he captures the essence of human experience and its passage through time. His works offer a profound perspective on life, rendered with artistic precision.







Les Géorgiques
- 476 pages
- 17 hours of reading
Sous l'Ancien Régime, un officier du régiment de Toul-Artillerie est élu membre de la Convention en 1792. En 1793, il vote la mort du roi et défend la Corse contre Paoli et les Anglais. Il plante des peupliers, châtaigniers, hêtres et acacias dans son parc. En 1937, il combat sur le front d'Aragon. Poursuivi par l'ennemi, il traverse la Meuse juste avant la destruction des ponts. La perte de sa première femme le laisse inconsolable. En 1799, il devient ambassadeur à Naples et se plaint des vendanges. Promu général en l'An II, il fait partie du Comité de salut public et ordonne aux chefs de ne pas reculer au-delà de la Meuse. Il s'évade d'un camp près de Dresde et achète une jument à Iéna. Blessé au passage de l'Adige, il recommande de bien épierre ses champs. Près de Lérida, il est atteint d'une balle au cou. Il vote une loi punissant de mort tout émigré armé en France. Au cœur de la Terreur, il sauve une royaliste qu'il épouse. Après l'insurrection anarchiste de Mai, il est traqué à Barcelone. À différentes époques de tumulte et de violence, trois personnages vivent des événements récurrents, indifférents aux tragédies et déchirements familiaux et politiques, tandis que les travaux des champs et les saisons se succèdent.
Das Seil
- 172 pages
- 7 hours of reading
Französischer Autor (1913 - 2005). - Das Seil, 1947 entstanden, ist eine Folge von Reflexionen und Erinnerungen Simons, führender Vertreter des Nouveau roman, Literatur-Nobelpreisträger 1985 - an Stationen seines Lebens vom spanischen Bürgerkrieg bis zum 2. Weltkrieg als Kriegsgefangener in Deutschland
Ein französisches Dragonerregiment bezieht in einer finsteren Regennacht Quartier in einem nordfranzösischen Dorf und wird zum Zeugen des langsamen Sterbens eines verletzten Armeepferdes. In der Agonie des Tieres und in seinen großen Augen spiegelt sich die Apokalypse des Krieges in einer fast intimen Szenerie. Die Soldaten, der Erzähler und Maurice, der Jude, der weiß, was kommen wird, versuchen, in der Dunkelheit der Regennacht ihr eigenes Schicksal zu ergründen. Claude Simons Erzählung von 1958 führt mitten hinein in das thematische Universum des Nobelpreisträgers: das französische Debakel im Zweiten Weltkrieg und das Schicksal des in deutsche Gefangenschaft geratenen Kavalleristen Claude Simon. Eine literarische Trouvaille, in der die wichtigsten Motive und Handlungsstränge aller späteren Romane des Nobelpreisträgers bereits angelegt sind.
Sein gerade in Frankreich veröffentlichtes jüngstes Werk „Die Trambahn„ ist ein Buch, das die im Schatten des Gedächtnisses ruhenden Erinnerungen befreit und in eine Kindheit im frühen zwanzigsten Jahrhundert zurückführt – nach Perpignan, in die südfranzösischen Sommer- und Herbstmonate des Erzählers. Im Echo auf Marcel Proust wird „Die Trambahn“ Claude Simons zum Gefährt durch die Erinnerung: von der Endstation in der Stadt vor dem Kino mit seinen grell lockenden Plakaten, vorbei an den „Rumpfmännern„, den Kriegsinvaliden auf ihren Wägelchen, und entlang den Villen der Provinzbourgeoisie bis hinunter zum mondänen Badestrand, wo die Tanzmusik spielt. Im Rhythmus der Erinnerung, von Station zu Station, wird eine untergegangene Jahrhundertepoche im minutiös porträtierenden Beschreibungsreichtum der Simonschen Sprache bis in die Gerüche und Düfte genauso lebendig wie die Familiengeschichte – in Gestalt der todkranken Mutter und verbitterten Kriegswitwe. Und wenn der Erzähler von einem kürzlichen Aufenthalt im Transitraum der Notaufnahme in einem Krankenhaus erzählt, dann wird Die Trambahn zu einer Meditation über den menschlichen Lebensweg, die Passage zwischen Geburt und Tod. „Leicht verschwinden ganze Jahresproduktionen neben einem solchen Buch.“ DIE ZEIT über „Geschichte" von Claude Simon
Les Corps conducteurs
- 225 pages
- 8 hours of reading
Op een moeizame tocht door een drukke straat begeleid en overspoeld door een chaos van waarnemingen, herinneringen en voorstellingen, keert een zieke man terug naar zijn hotel.
„Niemand macht die Geschichte, man sieht sie nicht, ebenso wenig wie man das Gras wachsen hört„, ein Satz von Boris Pasternak, den Claude Simon seinem Roman als Motto voranstellt. „Das Gras“ erzählt aus dem Innenleben einer Familie, um von der Zeit und ihrem Verfließen zu erzählen. Eine alte Frau stirbt. Nahe beim Haus, am Fuß der sommerlich heißen Pyrenäen, liegt Louise, die junge Frau ihres Neffen, im Gras und erzählt, was geschieht und geschah: Wie die sterbende Marie, Tochter eines des Lesens unkundigen Bauern, mit ihrer Schwester Eugènie unter Verzicht auf ein eigenes Leben dem jüngeren Pierre die Karriere eines Universitätsprofessors ermöglicht hat, und wie Sabine, Pierres Frau, ihren Kampf gegen das Verwelken führt. Louise möchte am liebsten fortgehen, aber sie fühlt sich verkettet mit den ineinander verschlungenen Schicksalen der anderen. So entsteht „Geschichte", im Fluss der Gedanken und Erinnerungen, vorantastend, in immer enger umkreisenden Beschreibungen. In den virtuosen Sätzen eines Claude Simon, lang dahinrollend, ergießt sich eine Flut von Bildern üppiger Sinnlichkeit – in denen das Wesentliche unsichtbar bleibender Geschichte sichtbar wird.
Der französische Nobelpreisträger Claude Simon, Jahrgang 1913, erzählt seine Lebens- und Familiengeschichte. ßSimon legte noch nie ein Buch vor, das so nahe bei ihm selber schien . . . auch wenn 'L'Acacia' ganz offensichtlich kein autobiographisches Buch im gewöhnlichen Sinn ist: nur einzelne Szenen werden aus dem Dunkel gestanzt, einzelne Momente scharf beleuchtet und nach artistischen Gesetzen gestaltet, die den Stoff weit über das Dasein eines einzelnen Menschen hinausheben und das, was zum Teil 'das Leben schrieb' einer ganz anderen Realitätsebene zuordnen . . . Der Autor legt vor, was vielleicht sein schönstes, sein persönlichstes Werk geworden istß. (Neue Züricher Zeitung)



